Auf zu neuen Ufern

Das Jahr 2017 startete mit Veränderungen!
Dabei fing es im Kleinen an; ich ließ mir nach etwa 18 Jahren das erste Mal die Haare kurz schneiden, das Wetter wurde deutlich rauer, ich wechselte meine Gilde (okay, nerdiger Kleinkram) und Luna wurde kastriert. Jetzt erwischt es auch meinen Job.

Gefühlt ist es noch gar nicht so lange her, dass ich einen Beitrag über Jobwechsel verfasst habe. Daran merkt man wie schnell die Zeit verfliegt – das war im Sommer 2013! Doch nun stehen, diesmal allerdings eher nicht ganz so gewollt, erneut berufliche Veränderungen an. Viele werden es über diverse Kanäle mitbekommen / herausgehört haben – am 19.01. erreichte mich ein Anruf, in dem mir mitgeteilt wurde, dass man mich betriebsbedingt leider entlassen müsse. Im ersten Moment durchaus ein kleiner Schock.

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Video: Reasons to go vegan

In meinem YouTube-Dashboard wurde mir ein ca. einstündiges Video vorgeschlagen, dessen Titel (zugegeben) etwas reißerisch klingt. Ich dachte, dass da sicher irgendein fanatisches Gerede über vegan als die einzige Wahrheit kommen wird – ich wurde eines Besseren belehrt.
Es entpuppte sich als ein sehr spannender Vortrag von der The Animal Rights Foundation of Florida über unsere Ernährung und ein kritisches Auseinandersetzen mit den Mythen, mit denen man groß wird. Nur ein Beispiel: wir brauchen Milch für starke Knochen. Sicher jeder erinnert sich an den Slogan: Die Milch machts.

Da ich neulich meinen Beitrag Get into vegan verfasst habe, empfinde ich dieses Video als eine sehr schöne Ergänzung, da es auch viel auf gesundheitliche Aspekte eingeht.

Weiterhin habe ich gestern Earthlings gesehen – und mehr als eine Träne dabei vergossen. Wer das noch nicht kennt, dem empfehle ich, auch hier einmal reinzusehen.

 

Get into vegan!

Aller Anfang ist schwer.

So ging es mir zumindest. Ich habe lange, sehr lange, darüber nachgedacht, ob es nicht besser wäre, ganz auf Fleisch zu verzichten. Das meiste schmeckte mir eh nicht, weder Steak noch Gulasch, Innereien erst recht nicht. Außerdem – die Tiere und so, die tun einem ja schon leid, immerhin ist man ja riesiger Tierfreund. Massentierhaltung ist ja auch blöd, eigentlich soll man ja eh nicht so viel Fleisch essen, … aber was bestellt man dann im Restaurant? Für 10 € kriegt man entweder einen lieblosen Salat oder ein dickes Schnitzel mit Pommes.
Mit solch (eher fadenscheinigen) Argumenten, habe ich mich lange vom Fleischverzicht ferngehalten. Erst, als zwei enge Freunde von mir, auf den vegetarischen Zug aufsprangen und ich sah, wie einfach es bei ihnen funktioniert, beschloss ich, dass es für mich nun auch endlich an der Zeit ist. Fleischlos war erst ungewohnt, aber einfach. Und gut!

Fleischlos ist doch aber noch nicht vegan!

Richtig. Nach und nach stellte ich dann fest, dass nicht alles, was fleischlos ist, auch vegetarisch ist. Lab-haltiger Käse ist es nicht. Gummibärchen sind es nicht. Fruchtsäfte sind es oft nicht. Honig ist es auch nur so geradesohalbwegs. Also – noch mehr vom Ernährungsplan streichen. Innerlich seufzen – kann man überhaupt noch was essen? Continue reading

„Warte, bis du eigene hast!“

Wenn ich für jedes Mal, wenn ich diesen Satz zu hören bekomme, einen Euro bekäme, könnte ich mir sicher inzwischen ein Traumhaus am Strand leisten. Naja, oder zumindest einen Holzschuppen in Horumersiel.

Es geht natürlich um Kinder.

Diese niedlichen, zuckersüßen kleinen Mini-Menschen, die stets mit dreckigen Fingern, verschmierten Mündern und bescheuerten Fragen in Petto parat stehen, um dir mit schrillem Geschrei bei bis zu über 100 Dezibel auf den Nerv zu gehen. Zumindest geht es mir so, ich kann mit Kindern einfach nichts anfangen. Ich mag sie nicht, weder eigene, erst recht keine fremden, ich möchte sie nicht um mich haben und ich meide Orte mit erhöhtem Kinderaufkommen. Scheinbar ist diese Sicht der Dinge aber völlig inakzeptabel, denn sonst würden nicht regelmäßig Menschen anfangen, mit mir darüber zu diskutieren.

Losgetreten wurde die Diskussion auf twitter, das wohl ungeeignetste Medium, um sachliche Unterhaltungen zu führen und fundierte Argumente und Begründungen hervorzubringen, denn wie will man sich mit 140 Zeichen ordentlich ausdrücken? Aber wir lernen’s ja auch nicht.

The Barn in Berlin sorgte 2012 schon für Aufsehen, als sie einen „Anti-Kinderwagen-Poller“ vorm Eingang aufstellten. Nun ziehen sie offenbar nach und haben auch ein Still-Verbot erteilt, allerdings finde ich dazu keine seriöse Quelle wie inzwischen auch SZ berichtet.

