Das Auge kocht mit!

Normalerweise empfehle ich selten (wenn überhaupt) irgendwelche Auszüge aus Privatsender-Produktionen. Auch wenn ich Joko & Klaas meist sehr unterhaltsam finde, ist es doch eher selten SO herausragend, dass mich eine Promotion in den Fingern juckt.

Nicht so bei „Das Auge isst mit“ – ein Auszug aus der Sendung „Die beste Show der Welt“. Ich muss gestehen, diese „Beste Show der Welt“ habe ich erst einmal im Free TV gesehen – und das ist noch keine 2 Monate her. Nun habe ich nebenbei angefangen, die ersten drei verpassten Folgen nachzuholen und habe heute wirklich ungelogen zehn Minuten lang Tränen gelacht. Der Herr des Hauses fragte mich besorgt, ob es mir denn gut ginge; mich dürfte also die halbe Nachbarschaft lachen gehört haben. Nach mindestens so vielen verlorenen Tränen, wie sonst eher im halben Jahr, lege ich euch das Ganze nun sehr ans Herz, sofern ihr es noch nicht kennt. Denn, wie sollte es auch anders sein, hinke ich fast ein Jahr hinterher, die Ausstrahlung war bereits Ende August 2016.

Klaas Heufer-Umlauf wird zur sprichwörtlichen Hand eines Sternekochs, in dem Fall Frank Rosin, und führt mit verbundenen Augen dessen Anweisungen aus, um ein kulinarisches Meisterwerk zu kreieren. Damit müssen zwei (unwissende) Test-Esser überzeugt werden.

Voller Freude habe ich gesehen, dass es davon wirklich noch drei Ableger-Folgen auf YouTube gibt, die werde ich mir nachher auf jeden Fall auch noch gönnen.

Screenshot: prosieben.de

Screenshot: prosieben.de

Das neue Ufer II.

Hier kommt also die versprochene Fortsetzung des ersten Teils. 🙂

Nachdem mein Vertrag unterschrieben war und ich sämtliche Details mit der netten Dame vom Finanzamt geklärt hatte, hieß es für mich direkt am 1. Mai (Tag der Arbeit – wie passend!) ab nach Amsterdam \o

Mein Wieder-Kollege Felix holte mich ab, ein letztes Käffchen im Stehen, mal eben meine 20 kg Gepäck ins Auto gewuchtet und los gings. Von hier aus ist es ja glücklicherweise nicht allzu weit und nach ca. 3,5 Stunden Fahrt erreichten wir unser Parkhaus. Ein Park-n-Ride im Süden von Amsterdam. Es folgten ca. 20 min ratloses Studieren der Anleitung, wie dieser Park-n-Ride-Bonus funktioniert, denn regulär kostet das Parkhaus 50 € pro Tag. Mit dem PnR-Bonus bloß 50 ct. Zwischendurch half ich noch einem spanischen Ehepaar aus, das ihr Ticket bezahlen wollte, aber nicht konnte, da der Automat zwar EC, aber keine Kreditkarten akzeptiert. Viel Dank und Bargeld war damit gewonnen – aber immer noch keine Ahnung, wie das mit der Tram am Ende klappen soll. Wir entschieden uns für „sehen wir dann bei der Abreise“ und liefen erstmal zum Airbnb.

Ihr erinnert euch an meine oben erwähnten 20 kg Gepäck? Ich erwähnte die nicht grundlos … doch Felix, ganz Gentleman, hat das Ding die meiste Zeit tapfer, wenn auch keuchend, ohne zu murren geschleppt. Danke an der Stelle noch mal! Note to self: Rollkoffer kaufen. Continue reading

Das neue Ufer.

Und schon wieder ein Beitrag, der nur „die breitere interessierte Masse“ informieren soll! Denn seit meinem letzten Blogeintrag Anfang Februar hat sich (zum Glück) einiges getan.
Um es vorweg zu nehmen, für die, denen es entgangen ist: ich bin nicht mehr arbeitslos. 😉

Sehr viele Leute haben mich seither immer wieder gefragt, wie es läuft, ob was in Aussicht stünde, wie meine erste Woche in Amsterdam war … doch halt. Ich fasse noch mal zusammen und eins nach dem anderen.

Nach meinem tränenreichen Prä-Bewerbungsprozess und einem Besuch bei einer wirklich zuckersüßen und lieben Arbeitsagentur-Betreuerin, taten sich tatsächlich mehrere Möglichkeiten auf. Zum einen lud mich der Chef-Redakteur des t3n-Magazins ein (gleich zweimal), ich bekam eine halbe Zusage der Agentur „rubbeldiekatz“ in Bonn und ein Jobangebot von meinem jetzigen Arbeitgeber, für den ich mich schlussendlich entschieden habe. Und schon da sieht man wieder – Vitamin B ist alles, denn abgesehen von rubbeldiekatz, die mich 20 min nach der Bewerbungsmail  zurückriefen, und zwei zugegebenermaßen sehr netten Absagen des Rheinwerks in Bonn und friendventure in Köln, liefen meine Bewerbungen ins Leere. Nicht mal für eine Baukasten-Absage hat es gereicht.

