Das neue Ufer II.

Hier kommt also die versprochene Fortsetzung des ersten Teils. ūüôā

Nachdem mein Vertrag unterschrieben war und ich s√§mtliche Details mit der netten Dame vom Finanzamt gekl√§rt hatte, hie√ü es f√ľr mich direkt am 1. Mai (Tag der Arbeit – wie passend!) ab nach Amsterdam \o

Mein Wieder-Kollege Felix holte mich ab, ein letztes K√§ffchen im Stehen, mal eben meine 20 kg Gep√§ck ins Auto gewuchtet und los gings. Von hier aus ist es ja gl√ľcklicherweise nicht allzu weit und nach ca. 3,5 Stunden Fahrt erreichten wir unser Parkhaus. Ein Park-n-Ride im S√ľden von Amsterdam. Es folgten ca. 20 min ratloses Studieren der Anleitung, wie dieser Park-n-Ride-Bonus funktioniert, denn regul√§r kostet das Parkhaus 50 ‚ā¨ pro Tag. Mit dem PnR-Bonus blo√ü 50 ct. Zwischendurch half ich noch einem spanischen Ehepaar aus, das ihr Ticket bezahlen wollte, aber nicht konnte, da der Automat zwar EC, aber keine Kreditkarten akzeptiert. Viel Dank und Bargeld war damit gewonnen – aber immer noch keine Ahnung, wie das mit der Tram am Ende klappen soll. Wir entschieden uns f√ľr „sehen wir dann bei der Abreise“ und liefen erstmal zum Airbnb.

Ihr erinnert euch an meine oben erwähnten 20 kg Gepäck? Ich erwähnte die nicht grundlos … doch Felix, ganz Gentleman, hat das Ding die meiste Zeit tapfer, wenn auch keuchend, ohne zu murren geschleppt. Danke an der Stelle noch mal! Note to self: Rollkoffer kaufen. Continue reading

Why Germans Can Say Things No One Else Can

Deutsche W√∂rter, Worte und Redewendungen – ich liebe sie einfach! Wie Adam Fletcher einst so sch√∂n (und sinngem√§√ü) sagte: in keiner anderen Sprache kann man so genau beschreiben, wer was wann mit wem warum getan hat. Regelm√§√üig freue ich mich √ľber englischsprachige Artikel, die Lobeshymnen, inkl. tollen Beispielen, auf die deutsche Sprache singen. Hach!
Ich empfehle dazu passend auch gleich den Twitter-Kanal @GermanAtPompey, der Account einer englischen Universität, der regelmäßig Perlen der deutschen Sprache und Nachrichtenwelt veröffentlicht. Häufig freue ich mich dann heimlich wie ein kleiner Schneekönig Рda kommt wohl der kleine Sprachpatriot in mir durch.

So – und weil ich das aktuelle „#4 Viral Trending“ Video so sch√∂n finde, kommt es auf den Blog:

The way to minimalism #1

Seit einigen Tagen / Wochen hat mich die Wut gepackt und ich sortiere mein Leben neu. Das klingt jetzt erstmal brutaler, als es gemeint ist ūüėÄ Weder habe ich den Hund weggeben, noch den Mann verlassen. Was ich damit meine ist, dass ich mich von unliebsamen Dingen verabschiede, die mir in unserem sowieso eher begrenztem H√§uschen unn√∂tig Platz wegnehmen. Fehlk√§ufe, abgelaufene Kosmetik, gut gemeinte (aber nie genutzte) Geschenke, Modeschmuck der einfach „um“ ist, Klamotten die nicht mehr passen, unbenutzte K√ľchenutensilien ‚Ķ ihr seht, was ich meine.

Vor einigen Tagen habe ich mir ein Bullet Journal angelegt und was soll ich sagen – ich bin seither eindeutig produktiver! Nach √ľber 2 Jahren h√§ngt nun endlich ein echter Lichtschalter im einen Zimmer, eine neue Wohnzimmerleuchte ziert die Decke, usw. – nun war auch mal der¬†Punkt „Badezimmer ausmisten“ f√§llig. Erfolgreiche Tasks durchstreichen ist auch einfach zu sch√∂n. ūüėČ
Nachdem heute meine wunderschöne Hausapotheke ankam, stand dem Ausmisten, sortieren und putzen nichts mehr im Weg.

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Friday Favourites #1

Es wird ruhig hier auf dem Blog. Das liegt wahrscheinlich prim√§r daran, dass ich am liebsten Kochrezepte verblogge – die nun aber auf meinen Kochblog Can I have it? umgezogen sind. Jetzt, wo sich Waffeln und Kohlrouladen auf „der anderen Seite“ tummeln,¬†d√ľnnt es hier eben deutlich aus.

Um dem entgegenzuwirken, habe ich beschlossen, einmal die Woche meine gesammelten Lieblinge der Woche zu verbloggen. Produkte, die mir besonders gut gefallen haben, Rezepte, die besonders lecker waren, Videos, die einem ein wtf?! ins Gesicht zaubern, gute Musik, sch√∂ne Zeitungsartikel, s√ľ√üe Katzenfotos, ‚Ķ ihr wisst schon. Sowas eben. ūüôā

 

F√ľr gute Laune

Es mag komplett bescheuert sein, aber ich hab ungelogen Tränen gelacht. Ich hab keine Ahnung, wer auf einen solchen Unsinn kommt, aber es erheiterte meinen Tag enorm.

