Grandios Penny, grandios. Da gibt es nun seit Wochen die Sticker “Unser Deutschland”, von denen einige auch wirklich Kindheitserinnerungen auslösen. So hab ich sogar selbst ich mir z.B. das Sandmännchen und die Bremer Stadtmusikanten ins Notizbuch gepatscht. Bei manchen Dingen (z.B. Delfine) bin ich mir zwar nicht sicher, was genau die nun mit Deutschland zu tun haben, aber nun gut.

Heute nun waren wir einkaufen und wieder gab es 5 Päckchen Sticker. Und was ist drin? Die 180 – “Mädchen beim Kochen“.
Öhm – geht’s noch? Ist DAS etwa Deutschland? Mädchen mit Kochmütze vorm Herd, links und rechts ‘n Kochlöffel in der Hand, dämlich grinsend rührt sie in der Schüssel Feldsalat.

Ja, genau. So sehen deutsche Kinder aus. Während die Jungs Fahrrad fahren, Ball spielen, Lego bauen und sonstige Dummheiten begehen, stehen die guten deutschen Mädchen (fehlt nur, dass sie blond ist) schon in jüngsten Jahren am Herd und sorgen ausschließlich für das leibliche Wohl. Frauen in die Küche und so, kennt man ja.

Ich bin ja echt kein Freund von dieser Pseudo-Emanzipation und erst recht nicht von so ‘nem lächerlich gemachtem Kram wie #aufschrei und #rapeculture. Echt nicht. Aber das. Ne.
Penny, das ist scheiße.

Und nun lacht mir aus. Ich bin dann mal in der Küche.

Zinah

 

Panda darf endlich wieder ohne ihren (inzwischen sehr verdellerten) Trichter durch die Gegend hopsen. Claudi brachte am Freitag einen Tierverband mit und hat Pandas Beinchen schon mal eingetütet, doch durch .. blabla, wieder Trichter, kein Verband. Jetzt haben wir sie nochmal bandagiert und sie hüpft nun ganz schön unterhaltsam durch die Gegend. Auch wenn diesmal der Katzenklammergriff nötig war – sie hat’s geschafft den Trichter abzubekommen und Fletchers komplettes T-Shirt zu weißen. Doch jetzt blickt sie freudig ihrer “Freilassung” entgegen. :)

Und dann sind dieses leidige Thema und die trichtertauglichen Fressnäpfe wohl hoffentlich passé.

Zinah

Nun sind’s zwei Wesen weniger, die hier im Haus für Trubel sorgen. Wobei – Trubel wäre bei zwei Schildkröten wirklich etwas zu übertrieben ausgedrückt :D

Die zwei Gelbwangen hat Fletcher damals geerbt, die waren in dem Haus schon drin. Und wir haben sie behalten. Vorher wohnten sie in einer roten und viel zu kleinen Plastikwanne, waren sehr scheu und mit ihrer plötzlichen “Freiheit”, dir wir ihnen geschenkt haben, völlig überfordert. Aber einmal daran gewöhnt, wuchsen & gediehen sie ganz hervorragend, lernten, wer wir sind und fraßen am Ende auch liebevoll kleine Lachshäppchen aus der Hand.
Gut, sie haben die (ebenfalls geerbten) beiden Goldfische gefressen, aber die mochte eh keiner so wirklich. Viel schlimmer aber – sie machen Dreck. Meine Güte, es kann sich keiner vorstellen, wie schnell so zwei große Viehcher ein 150 Liter Aquarium vollgekackt haben. Und das Wasser alle 3 Tage wechseln, damit es klar und schön aussieht? Ganz schön viel Arbeit. Teure Arbeit, wenn im Winter aus dem Küchenhahn gezapft werden muss. Auch Dritte können ein Lied davon singen, Herz z.B. wurde mehr als einmal zum Mithelfen verdonnert. Auch die teure Eheim-Pumpe brachte leider keine Lösung des Problems und so war Fletcher es nun leid.

Die beiden wurden dem heimischen Aquaristik-Händler vermacht, der damals schon eine Flut an Fischen und Aquarien abgenommen hatte. Im Gegenzug bekamen wir die Black Mollys, ein paar Wasserpflanzen und heute, Tausch quasi, einen Silver Molly, 2 orangene Schnecken und zwei kleine Welse geschenkt. Die Schildkröten (Vincent & Jules, auch wenn es Weibchen sind [Namensgebung vor Geschlechterbestimmung]) fühlten sich aber sofort wohl im neuen Heim, ein riesiges langes Aquarium fast unter der Decke, mit langem Landanlauf und Trockenstelle. Da können sie jetzt noch ein paar Fische fressen, ehe sie in den großen Teich umziehen werden.

Ihr beiden wart echt super! Euch zu füttern eine Freude. Euch an Menschen zu gewöhnen und beim Paddeln & treiben lassen zuzusehen ebenfalls – aber sorry. Ihr kackt einfach zu viel! ♥

Gelbwangen

Lasst’s euch gutgehen, ihr zwei Verrückten!
Zinah

Ich war schon immer ein Fan von entstpannendem Whitenoise und so kam es mitunter schon vor, dass mein Hirn einige Stunden am Stück im Raumschiff saß. Was ein Glück hat das Journal of Costumer Reseach hier nun eine Studie namens “Is Noise Always Bad? Exploring the Effects of Ambient Noise on Creative Cognition“ veröffentlicht, die erklärt, dass Beigeräusche produktivitätssteigernd sind. Und was ein Glück gibt es immer mehr Angebote, um sich seinen ganz persönliches Ambiente zusammen zu stellen! :)

Mein Tipp des Tages:   Zehn Vorne.