Nachtrag: „Spanke jedoch findet: Eine Mutter sollte nicht sechs Monate ans Haus gefesselt sein, wenn sie sich entscheidet, ihrem Baby die Brust zu geben.“ 
Was ein Glück findet das Leben einer jeden Mutter ausschließlich an zwei Orten statt. Zuhause und im The Barn.

Die Begründung, dass es einen „gehobenen Laden“ handelt, finde ich zwar etwas daneben, aber die Entscheidung „No Kids“ muss man in meinen Augen respektieren. Dazu gibt es nun mal das Hausrecht und ich verstehe nicht, weshalb aufgebrachte Muttis (und Papis) nun mit Petitionen wedeln, statt einfach ein anderes Café zu besuchen.

Wenn ein Wirt eine Raucherkneipe eröffnet, geht kein Nichtraucher rein und meckert über den Qualm.
Wenn ein Wirt eine Jazz-Bar eröffnet, geht kein Metalfan hin und beschwert sich über die jaulige Musik.
Wenn ein Wirt ein „Erwachsene-only“-Café eröffnet, gehen Muttis aber offensichtlich sehr wohl hin und schreien „Diskriminierung!“.

Es gab da ein schönes Interview mit einem Düsseldorfer Wirt, der einen Bereich seines Biergartens für Kinder (und Hunde) abgesperrt hat. Die Begründung ist absolut nachvollziehbar und plausibel und ich frage mich wirklich, was sich manche Eltern dabei denken, wenn ihre Kinder ungebremst den ganzen Laden auf links drehen. Scheinbar nicht viel.
Ich habe es schon live erlebt, was es heißt, wenn der Nachbartisch fünf Kinder dabei hat, die nach dem Pommes essen keine Lust mehr auf Rumsitzen haben. Es ist laut, überall rennen Kinder rum, es wird sich um Spielzeug geprügelt, es wird geschrien, da fliegt die Apfelsaftschorle vom Tisch und ich zolle dem Ladeninhaber bis heute noch höchsten Respekt, dass er keinen Wutanfall bekommen und die Bande rausgeschmissen hat. Denn die Eltern überhörten den Zirkus einfach, während die restlichen Leute hastig ihr Essen runterschlungen, um dort schnellstmöglich wieder zu verschwinden. Jeder Wirt, der ein kinderfreies Lokal betreiben möchte, hat mein absolutes Verständnis.

Ich ließ also auf twitter verlauten, dass ich die Leute nicht verstehen kann, die sich über ein „Kinderverbot“ echauffieren, man braucht ja nicht hingehen. Und ich erwähnte auch, dass es Leute wie mich gibt, die ein solches Verbot gut finden, denn da weiß ich, dass ich meine Ruhe hab.

Natürlich ging sofort die Diskussion darum los, dass ich das ja nur so sehe, solange es fremde Kinder sind. Wenn es eigene Kinder sind, dann sähe man das anders.
Tja nun, ich habe aber keine eigenen Kinder. Ich möchte an diesem Zustand auch nichts ändern.
„So dachte ich früher auch, aber als es dann da war, war es das beste, was mir je passiert ist!“

„Warte, bis du eigene hast! Dann sprechen wir noch mal!“

Himmelhergottnocheins. Bitte liebe Leute. Lernt – und lernt zu RESPEKTIEREN -, dass es Menschen gibt, die das nicht so sehen und dass manche Menschen durchaus ihr Glück / ihre Erfüllung in anderen Dingen finden, als in Nachwuchs aus eigener Produktion. Was ich dann immer so makaber finde, sind die Leute, die es nicht für voll nehmen, wenn ich sage, dass ich vierbeinige, fellige, nassschnäuzige Kinder habe. Natürlich sehe ich meine Tiere nicht als Kinder oder Kinderersatz an, ich habe sie aber deutlich lieber als Kinder bei mir. Ich spiele mit ihnen, erziehe sie, ich gebe ihnen zu essen, fahre mit ihnen zum Arzt, tröste sie wenn sie Angst haben, passe auf sie auf, weise sie auch mal in die Schranken und freue mich tierisch (höhö.), wenn der „Nachwuchs“ erfolgreich was gelernt hat und sich der Hund bei einem „Peng!“ theatralisch auf den Boden wirft und mit den Beinchen in der Luft wedelt. Sooo viel Unterschied zu einem Kind ist da gar nicht. Außer, dass dieser Nachwuchs deutlich schneller stubenrein ist, weniger Widerworte gibt, nicht rumschreit, sich nachts nicht aus dem Haus schleicht und sich deutlich mehr freut, wenn man nach nur fünf Minuten beim Kiosk wieder heimkommt.

Mir wurde in der Diskussion auf twitter darum gesagt, dass Kinder & Haustiere ja allein deshalb schon nicht das gleiche seien, weil ich mich für meinen Hund niemals vor ein Auto werfen würde. Für (m)ein Kind schon.
Eh, hallo? Natürlich würde ich mich für meinen Hund vors Auto werfen! Es ist meine verdammte (selbstauferlegte) Pflicht, mich um dieses eher wehrlose Geschöpf zu kümmern und es zu beschützen. Ob ich denn für mein Kind meinen Hund vors Auto werfen würde? Natürlich nicht, wtf??! Ob ich denn für meinen Freund den Hund vors Auto werfen würde?
… abgesehen davon, dass die Fragen immer abstruser werden, natürlich auch das nicht! Der ist nämlich schon groß, kennt die potentielle Gefahr, die von fahrenden Autos ausgeht und kann auf sich selbst aufpassen. Die tollpatschige Fellnase eher weniger. Kinder übrigens auch nicht. Und diesen gewaltsamen Hunde-Kinder-Vergleich hab ich immer noch nicht kapiert.