Weiterhin sehr unterhaltsam: Die Seite boehmer-wohnen.de, eine Parodie auf Til Schweigers barefootliving.de
Die Artikel-Beschreibungen sind großes Kino:

Dieser Reiselocher verbindet alles, was ich am Leben mag: Reisen und Lochen. Egal wo du bist, ob in den h√∂chsten Gebirgen der Welt oder auf dem gro√üen, weiten Meer: der Locher l√§sst dich nicht im Stich. Er locht zuverl√§ssig und best√§ndig. Er ist wasserdicht und f√ľr verschiedene Papiergr√∂√üen einstellbar, von manchen habe ich nicht mal geh√∂rt, so viele kann man da einstellen. Irre. Besorge dir hier deinen treuen, lochenden Begleiter.

Das Wow der Woche

Erik Johansson, Fotograf &¬†Digital Artist, hat mal wieder mit einem wundersch√∂nen Foto √ľberrascht.

Links: Erik Johansson | Facebook | Instagram

Dazu gibt es auch ein wunderschönes Making-Of-Video, das ich eigentlich fast noch sehenswerter Finde, als das fertige Ergebnis selbst. Gute Arbeit, Herr Johansson!

 

Das Wtf?!

Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass ich mich zwar auch vegan ern√§hre, aber definitiv nicht so abgedreht bin. :‘)

Das neuste Lieblingsprodukt

Endlich! Weißer Nagellack, der länger als einen Tag hält! Wer mich kennt, weiß, dass ich weißen Nagellack (vor allem im Sommer) liebe. Leider ist es völlig egal ob man billigen Lack von essence oder teuren von Essie nimmt, es braucht mindestens zwei oder drei Schichten, einige Stunden zum Trocknen, meistens haut man sich trotzdem Datscher rein und nach spätestens zwei Tagen fängt die Scheiße an zu bröseln, reißen oder abzuplatzen.
Damit ist jetzt Ende! Ha! ūüėÄ

Ich hab mich das erste Mal an Shellac getraut & mir Base- und Topcoat, sowie Weiß gekauft. Der Lack ist dank UV-Licht in 2 min komplett ausgehärtet und damit sind die Zeiten des endlosen nichts-anfassen-können-weil-frisch-lackiert hoffentlich vorbei. Angeblich hält der Lack bis zu 3 Wochen, na ich bin gespannt.
Edit 10.04.: vier Tage sind bereits vergangen und soeben haben wir in gemeinschaftlicher Arbeit und mit bloßen Händen die Terrasse im Garten herausgerissen & ins Auto verfrachtet.
Es hält und hält! Nach wie vor keine Kratzer, Schrammen oder Platzer. ♥

Gef√§llt euch die Auswahl? Habt ihr Videos / Bilder, die gut in die Sammlung passen? Ich freue mich √ľber Feedback! ūüôā

 

 

„Warte, bis du eigene hast!“

Wenn ich f√ľr jedes Mal, wenn ich diesen Satz zu h√∂ren bekomme, einen Euro bek√§me, k√∂nnte ich mir sicher inzwischen ein Traumhaus am Strand leisten. Naja, oder zumindest einen Holzschuppen in¬†Horumersiel.

Es geht nat√ľrlich um Kinder.

Diese niedlichen, zuckers√ľ√üen kleinen Mini-Menschen, die stets mit dreckigen Fingern, verschmierten M√ľndern und bescheuerten Fragen in Petto parat stehen, um dir mit schrillem Geschrei bei bis zu¬†√ľber 100¬†Dezibel auf den Nerv zu gehen. Zumindest geht es mir so, ich kann mit Kindern einfach nichts anfangen. Ich mag sie nicht, weder eigene, erst recht keine¬†fremden, ich m√∂chte sie nicht um mich haben und ich meide Orte mit erh√∂htem Kinderaufkommen. Scheinbar ist diese Sicht der Dinge aber v√∂llig inakzeptabel, denn sonst w√ľrden nicht regelm√§√üig Menschen anfangen, mit mir dar√ľber zu diskutieren.

Losgetreten wurde die Diskussion auf twitter, das wohl ungeeignetste Medium, um sachliche Unterhaltungen zu f√ľhren und fundierte Argumente und Begr√ľndungen hervorzubringen, denn wie will man sich mit 140 Zeichen ordentlich ausdr√ľcken? Aber wir lernen’s ja auch nicht.

The Barn in Berlin sorgte 2012 schon f√ľr Aufsehen, als sie einen „Anti-Kinderwagen-Poller“ vorm Eingang aufstellten. Nun ziehen sie offenbar nach und haben auch ein Still-Verbot erteilt, allerdings finde ich dazu keine seri√∂se Quelle wie inzwischen auch SZ berichtet.