Im ersten Schritt Coffitivity öffnen, als nächstes den Engine Sound der Enterprise.
Und nun kommt es drauf an, will man eher Lounge-Feeling? Oder Pub mit Live-Musik?
Für das Lounge-Feeling empfehle ich All Night von Parov Stelar, für das Live-Musik-Feeling I Hear the Bells von Mike Doughty.

Die, denen ich den Mix bisher empfohlen haben, fanden’s alle super; viel Spaß beim Ausprobieren! :)

Zinah

…. krieg ich eindeutig per Automail von Herz. Als wären wir wieder 12! ♥

Star Wars

Auch wenn ich nach 10 Minuten wieder einmal sicher war, dass Egoshooter definitiv nix für mich sind! :D

Tiere und kleine Kinder – nix als Ärger. Panda kam neulich mit einer wunden Stelle am hinteren Kniegelenk nach Hause, da wollte ich erst schon zum Doc, aber dann sah es 3 Stunden später schon sehr viel besser und sauber verkrustet aus, also dachten wir “komm, wird schon nix Wildes sein”. Man rennt ja auch nicht wegen jeder kleinen Schramme zum Arzt. Das verheilte dann sichtlich – bis sie heute morgen blutend und aufgeschabt an der Stelle herum humpelte. Also – halben Tag Urlaub genommen und zum Doc gedüst.

Scheinbar hat sich die Kleine mal wieder nicht unterbuttern lassen – und wurde von einer anderen Katze ziemlich tief gebissen. An der eh schon wunden Stelle. Das hat sich entzündet und sieht echt übel aus. Was der Doc mit ihr machte, fand sie dann auch gar nicht so doll. Wunde ausquetschen, reinigen, Antibiotika- und Schmerzmittelspritzen, Temperatur im Hintern messen, .. armes Kleines. Als “Entschädigung” gab’s dann eine Laserbehandlung (wird wohl in der Sportmedizin gerne benutzt), das hat sie sichtlich genossen. Tat wohl gut auf der Wunde, denn sie saß ganz brav auf Ärztins’ Arm und hat sich vom Doc das Beinchen behandeln lassen. Und schlief dabei ein. :D

Der nun unschöne Part, sie darf die Stelle nicht putzen (Mundkeime), also hat sie jetzt einen schicken Trichter bekommen. Den müssen wir ihr nachher noch irgendwie um den Hals operieren. Sie darf nicht raus, viel Erholung, wenig Bewegung und Bakterien. Die Petporte ist jetzt zu und die anderen Katzen gucken traurig. Dann gibts 2x täglich Antibiotika-Tabletten, alle 2 Tage Schmerztabletten, ein wasauchimmer-Mittel, das sie auch schon beim Ohrenproblem bekam und gut half und wir sollen die Wunde mehrfach täglich mit Wasser einweichen, idealerweise ein Fußbad mit ihr machen. Ich fürchte nur, dass sie ein Fußbad gänzlich ablehnen wird :D

Ich bin stolze 90 € ärmer, was zusammen mit den Raten fürs Auto, der Versicherung, der Steuer und dem Sparplan echt bitter ist. Und es ist gerade mal der 3. Mai! :(

Nunja, wünscht der Kleinen gute Besserung! :)
Zinah

PS: Herz & ich haben ihr gerade den Trichter angezogen. Es tut mir wirklich leid und all das, und man sieht, dass sie leidet, aber … LOL! Es ist einfach zu ein göttlicher Anblick! Sie nimmt einfach jedes Stuhlbein mit :D

Arme Panda.

 

Moah, endlich Sonnenstrahlen. Ich schätze, dass ich nicht die einzige bin, die diese heute sehr genossen hat. Mama wäre stolz auf mich, ich habe jetzt gute 3 Stunden die Pflanzen auf Vordermann gebracht, in Erde gewühlt, umgetopft, beschnitten, gegossen, gedüngt & aufgehübscht. Jetzt habe ich gefühlte 3 Kilo Erde unter den Nägeln & ‘nen guten Liter Baumharz auf der Haut. Von Mama gibt’s dann bald selbst gezogene Tomaten – hoffentlich halten die sich dann genauso tapfer wie die Benjaminis & falls ja, gibt’s bald nicht nur frische Tomaten auf jeder Scheibe Brot, sondern bei enormen Überschuss auch wieder selbstgemachten Ketchup! ♥

Und weil man bei dem Wetter so motiviert ist wie nie, wurden gleich noch die Katzenklos und der Rattenkäfig runderneuert.
Marilyn sitzt jetzt auf dem Käfig und fühlt sich sichtlich wohl da. Ich hab jetzt mal die Tür offen gelassen, vielleicht geht sie ja von selbst wieder rein. Anderenfalls sollte sie sich vor den Katzen hüten, die bei dem grandiosen Wetter ebenfalls auftauen und am Wochenende schon fleißig allerhand Getier mit nach Hause brachten. Nicht, dass sie das nächste Opfer wird. Heute ist dann quasi die erste Nacht mit offener Tür, mal sehen, ob die zwei kleinen Fellknäuele diesen Freiheitsschock überstehen.

Die nächsten drei Tage wird es dann recht ruhig im Büro zugehen, der Großteil dümpelt im Studio rum & ich hab’ dann Zeit, meine Erkältung vorm Monitor auszukurieren. Das nervt mich gerade tierisch, dieser leichte Druck auf dem Schädel und die verstopfte Nase – das ausgerechnet dann, wenn es das erste mal im Jahr nicht gerade gefühlte 1000 °C Minus hat. Aber um zum Arzt zu rennen, fühle ich mich nicht krank genug. Zum kotzen.

Auf eine weiterhin wundervoll sonnige Woche!

Zinah

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