Versteht mich nicht falsch, jeder, der sich Kinder wünscht, der soll auch welche bekommen können, ohne Angst vor finanziellen Problemen oder sonstwas haben zu müssen. Ich bin für längere bezahlte Elternzeit und mehr Unterstützung von Familien durch den Staat, für mehr KiTa-Plätze und für flexiblere Arbeitszeitmodelle für Eltern. Ich gönne jedem sein Kinderglück, von mir aus auch gern mehrfach, das muss jeder ganz für sich entscheiden.

Aber genauso sollte sich doch jeder ganz für sich dagegen entscheiden dürfen, ohne direkt zugeschwallt zu werden, dass man das größte Glück der Welt verpasst. Verpasse ich nicht. Nein, wirklich nicht. Neihein. Nix aber. Hör auf. Danke!
Und nachdem wir nun geklärt haben, dass es Leute gibt, die sich, warum auch immer, gegen Kinder entscheiden, können wir nun auch akzeptieren, dass manche Menschen nicht nur keine eigenen, sondern generell keine Kinder um sich haben wollen, wobei das nicht zwangsweise zusammen auftritt. Manche Menschen lieben Kinder, wollen aber in Ruhe arbeiten können. Zum Beispiel ein Wirt, der den eher schniekeren Gästen eine entspannte und ruhige Atmosphäre zum Kaffee genießen anbieten will.

Wenn jemand sagt, er mag keine Hunde, geht niemand her und antwortet „Kauf dir einfach einen! Wart erstmal ab! Du wirst sehen, wenn es der eigene ist, ist es etwas ganz anderes!“.
Wenn jemand in seinem Lokal keine Hunde haben will, startet niemand eine Petition dagegen. Entweder lässt man den Hund zuhause, oder man geht halt woanders hin.

Immer wieder hörte ich das Argument, Anti-Kids sei diskriminierend, dann dürfe man mit der Argumentation auch Ausländer, Schwiegermütter, Dicke, Schwule, Schwarze und Wasweißichwas ausschließen. Zum einen geht es bei Kindern nicht um die Optik, sondern um das Verhalten. Abgesehen davon: Ja, darf man. Wie eine Bar beweist, die Flüchtlingen den Zutritt pauschal verweigert (auch wenn ich deren tweet echt eklig finde).
Kinderverbot sei halt „Ausdruck einer Gesellschaft, die keinen Bock auf Kinder hat„. Oder aber Ausdruck von Menschen, denen die antiautoritär-verweichlichten Special Snowflakes ohne Grenzen einfach aufn Zeiger gehen …?
Apropos – Hunde pauschal auszuschließen, ist auch diskriminierend! Denn mein Hund bellt nicht, beißt nicht und kackt auch nicht drin. Die legt sich untern Tisch und freut sich, dass sie dabei sein darf. So einen gequirlten Scheiß würd ich aber niemals laut von mir geben.

Resümee:
Wenn jemand in seinem Laden/ Leben XY nicht haben will, dann ist das halt so.
Handel. Damit.

Und als krönender Abschluss noch zwei Comics von Erzählmirnix, deren Einstellungen zum Leben ziemlich deckungsgleich zu den meinigen Sind.

Get To Know Me!

Alles begann auf twitter, als eine verpixelte (und hässliche) Grafik begann die Runde zu machen. Diese besagte – sinngemäß – dass es für jeden Like einen Fakt oder ein Bekenntnis über einen selbst gibt. Immerhin 34 Leute gaben diesem Post einen Like und somit gab es 34 Fakten über mich, die mal aus der Vergangenheit, mal über Allgemeines, Dinge über mich verrieten. Dinge, die man sonst eigentlich keinem erzählt, einfach, weil sie nicht wirklich wichtig erscheinen.

Nun machten dabei aber eine ganze Menge Leute mit und man kennt plötzlich Vorlieben, Abneigungen, Erinnerungen, überraschende Tatsachen und lustige Anekdoten. Ich finde, das ist eine sehr schöne Sache! Denn ich erinnere mich sehr gut daran, dass damals, als sich ein sehr guter Freund das Leben nahm, wir plötzlich beieinander saßen und feststellten, dass wir so viele kleine Details gar nicht kennen. Und fragten uns gegenseitig über Lieblingsfarben, den schönsten Urlaub und das Leibgericht aus. Einfach, um solche Dinge mal zu wissen.
Da mir meine Kleinigkeiten, die insgesamt immerhin für 319 (!) Likes in zwei Tagen sorgten, dann doch irgendwie ganz nett für die Memoiren vorkamen, habe ich beschlossen, ihnen noch mal einen separaten Blogeintrag zu widmen und sie auf 50 zu ergänzen. Einfach, weil 50 eine schöne Zahl ist.

Vielleicht erfreut sich ja der ein oder andere daran. Wenn nicht, habe ich in 50 Jahren (falls ich so alt werde …) eine schöne Erinnerung an mein 27-jähriges ich und dessen Gedanken.
Falls jemand nachträglich „liken“ (für mich sind und bleiben das Favs!) möchte, verlinke ich die Original-Tweets und ergänze sie vielleicht hin und wieder (140-Zeichen-Grenze olé olé).