Nachtrag: „Spanke jedoch findet: Eine Mutter sollte nicht sechs Monate ans Haus gefesselt sein, wenn sie sich entscheidet, ihrem Baby die Brust zu¬†geben.“¬†
Was ein Gl√ľck findet das Leben einer jeden Mutter ausschlie√ülich¬†an zwei Orten statt. Zuhause und im The Barn.

Die Begr√ľndung, dass es einen „gehobenen Laden“ handelt, finde ich zwar etwas daneben, aber die Entscheidung „No Kids“ muss man in meinen Augen respektieren. Dazu gibt es nun mal das Hausrecht und ich verstehe nicht, weshalb aufgebrachte Muttis (und Papis) nun mit Petitionen wedeln, statt einfach ein anderes Caf√© zu besuchen.

Wenn ein Wirt eine Raucherkneipe er√∂ffnet, geht kein Nichtraucher rein und meckert √ľber den Qualm.
Wenn ein Wirt eine Jazz-Bar er√∂ffnet, geht kein Metalfan hin und beschwert sich √ľber die jaulige¬†Musik.
Wenn ein Wirt ein „Erwachsene-only“-Caf√© er√∂ffnet, gehen Muttis aber offensichtlich sehr wohl hin und schreien „Diskriminierung!“.

Es gab da ein sch√∂nes Interview mit einem D√ľsseldorfer Wirt, der einen Bereich seines Biergartens f√ľr Kinder (und Hunde) abgesperrt hat. Die Begr√ľndung ist absolut nachvollziehbar und plausibel und ich frage mich wirklich, was sich manche Eltern dabei¬†denken, wenn ihre Kinder ungebremst den ganzen Laden auf links drehen. Scheinbar nicht viel.
Ich habe es schon live erlebt, was es hei√üt, wenn der Nachbartisch¬†f√ľnf Kinder dabei hat, die nach dem Pommes essen keine Lust mehr auf Rumsitzen haben. Es ist laut, √ľberall rennen Kinder rum, es wird sich um Spielzeug gepr√ľgelt, es wird geschrien, da fliegt die Apfelsaftschorle vom Tisch und ich zolle dem Ladeninhaber bis heute noch h√∂chsten Respekt, dass er keinen Wutanfall bekommen und die Bande rausgeschmissen hat. Denn die Eltern √ľberh√∂rten den Zirkus einfach, w√§hrend die restlichen Leute hastig ihr Essen runterschlungen, um dort schnellstm√∂glich wieder zu verschwinden. Jeder Wirt, der ein kinderfreies Lokal betreiben m√∂chte, hat mein absolutes Verst√§ndnis.

Ich lie√ü also auf twitter verlauten, dass ich die Leute nicht verstehen kann, die sich √ľber ein „Kinderverbot“ echauffieren, man braucht ja nicht hingehen. Und ich erw√§hnte auch, dass es Leute wie mich gibt, die ein solches Verbot gut finden, denn da wei√ü ich, dass ich meine Ruhe hab.

Nat√ľrlich ging sofort die Diskussion darum los, dass ich das ja nur so sehe, solange es fremde Kinder sind. Wenn es eigene Kinder sind, dann s√§he man das anders.
Tja nun, ich habe aber keine eigenen Kinder. Ich möchte an diesem Zustand auch nichts ändern.
„So dachte ich fr√ľher auch, aber als es dann da war, war es das beste, was mir je passiert ist!“

„Warte, bis du eigene hast! Dann sprechen wir noch mal!“

Himmelhergottnocheins. Bitte liebe Leute. Lernt – und lernt zu RESPEKTIEREN -, dass es Menschen gibt, die das nicht so sehen und dass manche Menschen durchaus ihr Gl√ľck / ihre Erf√ľllung in anderen Dingen finden, als in Nachwuchs aus eigener Produktion. Was ich dann¬†immer so makaber finde, sind die Leute, die es nicht f√ľr voll nehmen, wenn ich sage, dass ich vierbeinige, fellige, nassschn√§uzige Kinder¬†habe. Nat√ľrlich sehe ich meine Tiere nicht als Kinder oder Kinderersatz an, ich habe sie aber deutlich lieber als Kinder bei mir. Ich spiele mit ihnen, erziehe sie, ich gebe ihnen zu essen, fahre mit ihnen zum Arzt, tr√∂ste sie wenn sie Angst haben, passe auf sie auf, weise sie auch mal in die Schranken und freue mich tierisch (h√∂h√∂.), wenn der „Nachwuchs“ erfolgreich was gelernt hat und sich der Hund bei einem „Peng!“ theatralisch auf den Boden wirft und mit den Beinchen in der Luft wedelt. Sooo viel Unterschied zu einem Kind ist da gar nicht. Au√üer, dass dieser¬†Nachwuchs deutlich schneller stubenrein ist, weniger Widerworte gibt, nicht rumschreit, sich nachts nicht aus dem Haus schleicht und sich deutlich mehr freut, wenn man nach nur f√ľnf Minuten beim Kiosk wieder heimkommt.