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Auf zu neuen Ufern

Das Jahr 2017 startete mit Veränderungen!
Dabei fing es im Kleinen an; ich ließ mir nach etwa 18 Jahren das erste Mal die Haare kurz schneiden, das Wetter wurde deutlich rauer, ich wechselte meine Gilde (okay, nerdiger Kleinkram) und Luna wurde kastriert. Jetzt erwischt es auch meinen Job.

Gefühlt ist es noch gar nicht so lange her, dass ich einen Beitrag über Jobwechsel verfasst habe. Daran merkt man wie schnell die Zeit verfliegt – das war im Sommer 2013! Doch nun stehen, diesmal allerdings eher nicht ganz so gewollt, erneut berufliche Veränderungen an. Viele werden es über diverse Kanäle mitbekommen / herausgehört haben – am 19.01. erreichte mich ein Anruf, in dem mir mitgeteilt wurde, dass man mich betriebsbedingt leider entlassen müsse. Im ersten Moment durchaus ein kleiner Schock.

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Why Germans Can Say Things No One Else Can

Deutsche Wörter, Worte und Redewendungen – ich liebe sie einfach! Wie Adam Fletcher einst so schön (und sinngemäß) sagte: in keiner anderen Sprache kann man so genau beschreiben, wer was wann mit wem warum getan hat. Regelmäßig freue ich mich über englischsprachige Artikel, die Lobeshymnen, inkl. tollen Beispielen, auf die deutsche Sprache singen. Hach!
Ich empfehle dazu passend auch gleich den Twitter-Kanal @GermanAtPompey, der Account einer englischen Universität, der regelmäßig Perlen der deutschen Sprache und Nachrichtenwelt veröffentlicht. Häufig freue ich mich dann heimlich wie ein kleiner Schneekönig – da kommt wohl der kleine Sprachpatriot in mir durch.

So – und weil ich das aktuelle „#4 Viral Trending“ Video so schön finde, kommt es auf den Blog:

The way to minimalism #1

Seit einigen Tagen / Wochen hat mich die Wut gepackt und ich sortiere mein Leben neu. Das klingt jetzt erstmal brutaler, als es gemeint ist 😀 Weder habe ich den Hund weggeben, noch den Mann verlassen. Was ich damit meine ist, dass ich mich von unliebsamen Dingen verabschiede, die mir in unserem sowieso eher begrenztem Häuschen unnötig Platz wegnehmen. Fehlkäufe, abgelaufene Kosmetik, gut gemeinte (aber nie genutzte) Geschenke, Modeschmuck der einfach „um“ ist, Klamotten die nicht mehr passen, unbenutzte Küchenutensilien … ihr seht, was ich meine.

Vor einigen Tagen habe ich mir ein Bullet Journal angelegt und was soll ich sagen – ich bin seither eindeutig produktiver! Nach über 2 Jahren hängt nun endlich ein echter Lichtschalter im einen Zimmer, eine neue Wohnzimmerleuchte ziert die Decke, usw. – nun war auch mal der Punkt „Badezimmer ausmisten“ fällig. Erfolgreiche Tasks durchstreichen ist auch einfach zu schön. 😉
Nachdem heute meine wunderschöne Hausapotheke ankam, stand dem Ausmisten, sortieren und putzen nichts mehr im Weg.

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Video: Reasons to go vegan

In meinem YouTube-Dashboard wurde mir ein ca. einstündiges Video vorgeschlagen, dessen Titel (zugegeben) etwas reißerisch klingt. Ich dachte, dass da sicher irgendein fanatisches Gerede über vegan als die einzige Wahrheit kommen wird – ich wurde eines Besseren belehrt.
Es entpuppte sich als ein sehr spannender Vortrag von der The Animal Rights Foundation of Florida über unsere Ernährung und ein kritisches Auseinandersetzen mit den Mythen, mit denen man groß wird. Nur ein Beispiel: wir brauchen Milch für starke Knochen. Sicher jeder erinnert sich an den Slogan: Die Milch machts.

Da ich neulich meinen Beitrag Get into vegan verfasst habe, empfinde ich dieses Video als eine sehr schöne Ergänzung, da es auch viel auf gesundheitliche Aspekte eingeht.

Weiterhin habe ich gestern Earthlings gesehen – und mehr als eine Träne dabei vergossen. Wer das noch nicht kennt, dem empfehle ich, auch hier einmal reinzusehen.

 

Peaceful Cuisine

Auf YouTube stieß ich zufällig auf einen neuen Koch-Kanal, der Liebe auf den ersten Blick war.