 

  1. Ich bin ein Sonntagskind und obwohl ich nicht an Sternzeichen und deren Einfluss glaube, passen meine (Löwe & Drache) perfekt zu mir. (tweet)
  2. Ich habe bereits mit 5 Jahren einen Eignungstest für die Grundschule gemacht und mit Abstand am allerbesten abgeschnitten. (tweet)
    Der Rektor rief damals sogar höchstpersönlich meine Mama an, um ihr die freudige Botschaft zu verkünden.
  3. Meine erste richtige Beziehung hielt 1,5 Jahre & endete vor Gericht, er wurde wg schwerer Körperverletzung & Sachbeschädigung verurteilt. (tweet)
    Da Rückfragen kamen – ja, er schlug auch bei mir zu, aber die Verhandlung fand wegen meines damaligen besten Freundes statt. Ich habe ihn nie wieder gesehen. Zum Glück.
  4. Meinen Namen suchte meine Mama aus. Wär ich ein Junge geworden, hätte Papa ausgesucht und dann würde ich nun Karl heißen. :‘) (tweet)
    Ich bin nach der Sina aus der Tatort-Folge „Reifezeugnis“ (1977) benannt (gespielt von Nastassja Kinski). Papa hätte einen „soliden deutschen Namen“ gewollt.
  5. Ich habe insgesamt in meinem Leben 26 kg mit kcal-Zählen abgenommen. Seit dem letzten Mal halte ich meine 60 kg konstant. (tweet)
    Einen detaillierten Bericht zu diesem Thema findet man hier.
  6. Ich habe mit 12 Jahren Bildbearbeitung, wenig später auch html + css für mich entdeckt, wollte es aber nie beruflich machen. Tja. (tweet)
    Alles begann mit einer kostenlosen Testversion von PhotoImpact 6 in Englisch, gefolgt von NetObjects Fusion. Ich wollte mir mein Hobby als solches nie kaputt machen, deshalb sagte ich lange, der Job sei nichts für mich. Ich habe mein Hobby doch zum Beruf und damit das Hobby kaputt gemacht. Tja.
  7. Meine Haare waren schon weiß, lila, blau, grün, rot, orange, blond, dunkelbraun, türkis & pink. Aber alles erst in den letzten 6 Jahren. (tweet)
  8. Ich lebte als Teenager schon mal zu 99% vegetarisch, konnte aber nicht auf die leckere Paprikawurst vom Metzger samstags verzichten. (tweet)
  9. Meine absolute Lieblingsfarbe ist weiß. Und wehe es kommt jetzt jemand mit „Weiß ist keine Farbe!“ >:( (tweet)
  10. Ich arbeite seit 5 Jahren in der Pornobranche und kann einen Großteil der Darsteller an den Nippeln auseinander halten. (tweet)
  11. Ich habe keine Hausrat-Versicherung, weil ich den Sinn darin nicht erkennen kann. Konnte mir auch noch keiner gute Beispiele nennen. (tweet)
  12. Mein Kerl wollte eigentlich keine Beziehung und hat uns maximal ein Jahr prognostiziert. Das war vor über 4 Jahren ♥ :> (tweet)
  13. Ich brauche morgens meinen Kaffee. Ich liebe Kaffee. Kaaaaffeeee ♥ Ich mag aber genauso gerne Tee (und Bier :3). (tweet)
    9.oo Uhr – 12 Uhr Kaffee, 12 – 17 Uhr Tee (oder Sprudelwasser im Sommer) und ab 17 Uhr Bier, Äppler und Wein. Ouh yeah.
  14. Ich habe mir noch nie etwas gebrochen. Dafür diverse große Narben von Zweiradunfällen, Schaukelstürzen und Legoplattenausrutschern. (tweet)
  15. Von ca. 15 – 20 habe ich keinen einzigen Tropfen Alkohol getrunken. Dafür rauche ich seit 14 Jahren. … und trinke jetzt umso mehr :’D (tweet)
  16. Mein absoluter Lieblingsfilm ist „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Mein absolutes Lieblingsbuch „Die Mitte der Welt“ von Steinhöfel. (tweet)
  17. Ich fand Linkshänder schon immer viel cooler als Rechtshänder. Ich war höchst erfreut, als ich gemerkt hab, dass mein Kerl Lefty ist :3 (tweet)
  18. Ich hasse Parfum und Lufterfrischer wie die Pest. Mein Parfum heißt Seife & Waschmittel. (tweet)
  19. Ich hatte Kunst & Chemie als Leistungskurse und das Gymnasium nach der 11. Klasse geschmissen. Zu klug für Abi, oder so :‘) (tweet)
    (Okay, genau genommen hat man mich nach dem zweiten Mal Sitzenbleiben rausgeworfen.)
  20. Ich miste für mein Leben gern bei anderen Leuten die Küche aus und schimpfe dann z.B. über den seit 2003 abgelaufenen Nierentee. (tweet)
  21. Ich bin der totale Stubenhocker. Mit dem Kerl zusammen bis mitten in die Nacht zocken & Bier trinken ziehe ich jedem anderen Plan vor. (tweet)
  22. Dürfte ich bis zum Rest meines Lebens nur noch eine Sache essen, wären es Pommes. Ich vergöttere Pommes. Hier hängen sogar Pommes-Bilder! (tweet)
    Allgemein liebe ich aber alles, was aus der Kartoffel gemacht wird. Pommes, Ofenkartoffeln, Kroketten, Kartoffelbrei, Gnocchi, …
  23. Ich habe eine Limnophobie, seit ich als Kind beinahe im Schultheiß-Weiher ertrunken wäre (Papa rettete mich). (tweet)
    Ich sehe ihn heute noch wie David Hasselhoff persönlich angerannt kommen und habe den Kommentar „du musst doch nur paddeln!“ im Ohr.
  24. Ich hasse Kinder. Die sind laut, dreckig, nervig, dumm, fassen alles an, haben Rotznasen und machen Krach. Wäääh, machs weg. (tweet)
    Selbst meine Mutter hat sich damit abgefunden, dass ich mir nur vierbeinigen Nachwuchs zulege.