Mir wurde in der Diskussion auf twitter darum gesagt, dass Kinder & Haustiere ja allein deshalb schon nicht das gleiche seien, weil ich mich f√ľr meinen Hund niemals vor ein Auto werfen w√ľrde. F√ľr (m)ein Kind schon.
Eh, hallo? Nat√ľrlich w√ľrde ich mich f√ľr meinen Hund vors Auto werfen! Es ist meine verdammte (selbstauferlegte) Pflicht, mich um dieses eher wehrlose Gesch√∂pf zu k√ľmmern und es zu besch√ľtzen. Ob ich denn f√ľr mein Kind meinen Hund vors Auto werfen w√ľrde? Nat√ľrlich nicht, wtf??! Ob ich denn f√ľr meinen Freund den Hund vors Auto werfen w√ľrde?
‚Ķ abgesehen davon, dass die Fragen immer abstruser werden, nat√ľrlich auch das nicht! Der ist n√§mlich schon gro√ü, kennt die potentielle Gefahr, die von fahrenden Autos ausgeht und kann auf sich selbst aufpassen. Die tollpatschige Fellnase eher weniger. Kinder √ľbrigens auch nicht. Und diesen gewaltsamen Hunde-Kinder-Vergleich hab ich immer noch nicht kapiert.

Versteht mich nicht falsch, jeder, der sich Kinder w√ľnscht, der soll auch welche bekommen k√∂nnen, ohne Angst vor finanziellen Problemen oder sonstwas haben zu m√ľssen. Ich bin f√ľr l√§ngere bezahlte Elternzeit und mehr Unterst√ľtzung von Familien durch den Staat, f√ľr mehr KiTa-Pl√§tze und f√ľr flexiblere Arbeitszeitmodelle f√ľr Eltern. Ich g√∂nne jedem sein Kindergl√ľck, von mir aus auch gern mehrfach, das muss jeder ganz f√ľr sich entscheiden.

Aber genauso sollte sich doch jeder ganz f√ľr sich dagegen entscheiden d√ľrfen, ohne direkt zugeschwallt zu werden, dass man das gr√∂√üte Gl√ľck der Welt verpasst. Verpasse ich nicht. Nein, wirklich nicht. Neihein. Nix aber. H√∂r auf. Danke!
Und nachdem wir nun geklärt haben, dass es Leute gibt, die sich, warum auch immer, gegen Kinder entscheiden, können wir nun auch akzeptieren, dass manche Menschen nicht nur keine eigenen, sondern generell keine Kinder um sich haben wollen, wobei das nicht zwangsweise zusammen auftritt. Manche Menschen lieben Kinder, wollen aber in Ruhe arbeiten können. Zum Beispiel ein Wirt, der den eher schniekeren Gästen eine entspannte und ruhige Atmosphäre zum Kaffee genießen anbieten will.

Wenn jemand sagt, er mag keine Hunde, geht niemand her und antwortet „Kauf dir einfach einen! Wart erstmal ab! Du wirst sehen, wenn es der eigene ist, ist es etwas ganz anderes!“.
Wenn jemand in seinem Lokal keine Hunde haben will, startet niemand eine Petition dagegen. Entweder lässt man den Hund zuhause, oder man geht halt woanders hin.

Immer wieder h√∂rte ich das Argument, Anti-Kids sei diskriminierend, dann d√ľrfe man mit der Argumentation auch¬†Ausl√§nder, Schwiegerm√ľtter, Dicke, Schwule, Schwarze und Waswei√üichwas ausschlie√üen. Zum einen geht es bei Kindern nicht um die Optik, sondern um das Verhalten. Abgesehen davon: Ja, darf man. Wie eine Bar beweist, die Fl√ľchtlingen den Zutritt pauschal verweigert¬†(auch wenn ich deren tweet echt eklig finde).
Kinderverbot sei¬†halt „Ausdruck einer Gesellschaft, die keinen Bock auf Kinder hat„. Oder aber Ausdruck von Menschen, denen¬†die antiautorit√§r-verweichlichten Special Snowflakes ohne Grenzen einfach aufn Zeiger gehen ‚Ķ?
Apropos – Hunde pauschal auszuschlie√üen, ist auch diskriminierend! Denn mein Hund bellt nicht, bei√üt nicht und kackt auch nicht drin. Die legt sich untern Tisch und freut sich, dass sie dabei sein darf. So einen gequirlten Schei√ü w√ľrd ich aber niemals laut von mir geben.

Res√ľmee:
Wenn jemand in seinem Laden/ Leben XY nicht haben will, dann ist das halt so.
Handel. Damit.

Und als krönender Abschluss noch zwei Comics von Erzählmirnix, deren Einstellungen zum Leben ziemlich deckungsgleich zu den meinigen Sind.

Post von Likoli

 

Zuerst einmal w√ľnsche ich euch allen ein frohes neues Jahr!

