JuCa – mein Wegbegleiter

… zumindest bis zum 18.06. – JuCa ist nämlich das Thema meiner praktischen Abschlussprüfung.

Die theoretische Prüfung:

Ich habe es tatsächlich geschafft vor der theoretischen Prüfung noch einmal vehement zu lernen. Ca. eine Woche vorher kam es dann doch im Hirn an – „Auf Mädchen, tu was!“ und ich las und rechnete und rechnete und las und kreuzte an, was das Zeug hielt. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an meinen Hasen, der mich den Sonntag davor tatsächlich zum Lernen motivieren konnte – indem er selbst das Gleiche in dreimal so schwer tat. Den Abend davor hatte ich dann kurz den seelischen Durchhänger – Verzweiflung, Kopfschmerzen, das Bedürfnis zu heulen und sich einfach irgendwo einzurollen und für immer zu schlafen – aber – nun ist’s geschafft!

Morgens pünktlich um 8:00 Uhr war ich da, wir starteten ca. 30 min später, nach der Klärung der Formalitäten, mit PoWi. Das, was ich am wenigsten gelernt hatte, weil es einfach unfassbar viel ist. Das PAL-Übungsbuch umfasst 142 Seiten mit Übungsankreuzfragen und ungebunden Aufgaben, beide Sorte muss bewältigt werden. Den größten „Aaargh“-Moment hatte ich, als ich eine Frage in der Prüfung las, die ich abends als letzte noch gelesen, mir die Antwort aber nicht mehr rausgesucht hatte, weil ich einfach kein Bock mehr auf die Fotzenhirnfickscheiße hatte. Aber ansonsten lief es recht gut, dafür dass es nun mal PoWi ist. Also… eine 2 dürfte es schon gut werden.

Gestaltung & Konzeption lief sehr gut, ich hätte mehr Fragen beantworten können als ich musste. Medienproduktion war so lá lá, bei zwei Fragen hatte ich aus der Hüfte so überhaupt keine Ahnung, aber da die Antworten der Anderen etwa die gleichen waren, dürfte das schon alles ganz gut gelaufen sein. Deutsch & Englisch war dann relativ geschenkt – Fakten aus einem Fließtext in eine Mindmap umwandeln und einen englischen Wikipedia-Artikel zum PDF/X3-Format übersetzen, sowie einen kleinen Forenbeitrag in Englisch verfassen. Knallhart mit „Hi @ all“ begonnen, sowas wollen die lesen; wie ’n Boss.

 

Die praktische Prüfung:

Ich darf nicht im Detail verraten, wie die Aufgabe aussieht oder was es an Material dazu gab, aber ich sag’s mal so: Ein Jugendreisen-Veranstalter á la RUF-Reisen will eine Website haben, nun habe ich zehn Arbeitstage Konzeptionszeit in der ich mir was Brauchbares ausdenken darf. Natürlich gibt’s einen tricky Sub-Task dazu und am 12.06. wird mich dann ein Prüfer beehren, der sehen will, wie ich mein Screendesign binnen sieben Stunden in eine lauffähige Website verwandele. Einen Tag später wird er noch einmal kommen und ich muss in zwei Stunden meine W3-Modul-Aufgabe schaffen. Die macht mir ein wenig Sorge, denn das Material dazu ist auf der CD schon vorhanden. Und im passenden Ordner sind ein ICC-Profil, ein Medienkeil und lauter PDF-Dateien von der UGRA und FOGRA. Sprich – Drucktechnik.
Das, wovon ich so überhaupt keinen blasen Schimmer habe, da ich zu den Non-Printlern gehöre… Aber vielleicht hilft ja Hoffen und Beten.

Mein Konzept ist im Geiste schon halbwegs fertig, ich muss es nur noch zu Papier InDesign bringen. Mein erstes Roh-Layout ist ebenfalls schon fertig, ich darf es nur leider keinem zeigen, da ich damit den Regelungen der ZFA widersprechen würde. Ich werde meine Arbeit aber wohl – sollte sie gut bewertet werden – zur Veröffentlichung einreichen und dann kann ich euch alle damit beglücken. Damit auch noch einmal meinen Dank an meinen Ausbildenden, der mir die Tasks im Büro vom Hals hält, obwohl eigentlich unfassbar viel zu tun und außer uns beiden keiner da ist.

Ich werde über den Ausgang berichten 🙂

 

 

 

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