  25. In 8 Monaten sind @spec_Q und ich stolze 10 Jahre lang befreundet. ♥ (tweet)
    Wir kennen uns über meinen Exfreund, der sagte: „ich stell‘ dich meinen Freunden vor, wenn du die überlebst, überleben wir alles!“. Tja, mit seinem Freund bin ich noch befreundet, die beiden selbst sind es nicht mehr.
  26. Eigentlich habe ich mein komplettes Leben, inkl. Freundschaften, Job, Wohnort, etc. in Summe zu verdanken. (tweet)
    Unter anderem auch besagten Exfreund von 25.
  27. Ich backe für mein Leben gern (und gut!) Kuchen, tue es aber selten, weil den hier keiner isst. (tweet)
  28. Als ich 10 war, machten wir 3 Wochen Urlaub in Spanien. Ich hatte 3 Mückenstiche auf den Augenlidern und über 30 allein an einem Arm. (tweet)
  29. Die @ashyda kriegt kein GW2 Jumping Puzzle hin ohne drölfzig mal zu sterben und ihren Blutdruck bis zum Mond zu treiben. (tweet)
    Tweet wurde von @schubadu verfasst, das kann ich aber so unterschreiben. Ich werde dabei teilweise so übellaunig, dass ich einfach wortlos ins Bett gehe.
  30. Ich schlafwandele & gehe dabei auch schon mal duschen oder lande in fremden Betten. (tweet)
    Das sorgte schon für viel Verwirrung, nicht nur bei mir.
  31. Mein Zeugnisschnitt betrug in der Berufsschule 1,0. Meine Abschlussprüfung habe ich aber mit nur 87% bestanden. (tweet)
    Damit habe ich meinen Gymnasium-Rausschmiss erfolgreich kompensiert.
  32. Ich habe einen Nagellack-Tick und weit über 100 Sorten hier stehen, obwohl ich regelmäßig aussortiere und weiterverschenke. (tweet)
  33. Ich war erst in 7 Ländern und bin noch nie aus Europa rausgekommen. Ich würde gern mal nach Irland und Norwegen. (tweet)
  34. Ich hasse Shopping. Seit ~ 5 Jahren war ich in keinem Bekleidungsgeschäft mehr, ich bestelle alles online. Supermärkte mag ich hingegen. (tweet)
  35. Mein Leibgericht sind, ganz klassisch, Schnitzel mit Pommes in (Zwiebel- / Peffer- / Pilz-) Rahmsauce und Salat. Seit ich mich vegan ernähre, backe ich meine Schnitzel eben aus Seitan.
  36. Ich ziehe bereits seit ~ 13 Jahren eine Nasenoperation in Betracht, da mich der dicke Zinken nervt und mich jeder damit aufzieht, aber wenn ich damit anfange, findet meine Nase auf einmal jeder ganz toll & „verbietet“ mir eine OP.
  37. Im Alter von ca. 8 – 10 Jahren wurde ich häufiger von einem Pädophilen unsittlich angetatscht. Ich freue mich heute noch über seinen plötzlichen Tod in seiner mallorcinischen Finca vor wenigen Jahren.
  38. Mein Papa ist gelernter Matrose. Unter anderem deshalb habe ich auch einen Anker auf meine Handkante tätowiert.
    Inzwischen ist er umgeschulter Mechatroniker-Meister.
  39. Ich mache ganz viele Dinge nicht, die ich gern ausprobieren würde, weil ich Angst habe, dass mich mein Kerl deshalb auslacht oder dass er es albern findet.
  40. Ich habe seit fast 5 Jahren einen Nebenjob bei Bretz und trotzdem (außer einem Huhn & einem Kissen) keinerlei Ausstattung dieser Firma zuhause. Ist halt einfach zu teuer.
  41. Obwohl ich „schon immer“ (also wissentlich) bisexuell bin, hatte ich erst zwei ernsthafte Beziehungen zu Frauen und möchte auch keine mehr. Frauen sind mir zu anstrengend.
  42. Man sieht es mir zwar nicht immer an, aber ich interessiere mich sehr für Mode und folge vielen Mode-Blogs. Doch um ein wahrer Mode-Guru zu werden, bin ich einfach zu geizig.
  43. Mit quasi niemandem war ich so sehr „best Buddy“ von heute auf morgen wie mit @dieser_tilker. Bereits nach wenigen Wochen hatte ich das Gefühl, ihn schon jahrelang zu kennen und ihm alles erzählen zu können.
  44. Ich ziehe Papierbücher einem Kindle immer vor. Ich bereue diesen festen Entschluss immer dann, wenn mir dicke Wälzer im Bett ins Gesicht klatschen.
  45. 2010 hat sich der Mann, den ich lieb(t)e, das Leben genommen und ich breche deshalb heute noch in den unpassendsten Situationen in Tränen aus.
    Ich bewundere deshalb meinen Kerl, der das tapfer seit Anbeginn mitmacht & mir hilft.
  46. Das Verhältnis zu meiner Mutter ist erst ein gutes, seit ich ausgezogen bin.
  47. Ich mag München nicht. Es ist spießig, snobbig, langweilig und einfach nicht meins. Könnte auch daran liegen, dass mich Leute dort angewidert / geschockt ansehen.
  48. Mein erstes PC-Spiel, an das ich mich wirklich erinnern kann, hieß „Ich werde Künstler“. Das zweite „Doktor Brain“. Beides lief auf DOS und ich war ca. 3 – 5 Jahre alt.
  49. Ich habe für ca. ein halbes Jahr mitten im Taunus gewohnt. Es war die schlimmste Zeit meines Lebens.
  50. Mein absolutes Alltime-Favourite-Game ist die Anno-Reihe. Ich habe alle Teile zig Stunden gespielt und bekomme wohl locker 5000 Spielstunden zusammen. Eher mehr.
  51. Ich habe nie in meinem Leben eine_n Band, Sänger_in gefangirlt. Außer Pentatonix ab ca. 25.