Ich bin zwar zeitlich etwas hinterher, aber das liegt daran, dass ich mir p√ľnktlich zum Neujahrstag eine ordentliche Erk√§ltung eingefangen habe und die Zeit bisher mit Salbeitee und Serien auf der Couch verbracht habe. Fit bin ich zwar immer noch nicht, aber zumindest reicht es, um mal was von mir h√∂ren zu lassen. Ich hoffe, euer Start war ein besserer ūüėČ

Vor einigen Wochen erreichte mich n√§mlich eine E-Mail und zwar von einem schwarzen Kater namens Likoli.¬†Ich bekomme nicht h√§ufig Post von Katern und schon gar keine, in der mir nette Angebote gemacht werden. Likoli betreibt n√§mlich einen T-Shirt-Shop, in dem es Kunst auf Shirts zu kaufen gibt. Man findet dort niedliche, nerdige und lustige Shirts und ich durfte mir eins davon aussuchen, einfach so! ūüôā







 

Die Auswahl fiel gar nicht so leicht wie anfangs gedacht, schlussendlich entschied ich mich dann¬†und zwar f√ľr dieses hier ūüôā
Bereits einen Tag sp√§ter (!) schon kam mein liebevoll verpacktes T-Shirt an. Ich habe erfolgreich meinen guten Freund Philip angeheuert um ein Foto von mir im neuen Schmuckst√ľck zu machen, denn ein Spiegel-Selfie erschien mir dann doch zu unw√ľrdig ūüėČ

likoli

Also, solltet ihr auf der Suche nach Abwechslung f√ľr den Kleiderschrank sein, kann ich euch Likoli, den Kater mit Format,¬†nur w√§rmstens empfehlen ūüôā

 

zum Shop

Get To Know Me!

Alles begann auf twitter, als eine verpixelte (und h√§ssliche) Grafik begann die Runde zu machen. Diese besagte – sinngem√§√ü – dass es f√ľr jeden Like einen Fakt oder ein Bekenntnis √ľber einen selbst gibt. Immerhin 34 Leute gaben diesem Post einen Like und somit gab es 34 Fakten √ľber mich, die mal aus der Vergangenheit, mal √ľber Allgemeines, Dinge √ľber mich verrieten. Dinge, die man sonst eigentlich keinem erz√§hlt, einfach, weil sie nicht wirklich wichtig erscheinen.

Nun machten dabei aber eine ganze Menge Leute mit und man kennt pl√∂tzlich Vorlieben, Abneigungen, Erinnerungen, √ľberraschende Tatsachen und lustige Anekdoten. Ich finde, das ist eine sehr sch√∂ne Sache! Denn ich erinnere mich sehr gut¬†daran, dass damals, als sich ein sehr guter Freund das Leben nahm, wir pl√∂tzlich beieinander sa√üen und feststellten, dass wir so viele kleine Details gar nicht kennen. Und fragten uns gegenseitig √ľber Lieblingsfarben, den sch√∂nsten Urlaub und das Leibgericht aus. Einfach, um solche Dinge mal zu wissen.
Da mir meine¬†Kleinigkeiten, die insgesamt immerhin f√ľr 319 (!) Likes in zwei Tagen sorgten, dann doch irgendwie ganz nett f√ľr die Memoiren vorkamen, habe ich beschlossen, ihnen noch mal einen separaten Blogeintrag zu widmen und sie auf 50 zu erg√§nzen. Einfach, weil 50 eine sch√∂ne Zahl ist.

Vielleicht erfreut sich ja der ein oder andere daran. Wenn nicht, habe ich in 50 Jahren (falls ich so alt werde …) eine schöne Erinnerung an mein 27-jähriges ich und dessen Gedanken.
Falls jemand nachtr√§glich „liken“ (f√ľr mich sind und bleiben das Favs!) m√∂chte, verlinke ich die Original-Tweets und erg√§nze sie vielleicht hin und wieder (140-Zeichen-Grenze ol√© ol√©).

 