  1. Mag ich Essen.
  2. Mag ich kunstvolle Videos.
  3. Mag ich ASMR-Videos.
  4. Mag ich vegane Rezepte!

Er trägt den idyllischen Namen „Peaceful Cuisine“ und bietet alle vier oben genannten Punkte auf einmal. Wer also Hunger kriegen oder entspannen will oder nur auf der Suche nach Futter-Inspiration ist, schaut das hier. Wirklich. ♥

Der junge Mann, Ryoya Takashima, hat auch Videos online, wie er sich seine Küche zusammengeschreinert hat und ich bin sehr, sehr neidisch!

Solltet ihr noch mehr solcher Channels kennen, bitte ab in die Kommentare damit 😉

Get into vegan!

Aller Anfang ist schwer.

So ging es mir zumindest. Ich habe lange, sehr lange, darüber nachgedacht, ob es nicht besser wäre, ganz auf Fleisch zu verzichten. Das meiste schmeckte mir eh nicht, weder Steak noch Gulasch, Innereien erst recht nicht. Außerdem – die Tiere und so, die tun einem ja schon leid, immerhin ist man ja riesiger Tierfreund. Massentierhaltung ist ja auch blöd, eigentlich soll man ja eh nicht so viel Fleisch essen, … aber was bestellt man dann im Restaurant? Für 10 € kriegt man entweder einen lieblosen Salat oder ein dickes Schnitzel mit Pommes.
Mit solch (eher fadenscheinigen) Argumenten, habe ich mich lange vom Fleischverzicht ferngehalten. Erst, als zwei enge Freunde von mir, auf den vegetarischen Zug aufsprangen und ich sah, wie einfach es bei ihnen funktioniert, beschloss ich, dass es für mich nun auch endlich an der Zeit ist. Fleischlos war erst ungewohnt, aber einfach. Und gut!

Fleischlos ist doch aber noch nicht vegan!

Richtig. Nach und nach stellte ich dann fest, dass nicht alles, was fleischlos ist, auch vegetarisch ist. Lab-haltiger Käse ist es nicht. Gummibärchen sind es nicht. Fruchtsäfte sind es oft nicht. Honig ist es auch nur so geradesohalbwegs. Also – noch mehr vom Ernährungsplan streichen. Innerlich seufzen – kann man überhaupt noch was essen? Continue reading

Friday Favourites #2

Willkommen in der nächsten Runde Friday Favourites!

Diese Woche fällt das ganze eher mau aus, denn die Woche ging meeega schnell um und gefühlt kam ich auch zu nicht viel. Während wir am Wochenende noch fleißig waren und die morsche Terrasse ausgebaut haben, war ich unter der Woche faul und ziemlich früh im Bett um mir die „neusten“ Folgen Orphan Black anzuschauen. Ansonsten war ich mit Kleinkram hier, kochen da, ’n Ründchen zocken, usw. beschäftigt – und zack ist so ’ne Woche auch schon um. 🙁

Zudem gab es in den Medien ja gefühlt nur ein Thema: Böhmermann. Und nachdem Merkel ihm heute knallhart in den Rücken gekracht ist, wird das wohl auch noch eine Weile so bleiben.

 

Serienempfehlung

Wo wir gerade dabei sind: Einer meiner absoluten Alltime-Favourites! Die Serie Orphan Black. Da nächste Woche die 4. Staffel rauskommt, nahm ich das als Anlass, endlich mal die 3. zu gucken. Ich frage mich, wieso ich damit so lange gewartet hab! Das Schauspieltalent von Tatiana Maslany, die übrigens sogar Deutsch spricht, ist einfach umwerfend und ich verliebe mich jede Folge neu in sie & ihre Rollen. Dazu ist die Serie megaspannend und rundum sehenswert. Wer es noch nicht kennt & auf der Suche nach neuem Serienmaterial ist, dem kann ich Orphan Black nur wärmstens empfehlen.

Der Lacher der Woche

Ich bin ein mega Fan von Rosanna Pansino, die mich mit ihrer niedlichen Art immer wieder verzückt. Noch dazu mag ich Backen und Kuchen und nerdigen Stuff – also der perfekte Kanal für mich. Gestern stieß ich dann zufällig auf die Not my Arms Challenge und habe ungelogen Tränen gelacht. Aber gut, mein Humor ist auch nicht sonderlich anspruchsvoll.

Gebacken

Eigentlich backe ich ja für mein Leben gerne, was aber stark nachgelassen hat, da mein Kerl & ich beide nicht so die Naschkatzen sind und Kuchen o. Ä. sonst einfach nur blöd rumsteht. Aber – diese Woche gab es Heidesand (war mir völlig unbekannt …), kleine Mürbeplätzchen in vegan. Da ich das Original nicht kenne, kann ich keine Vergleiche ziehen, aber das, was da aus dem Ofen kam, ist super lecker. ♥

zum Rezept

Heidesand

Tja. Das wars auch diese Woche schon, was vielleicht auch ganz okay ist, damit sich niemand durch endlos lange Beiträge wühlen muss 😀