So, das wars! Neue Fakten, die wahrscheinlich keinen wirklich interessieren, über mich! Eventuell ergänze ich in 5 Jahren auf 100 und schaue, was sich verändert hat.
Im Nachhinein habe ich gemerkt, dass  ich einen tweet vergessen habe zu kopieren, deshalb sind es nun 51 Fakten. Ups. 😀

#saynotospec

Gerade in meinem Beruf des Gestalters kommt es häufig mal vor, dass Leute „erst mal so einen Entwurf“ sehen wollen. Wenn ihnen das dann gefällt, gibt es eventuell einen Auftrag. Eventuell aber auch nicht. Viele Leute unterliegen scheinbar dem Irrglauben, dass „Design“ gar kein richtiger (lernbarer) Beruf ist, sondern dass es einige Menschen gibt, die das von Haus aus einfach können und andere eben nicht.  Man tut „uns Kreativen“ ja quasi einen Gefallen, wenn man uns Arbeit gibt, denn so können wir unsere Passion, die Berufung, mit Sinn ausüben.
Anders kann ich mir es zumindest nicht erklären, warum da so häufig ein „kannst du mal eben“ und „mach doch mal einen (kostenlosen) Entwurf“ kommt.

Um da mal ein bisschen Klarheit zu schaffen: ja, es gibt Leute, die mehr Talent in diesem Job haben, als andere. Ja, wir lieben unseren Job und wir gestalten gerne. Nein, wir arbeiten nicht ohne Bezahlung – denn es ist nun mal Arbeit und selten werden fertige Werke binnen 5 Minuten locker aus dem Ärmel geschüttelt (und selbst wenn, dauerte es Jahre zu lernen, wie man die in 5 Minuten aus dem Ärmel schüttelt!).

Die kanadische Werbeagentur Zulu Alpha Kilo hat sich dieser Problematik angenommen und ein kleines Video dazu gedreht, wie bspw. ein Fitness-Trainer, ein Pizzabäcker und eine Architektin reagieren, wenn man von ihnen „schnell mal einen kostenlosen Pitch“ haben will. Das kommt in die Favoriten & wird sicherlich mehr als einmal verschickt!

Liebe Krankenkasse, wir müssen reden.

Liebe Techniker Krankenkasse, bzw. TK,

seit exakt 27 Jahren bin ich nun bei euch versichert. Genau heute bin ich quasi in den Club der 27 eingetreten und da nun der körperliche Verfall einsetzt, ist es nun an der Zeit, über alterstypische Gesundheitsprobleme nachzudenken.
Okay, das ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es gibt da schon etwas, was mich ankotzt. Sehr sogar.

Ich habe euch eigentlich immer hoch gelobt. Euer Service ist stets top, Anträge auf Auslandskrankenversicherungen wurden zügig bearbeitet, ihr habt mir sogar die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs bezahlt, obwohl ich schon über 20 war. Das tat außer euch keine Kasse. Es gab eigentlich nie einen Grund zur Klage.

Doch jetzt das große Aber.

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Die Sache mit der #fettlogik

Wahrscheinlich hat inzwischen jeder schon vom neuen Bestseller gehört, denn quasi jeder bloggt & spricht darüber: Fettlogik überwinden.
Vielleicht kennt auch der ein oder andere die passenden Blogs dazu, Fettlogik & den allgemeineren Blog erzaehlmirnix.

Wen meine persönliche Vorgeschichte nicht interessiert, der kann gern die nächsten drei Absätze überspringen 😉
Und eine Anmerkung noch: ich möchte hier kein Fatshaming betreiben, ehe den Beitrag jemand in den falschen Hals bekommt! Ich finde es gut, wenn sich Menschen in ihren Körpern wohlfühlen, egal was die Zahl auf der Waage sagt. Ich weiß, dass eine schöne Persönlichkeit wichtiger ist, als ein schöner Körper. Wie Opa schon sagte: schön ist nicht schön, gefallen macht schön.
Das ist ein Artikel, der sich ausschließlich mit mir, meinen Eindrücken und meinem Körper befasst.