  1. Ich bin ein Sonntagskind und obwohl ich nicht an Sternzeichen und deren Einfluss glaube, passen meine (Löwe & Drache) perfekt zu mir. (tweet)
  2. Ich habe bereits mit 5 Jahren einen Eignungstest f√ľr die Grundschule gemacht und mit Abstand am allerbesten abgeschnitten. (tweet)
    Der Rektor rief damals sogar h√∂chstpers√∂nlich meine Mama an, um ihr die freudige Botschaft zu verk√ľnden.
  3. Meine erste richtige Beziehung hielt 1,5 Jahre & endete vor Gericht, er wurde wg schwerer Körperverletzung & Sachbeschädigung verurteilt. (tweet)
    Da R√ľckfragen kamen – ja, er schlug auch bei mir zu, aber die Verhandlung fand wegen meines damaligen besten Freundes statt. Ich habe ihn nie wieder gesehen. Zum Gl√ľck.
  4. Meinen Namen suchte meine Mama aus. W√§r ich ein Junge geworden, h√§tte Papa ausgesucht und dann w√ľrde ich nun Karl hei√üen. :‘) (tweet)
    Ich bin nach der Sina aus der Tatort-Folge „Reifezeugnis“ (1977) benannt (gespielt von¬†Nastassja Kinski). Papa h√§tte¬†einen „soliden deutschen Namen“ gewollt.
  5. Ich habe insgesamt in meinem Leben 26 kg mit kcal-Zählen abgenommen. Seit dem letzten Mal halte ich meine 60 kg konstant. (tweet)
    Einen detaillierten Bericht zu diesem Thema findet man hier.
  6. Ich habe mit 12 Jahren Bildbearbeitung, wenig sp√§ter auch html + css f√ľr mich entdeckt, wollte es aber nie beruflich machen. Tja. (tweet)
    Alles begann mit einer kostenlosen Testversion von PhotoImpact 6 in Englisch, gefolgt von NetObjects Fusion. Ich wollte mir mein Hobby als solches nie kaputt machen, deshalb sagte ich lange, der Job sei nichts f√ľr mich. Ich habe mein Hobby doch zum Beruf und damit das Hobby kaputt gemacht. Tja.
  7. Meine Haare waren schon wei√ü, lila, blau, gr√ľn, rot, orange, blond, dunkelbraun, t√ľrkis & pink. Aber alles erst in den letzten 6 Jahren. (tweet)
  8. Ich lebte als Teenager schon mal zu 99% vegetarisch, konnte aber nicht auf die leckere Paprikawurst vom Metzger samstags verzichten. (tweet)
  9. Meine absolute Lieblingsfarbe ist wei√ü. Und wehe es kommt jetzt jemand mit „Wei√ü ist keine Farbe!“ >:( (tweet)
  10. Ich arbeite seit 5 Jahren in der Pornobranche und kann einen Großteil der Darsteller an den Nippeln auseinander halten. (tweet)
  11. Ich habe keine Hausrat-Versicherung, weil ich den Sinn darin nicht erkennen kann. Konnte mir auch noch keiner gute Beispiele nennen. (tweet)
  12. Mein Kerl wollte eigentlich keine Beziehung und hat uns maximal ein Jahr prognostiziert. Das war vor √ľber 4 Jahren ‚ô•¬†:> (tweet)
  13. Ich brauche morgens meinen Kaffee. Ich liebe Kaffee. Kaaaaffeeee ♥ Ich mag aber genauso gerne Tee (und Bier :3). (tweet)
    9.oo Uhr – 12 Uhr Kaffee, 12 – 17 Uhr Tee (oder Sprudelwasser im Sommer) und ab 17 Uhr Bier, √Ąppler und Wein. Ouh yeah.
  14. Ich habe mir noch nie etwas gebrochen. Daf√ľr diverse gro√üe Narben von Zweiradunf√§llen, Schaukelst√ľrzen und Legoplattenausrutschern. (tweet)
  15. Von ca. 15 – 20 habe ich keinen einzigen Tropfen Alkohol getrunken. Daf√ľr rauche ich seit 14 Jahren. … und trinke jetzt umso mehr :’D (tweet)
  16. Mein absoluter Lieblingsfilm ist „Die fabelhafte Welt der Am√©lie“. Mein absolutes Lieblingsbuch „Die Mitte der Welt“ von Steinh√∂fel. (tweet)
  17. Ich fand Linkshänder schon immer viel cooler als Rechtshänder. Ich war höchst erfreut, als ich gemerkt hab, dass mein Kerl Lefty ist :3 (tweet)
  18. Ich hasse Parfum und Lufterfrischer wie die Pest. Mein Parfum heißt Seife & Waschmittel. (tweet)
  19. Ich hatte Kunst & Chemie als Leistungskurse und das Gymnasium nach der 11. Klasse geschmissen. Zu klug f√ľr Abi, oder so :‘)¬†(tweet)
    (Okay, genau genommen hat man mich nach dem zweiten Mal Sitzenbleiben rausgeworfen.)
  20. Ich miste f√ľr mein Leben gern bei anderen Leuten die K√ľche aus und schimpfe dann z.B. √ľber den seit 2003 abgelaufenen Nierentee. (tweet)
  21. Ich bin der totale Stubenhocker. Mit dem Kerl zusammen bis mitten in die Nacht zocken & Bier trinken ziehe ich jedem anderen Plan vor. (tweet)
  22. D√ľrfte ich bis zum Rest meines Lebens nur noch eine Sache essen, w√§ren es Pommes. Ich verg√∂ttere Pommes. Hier h√§ngen sogar Pommes-Bilder! (tweet)
    Allgemein liebe ich aber alles, was aus der Kartoffel gemacht wird. Pommes, Ofenkartoffeln, Kroketten, Kartoffelbrei, Gnocchi, …
  23. Ich habe eine Limnophobie, seit ich als Kind beinahe im Schultheiß-Weiher ertrunken wäre (Papa rettete mich). (tweet)
    Ich sehe ihn heute noch wie David Hasselhoff pers√∂nlich angerannt kommen und habe den Kommentar „du musst doch nur paddeln!“ im Ohr.
  24. Ich hasse Kinder. Die sind laut, dreckig, nervig, dumm, fassen alles an, haben Rotznasen und machen Krach. Wäääh, machs weg. (tweet)
    Selbst meine Mutter hat sich damit abgefunden, dass ich mir nur vierbeinigen Nachwuchs zulege.