 

Meine Vorgeschichte

Das eigene Gewicht war für mich eigentlich immer (mehr oder weniger) ein Thema. Ich aß als Kind einfach unheimlich gerne (und viel), meine Mama kocht gut und ermuntert einen immer, „das Bisschen im Topf“ auch noch leer zu machen. Als Kind störte es mich auch nicht, dass ich schon früh mit kleiner Plauze durch die Gegend lief. Erst, als mein Papa immer wieder stichelte, dass ich bald noch aus allen Nähten platzen würde, drang irgendwie zu mir durch „du bist zu dick“. Nun hat man aber als Kind, bzw. auch Jugendlicher, relativ wenig Einfluss auf das was esse ich. Bleibt also nur wie viel, aber wie eingangs erwähnt, lässt meine Mum häufig nicht eher locker, bis auch der letzte Krümmel des riesen Bottichs voll Abendessen vertilgt ist.
Also blieb nur lügen, da war ich so 13 rum, danke, ich hab keinen Hunger, auch wenn mein Magen rumorte. Und wenn ich mich an die Zahlen auf der Waage erinnere, war ich am Anfang meiner Pubertät auch nicht mehr moppelig, ~ 57 kg, aber kam mir (durch die ewigen Sticheleien und das mediale Ideal) vor wie Schweinchen Dick.  Continue reading

„Kommen Sie mal in Wallung!“

Ich hatte heute Morgen ein Erlebnis, das mich immer noch beschäftigt und nehme dies zum Anlass, ein Statusupdate bzgl. unseres „Nachwuchses“ zu verfassen.

Seit etwa einem halben Jahr haben wir die stille Vereinbarung, dass ich morgens mit dem Hund raus gehe und der Herr des Hauses abends. Normalerweise treffe ich mich morgens mit einer netten Frau (hin und wieder auch ihrem Mann) und deren Hund, der in Lunas Alter und ihr bester Kumpel ist. Die zwei toben sonst morgens gute eineinhalb Stunden auf der Wiese, doch nun sind beide Herrchen Job-bedingt nicht da und ich ging allein mit Luna, diesmal in die andere Richtung, die Sieg entlang.

Nach der Hälfte des Weges traf ich auf zwei Grüppchen mit Hunden, die sich am Treffpunkt neu sortieren und so ging ich ein Stück abseits mit zwei Damen und deren Hunden mit. Luna und ein kleiner Hund fingen an zu spielen und zu toben, rannten quer über die Wiesen und hatten sichtlich Spaß. Ich war dann schon ein Stück weiter vorne, als die Damen kehrt machen – mit ihnen auch mein Hund. Die kriegte gar nicht mit, dass ich sie rief, weil sie komplett ins Spiel vertieft und nun auch gut 50 m entfernt war. Wenn sich die Lady auf irgendwas konzentriert, lässt sie sich auch durch wirklich nichts ablenken, weder Futter, noch Rufe, noch andere Hunde. Ich gehöre auch nicht zu denen, die anfangen, nonstop quer über die Wiese zu brüllen. Normalerweise schaut die Töle aber dann doch hin und wieder, wo ich bin und kehrt irgendwann um – verloren haben wir uns so jedenfalls noch nicht. Heute lief sie ein ganzes Stück mit den anderen mit und ich machte notgedrungen kehrt um den Hund einzusammeln.

Da wartete 100 Meter weiter eine Frau (mit Husky) auf dem Fahrrad auf mich und rief mir entgegen „Nun kommen Sie aber mal in Wallung, die Leute sind schon genervt!“ – hä?!
Ich ging normal weiter, Luna lief zu mir und ich leinte sie erstmal an, wer nicht hören will und so. Da lies die Alte eine Tirade auf mich los, die einem Hieb in die Magengrube gleich kam.

Auf ihr „genervt“ erkundigte ich mich erstmal „Genervt, weil ein Hund mit deren Hunden spielt? Ok…“, jaaa, sie würde das ja nicht stören, aber Luna liefe da ja nun mit, das fände sie ja schon ein wenig kritisch, denn „bis wohin läuft sie denn mit? Bis zur Brücke? Auf die Straße?!“
Ich dachte nur „die kommt schon irgendwann zurück“, schwieg aber und prompt kam ein vorwurfsvolles „Ihr Hund hat ja überhaupt keine Bindung zu Ihnen! Tun Sie mal was dafür!“.

Dieser Satz geistert mir nun seit knapp 12 Stunden durch den Kopf und ich frage mich, ob die Alte eigentlich noch alle Tassen im Oberschränkchen beisammen hat. Davon ausgehend, dass Luna (kaum sah sie mich in der Nähe) unaufgefordert zu mir lief, sieht mir nicht nach „keine Bindung“ aus. Und auch, dass sie sich zwischen meine Beine schiebt, wenn große unbekannte Hunde entgegen kommen, klingt für mich nicht nach „ich will nicht zu der Alten, sondern raus in die Freiheit“. Aber dennoch fangen ein paar Zweifel an zu nagen, da macht man nix gegen, da helfen auch die besten Argumente nichts.

Nun zum versprochenen Status-Update: der Hund hört inzwischen recht gut, auch ganz ohne Hundeschule. Sie kommt (meistens …), wenn man sie ruft, sie lässt bleiben, was sie vorhat, wenn man ihr ein „nein!“ zuruft, egal ob Buddeln auf der Wiese oder Katzenmist fressen. Sozial ist sie sehr verträglich, hat aber „Angst“ vor fremden, großen Hunden. Zumindest sind ihr diese nicht geheuer… Auf glatte Böden wird nicht gekackt, da geht sie immer brav weit raus in die letzte und bewachsenste Ecke des Feldes. Sie hört auf „warte“ und auch an Bordsteinkanten bleibt sie selbstständig stehen und wartet aufs Kommando, wann wir rüber gehen. Sitz, Platz, High 5, gib Fünf, etc. sind ja schon lang im Repertoire verankert.
Jedenfalls habe ich nicht das Gefühl, bei der Erziehung irgendwas eklatant falsch zu machen. Selbst wenn der Hund mal nicht sofort hört, ist das auch kein Weltuntergang, schließlich müsste es selbst dem letzten Idioten einleuchten, dass andere Hunde und ein Ball nun mal einfach spannender sind, als man selbst. Dann muss ich sie eben holen gehen.

Ich bring mich jetzt jedenfalls richtig in Wallung und geh Bindung aufbauen.
Und falls jemand auf dem Laufenden bleiben will: hier twittert Luna

Update: Möbelhaus Danzer

Update 23.02.15: Nach 7,5 Monaten Kampf hab ich seit heute mein Geld zurück! Der Gerichtsvollzieher hat erfolgreich gepfändet.

Update 08.07.15: Ich habe im Oktober ’14 gegen Danzer Anzeige wegen Betrugs gestellt, was zur Sammelklage in Gotha weitergereicht wurde. Bei mir ging Post vom Amtsgericht Gotha ein, die sich über etwaige Rückzahlungen / Lieferungen informieren wollten. Habe ihnen mitgeteilt, dass mein Geld nur dank des Gerichtsvollziehers zurück kam – die sind also weiterhin an der Sache dran. Ich freue mich jetzt schon auf ein Urteil.

Ich schrieb Ende September einen sehr verärgerten Artikel über das Möbelhaus Danzer.
Der ein oder andere erinnert sich sicher an das Dilemma, falls nicht, steht alles Wichtige im verlinkten Artikel.

Der Beitrag war einige Zeit lang auf privat geschaltet, denn Anfang Oktober erreichte mich, pünktlich zur gesetzten Frist bzgl. Rückzahlung, statt Geld ein Schreiben vom Anwalt. Darin ein mehrseitiger Vorwurf darüber, dass ich den Mandaten diffamiert habe, eine gesalzene Anwaltsrechnung (knapp 600 €, so hoch wie der Kaufbetrag – Zufall?!) und eine Unterlassungserklärung, die ich doch bitte binnen 3 Tagen unterzeichnen solle und die Aufsicht auf pauschal 5000 € Strafe, sollte ich mich dieser Erklärung widersetzen.
Zudem kramte man 2 Twitter-Einträge von mir aus und auch deren Wortlaut darf ich nun öffentlich nicht mehr von mir geben.

Ob das vor Gericht so alles Stand gehalten hätte, wage ich zu bezweifeln, aber drauf ankommen lassen möchte ich es nicht, also nahm ich mir erstmal einen Anwalt. Der setzte eine neue Frist zwecks Rückzahlung und nach einiger Beratung und Absprache wurde klar, dass ich eine Unterlassungserklärung abgeben solle, allerdings in einer stark modifizierten Version und deren Rechnung wurde kurzerhand komplett in die Tonne getreten.
Seitens Danzer kam zu alle dem weder  ja noch nein, es wurde gar auffallend still ums Möbelhaus in Gotha. Von meinem Geld war weit und breit nichts zu sehen, die erste Mahnung ging raus und eine weitere Woche später, nun Ende Oktober, schickte mein Anwalt die 2. Mahnung raus und stellte, dem „Mandanten“, da er den Aufforderungen nicht nachkam, seine eigene Leistung in Rechnung. Man riet mir zu Anzeige und Beantragung eines Mahnbescheides.

Das tat ich dann auch, Anfang November ging meine Anzeige wegen Betrugs raus. Einige Wochen später erfuhr ich, dass die Anzeige an die Kollegen in Gotha übergeben wurde, dort laufe nun eine Sammelklage. Ich stellte meinen Antrag auf Mahnbescheid, dem wurde statt gegeben. Was passierte auf meinem Konto? Richtig, nichts.

Ich stellte im Dezember den Antrag auf einen Vollstreckungsbescheid, dem wurde statt gegeben. Was passierte auf meinem Konto? Richtig, nichts; allerdings kam auch kein Einspruch seitens Danzer. Tja, nun wurde die Sache dem Amtsgericht Gotha übergeben und der Gerichtsvollzieher darf pfänden 🙂

Ich schätze, dass gerichtlich nicht allzu viel zu holen ist, sollte Danzers Anwalt erneut Post wg. dieses Beitrags an mich richten. Vor allem nicht, da zig Anzeigen gegen ihn laufen. Aber ich bin ja ordentlich und achte darauf, meiner Unterlassungserklärung gerecht zu werden. 😉
Deshalb werde ich ihn hier nicht öffentlich als das bezeichnen, was er ist. Der kluge Leser kann ja selbst 1 + 1 zusammen zählen.

Nun hab ich von alledem aber die Schnauze voll und möchte nicht, dass noch mehr Leute in die gleiche Situation kommen, deshalb habe ich den alten Artikel wieder online geschaltet, über den mich viele Zuschriften von ebenfalls Betroffenen erreichten. Und zudem diesen neuen verfasst. Ob meine Methode nun Erfolg haben wird, wird sich zeigen, ich werde aber berichten und so kommt dann evtl. der ein oder andere wieder an sein Geld. 🙂

PS: Die Couch von Lidl kam mit einigen Wochen Lieferverzug, nachdem Mama dort am Telefon ordentlich Stunk gemacht hat. 😉