  25. In 8 Monaten sind @spec_Q und ich stolze 10 Jahre lang befreundet. ‚ô• (tweet)
    Wir kennen uns √ľber meinen Exfreund, der sagte: „ich stell‘ dich meinen Freunden vor, wenn du die √ľberlebst, √ľberleben wir alles!“. Tja, mit seinem Freund bin ich noch befreundet, die beiden selbst sind es nicht mehr.
  26. Eigentlich habe ich mein komplettes Leben, inkl. Freundschaften, Job, Wohnort, etc. in Summe zu verdanken. (tweet)
    Unter anderem auch besagten Exfreund von 25.
  27. Ich backe f√ľr mein Leben gern (und gut!) Kuchen, tue es aber selten, weil den hier keiner isst. (tweet)
  28. Als ich 10 war, machten wir 3 Wochen Urlaub in Spanien. Ich hatte 3 M√ľckenstiche auf den Augenlidern und √ľber 30 allein an einem Arm. (tweet)
  29. Die @ashyda kriegt kein GW2 Jumping Puzzle hin ohne drölfzig mal zu sterben und ihren Blutdruck bis zum Mond zu treiben. (tweet)
    Tweet wurde von @schubadu verfasst, das kann ich aber so unterschreiben. Ich werde dabei teilweise so √ľbellaunig, dass ich einfach wortlos ins Bett gehe.
  30. Ich schlafwandele & gehe dabei auch schon mal duschen oder lande in fremden Betten. (tweet)
    Das sorgte schon f√ľr viel Verwirrung, nicht nur bei mir.
  31. Mein Zeugnisschnitt betrug in der Berufsschule 1,0. Meine Abschlusspr√ľfung habe ich aber mit nur 87% bestanden. (tweet)
    Damit habe ich meinen Gymnasium-Rausschmiss erfolgreich kompensiert.
  32. Ich habe einen Nagellack-Tick und weit √ľber 100 Sorten hier stehen, obwohl ich regelm√§√üig aussortiere und weiterverschenke. (tweet)
  33. Ich war erst in 7 L√§ndern und bin noch nie aus Europa rausgekommen. Ich w√ľrde gern mal nach Irland und Norwegen. (tweet)
  34. Ich hasse Shopping. Seit ~ 5 Jahren war ich in keinem Bekleidungsgeschäft mehr, ich bestelle alles online. Supermärkte mag ich hingegen. (tweet)
  35. Mein Leibgericht sind, ganz klassisch, Schnitzel mit Pommes in (Zwiebel- / Peffer- / Pilz-) Rahmsauce und Salat. Seit ich mich vegan ernähre, backe ich meine Schnitzel eben aus Seitan.
  36. Ich ziehe bereits seit ~ 13 Jahren eine Nasenoperation in Betracht, da mich der dicke Zinken nervt und mich jeder damit aufzieht, aber wenn ich damit anfange, findet meine Nase auf einmal jeder ganz toll & „verbietet“ mir eine OP.
  37. Im Alter von ca. 8 – 10 Jahren wurde ich h√§ufiger von einem P√§dophilen unsittlich angetatscht. Ich freue mich heute noch √ľber seinen pl√∂tzlichen Tod¬†in seiner mallorcinischen Finca vor wenigen¬†Jahren.
  38. Mein Papa ist gelernter Matrose. Unter anderem deshalb habe ich auch einen Anker auf meine Handkante tätowiert.
    Inzwischen ist er umgeschulter Mechatroniker-Meister.
  39. Ich mache ganz viele Dinge nicht, die ich gern ausprobieren w√ľrde, weil ich Angst habe, dass mich mein Kerl deshalb auslacht oder dass er es albern findet.
  40. Ich habe seit fast 5 Jahren einen Nebenjob bei Bretz und trotzdem (außer einem Huhn & einem Kissen) keinerlei Ausstattung dieser Firma zuhause. Ist halt einfach zu teuer.
  41. Obwohl ich „schon immer“ (also wissentlich) bisexuell bin, hatte ich erst zwei ernsthafte Beziehungen zu Frauen und m√∂chte auch keine mehr. Frauen sind mir zu anstrengend.
  42. Man sieht es mir zwar nicht immer an, aber ich interessiere mich sehr f√ľr Mode und folge vielen Mode-Blogs. Doch um ein wahrer Mode-Guru zu werden, bin ich einfach zu geizig.
  43. Mit quasi niemandem war ich so sehr „best Buddy“ von heute auf morgen wie mit @dieser_tilker. Bereits nach wenigen Wochen hatte ich das Gef√ľhl, ihn schon jahrelang zu kennen und ihm alles erz√§hlen zu k√∂nnen.
  44. Ich ziehe Papierb√ľcher einem Kindle immer vor. Ich bereue diesen festen Entschluss immer dann, wenn mir dicke W√§lzer im Bett ins Gesicht klatschen.
  45. 2010 hat sich der Mann, den ich lieb(t)e, das Leben genommen und ich breche deshalb heute noch in den unpassendsten Situationen in Tränen aus.
    Ich bewundere deshalb meinen Kerl, der das tapfer seit Anbeginn mitmacht & mir hilft.
  46. Das Verhältnis zu meiner Mutter ist erst ein gutes, seit ich ausgezogen bin.
  47. Ich mag M√ľnchen nicht. Es ist spie√üig, snobbig, langweilig und einfach nicht meins. K√∂nnte auch daran liegen, dass mich Leute dort angewidert / geschockt ansehen.
  48. Mein erstes PC-Spiel, an das ich mich wirklich erinnern kann, hie√ü „Ich werde K√ľnstler“. Das zweite „Doktor Brain“. Beides lief auf DOS und ich war ca. 3 – 5¬†Jahre alt.
  49. Ich habe f√ľr ca. ein halbes Jahr mitten im Taunus gewohnt. Es war die schlimmste Zeit meines Lebens.
  50. Mein absolutes Alltime-Favourite-Game ist die Anno-Reihe. Ich habe alle Teile zig Stunden gespielt und bekomme wohl locker 5000 Spielstunden zusammen. Eher mehr.
  51. Ich habe nie in meinem Leben eine_n Band, Sänger_in gefangirlt. Außer Pentatonix ab ca. 25.

So, das wars! Neue Fakten, die wahrscheinlich keinen wirklich interessieren, √ľber mich! Eventuell erg√§nze ich in 5 Jahren auf 100 und schaue, was sich ver√§ndert hat.
Im Nachhinein habe ich gemerkt, dass ¬†ich einen tweet vergessen habe zu kopieren, deshalb sind es nun 51 Fakten. Ups. ūüėÄ

Luna ‚ô•

Heute mal ein kleiner Beitrag dar√ľber, wie es unserem „Nachwuchs“ Luna so ergeht. Da fast jeder fragt, wie sie sich macht und vor allem nach Fotos ruft, habe ich hier einen twitter-Account f√ľr sie erstellt, den ich t√§glich mit Fotos und Anekdoten f√ľlle. Jetzt gerade schnarcht sie leise in ihrem K√∂rbchen ūüôā

Allgemein macht sich die Kleine echt gut. Sie w√§chst wahnsinnig schnell und w√§hrend sie meistens recht dappig und ein bisschen d√§mlich ist, hat sie doch schon ihre hellen Momente, in denen sie aufmerksam und damit sehr lernf√§hig ist. Nach einer kurzen Recherche, wie man dem Hund am besten „Sitz“ beibringt, war es eine Sache von gerade mal 10 Minuten, bis sie wusste, was wir von ihr wollen. Das klappt bisher auch so weit ganz gut, bis halt die Ablenkung zu gro√ü, bzw. die Umgebung zu spannend ist. Aber wir √ľben flei√üig und es wird stetig besser ūüôā

Auch der leinenlose Gang durchs Feld wird immer¬†einfacher, da sie t√§glich besser begreift, dass sie auf uns zu achten und uns zu folgen hat. W√§hrend sie gestern noch im Alleingang zum Ende des Spaziergangs den „falschen“ Weg entlang geprescht ist und dann doch eingeholt werden musste, hat sie heute nach 20 Metern geguckt, ob wir denn auch hinterher kommen und machte kehrt, als wir stehen blieben.
Der Gang an der Leine wird auch immer sicherer und inzwischen rennt sie auch nicht mehr ziellos auf die Straße, sondern weiß, dass an Bordsteinen Ende ist und setzt sich an Kreuzungen (meistens) brav neben einen.

Nur die Sache mit Panda ‚Ķ¬†Die Katze traut dem Hund immer noch von 12 bis Mittag und knurrt ihn an, wenn er zu nahe kommt. Luna hat sich auch schon eine eingefangen, als sie wild schwanzwedelnd auf Panda zugesprintet ist; gut, das muss sie halt lernen. Panda kapiert wohl nicht ganz, warum dieses Fellkn√§uel so aufgedreht und st√ľrmisch ist ūüėÄ
Aber sie hat auch schon entspannt an Luna geschnuppert, ohne dass es Murren gab, von daher bin ich guter Hoffnung. ūüôā

 

Welcome home, little miss $name!

Es ist soweit – wir haben einen Hund!

Nachdem aus der urspr√ľnglichen Idee eines Groenendaels nichts geworden ist, haben wir nun einen kleinen, momentan selig schlummernden, Mischling aus Sch√§ferhund, Labrador und Border Collie ergattert.
Die Kleine kam am 27.04. auf die Welt, ist quietschfidel und always happy – sprich Schwanz wedeln – weshalb sie die Vorbesitzer „Propeller“ tauften.

Letzten Montag waren wir zur Besichtigung da und es war gro√üartig, neun kleine Minihunde √ľber sich herfallen zu sehen. Da wurde in der Handtasche gew√ľhlt, Finger und Schlappen angekaut und geschmust, was das Zeug h√§lt. Recht schnell haben wir uns dann f√ľr unsere kleine Lady entschieden und heute haben wir sie nun abgeholt.
Seither liegt sie unten im Flur und … pennt. Die Reise war wohl anstrengend, aber immerhin jault sie bisher nicht oder macht sonstige Anzeichen der Einsamkeit.

Und bevor alle laut „Fotoooos“ schreien:

Tja – nur haben wir immer noch keinen Namen f√ľr die Kleine. :/