Why Germans Can Say Things No One Else Can

Deutsche Wörter, Worte und Redewendungen – ich liebe sie einfach! Wie Adam Fletcher einst so schön (und sinngemäß) sagte: in keiner anderen Sprache kann man so genau beschreiben, wer was wann mit wem warum getan hat. Regelmäßig freue ich mich über englischsprachige Artikel, die Lobeshymnen, inkl. tollen Beispielen, auf die deutsche Sprache singen. Hach!
Ich empfehle dazu passend auch gleich den Twitter-Kanal @GermanAtPompey, der Account einer englischen Universität, der regelmäßig Perlen der deutschen Sprache und Nachrichtenwelt veröffentlicht. Häufig freue ich mich dann heimlich wie ein kleiner Schneekönig – da kommt wohl der kleine Sprachpatriot in mir durch.

So – und weil ich das aktuelle „#4 Viral Trending“ Video so schön finde, kommt es auf den Blog:

The way to minimalism #1

Seit einigen Tagen / Wochen hat mich die Wut gepackt und ich sortiere mein Leben neu. Das klingt jetzt erstmal brutaler, als es gemeint ist 😀 Weder habe ich den Hund weggeben, noch den Mann verlassen. Was ich damit meine ist, dass ich mich von unliebsamen Dingen verabschiede, die mir in unserem sowieso eher begrenztem Häuschen unnötig Platz wegnehmen. Fehlkäufe, abgelaufene Kosmetik, gut gemeinte (aber nie genutzte) Geschenke, Modeschmuck der einfach „um“ ist, Klamotten die nicht mehr passen, unbenutzte Küchenutensilien … ihr seht, was ich meine.

Vor einigen Tagen habe ich mir ein Bullet Journal angelegt und was soll ich sagen – ich bin seither eindeutig produktiver! Nach über 2 Jahren hängt nun endlich ein echter Lichtschalter im einen Zimmer, eine neue Wohnzimmerleuchte ziert die Decke, usw. – nun war auch mal der Punkt „Badezimmer ausmisten“ fällig. Erfolgreiche Tasks durchstreichen ist auch einfach zu schön. 😉
Nachdem heute meine wunderschöne Hausapotheke ankam, stand dem Ausmisten, sortieren und putzen nichts mehr im Weg.

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Friday Favourites #1

Es wird ruhig hier auf dem Blog. Das liegt wahrscheinlich primär daran, dass ich am liebsten Kochrezepte verblogge – die nun aber auf meinen Kochblog Can I have it? umgezogen sind. Jetzt, wo sich Waffeln und Kohlrouladen auf „der anderen Seite“ tummeln, dünnt es hier eben deutlich aus.

Um dem entgegenzuwirken, habe ich beschlossen, einmal die Woche meine gesammelten Lieblinge der Woche zu verbloggen. Produkte, die mir besonders gut gefallen haben, Rezepte, die besonders lecker waren, Videos, die einem ein wtf?! ins Gesicht zaubern, gute Musik, schöne Zeitungsartikel, süße Katzenfotos, … ihr wisst schon. Sowas eben. 🙂

 

Für gute Laune

Es mag komplett bescheuert sein, aber ich hab ungelogen Tränen gelacht. Ich hab keine Ahnung, wer auf einen solchen Unsinn kommt, aber es erheiterte meinen Tag enorm.

Weiterhin sehr unterhaltsam: Die Seite boehmer-wohnen.de, eine Parodie auf Til Schweigers barefootliving.de
Die Artikel-Beschreibungen sind großes Kino:

Dieser Reiselocher verbindet alles, was ich am Leben mag: Reisen und Lochen. Egal wo du bist, ob in den höchsten Gebirgen der Welt oder auf dem großen, weiten Meer: der Locher lässt dich nicht im Stich. Er locht zuverlässig und beständig. Er ist wasserdicht und für verschiedene Papiergrößen einstellbar, von manchen habe ich nicht mal gehört, so viele kann man da einstellen. Irre. Besorge dir hier deinen treuen, lochenden Begleiter.

Das Wow der Woche

Erik Johansson, Fotograf & Digital Artist, hat mal wieder mit einem wunderschönen Foto überrascht.

Links: Erik Johansson | Facebook | Instagram

Dazu gibt es auch ein wunderschönes Making-Of-Video, das ich eigentlich fast noch sehenswerter Finde, als das fertige Ergebnis selbst. Gute Arbeit, Herr Johansson!

 

Das Wtf?!

Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass ich mich zwar auch vegan ernähre, aber definitiv nicht so abgedreht bin. :‘)

Das neuste Lieblingsprodukt

Endlich! Weißer Nagellack, der länger als einen Tag hält! Wer mich kennt, weiß, dass ich weißen Nagellack (vor allem im Sommer) liebe. Leider ist es völlig egal ob man billigen Lack von essence oder teuren von Essie nimmt, es braucht mindestens zwei oder drei Schichten, einige Stunden zum Trocknen, meistens haut man sich trotzdem Datscher rein und nach spätestens zwei Tagen fängt die Scheiße an zu bröseln, reißen oder abzuplatzen.
Damit ist jetzt Ende! Ha! 😀

Ich hab mich das erste Mal an Shellac getraut & mir Base- und Topcoat, sowie Weiß gekauft. Der Lack ist dank UV-Licht in 2 min komplett ausgehärtet und damit sind die Zeiten des endlosen nichts-anfassen-können-weil-frisch-lackiert hoffentlich vorbei. Angeblich hält der Lack bis zu 3 Wochen, na ich bin gespannt.
Edit 10.04.: vier Tage sind bereits vergangen und soeben haben wir in gemeinschaftlicher Arbeit und mit bloßen Händen die Terrasse im Garten herausgerissen & ins Auto verfrachtet.
Es hält und hält! Nach wie vor keine Kratzer, Schrammen oder Platzer. ♥

Gefällt euch die Auswahl? Habt ihr Videos / Bilder, die gut in die Sammlung passen? Ich freue mich über Feedback! 🙂

 

 

„Warte, bis du eigene hast!“

Wenn ich für jedes Mal, wenn ich diesen Satz zu hören bekomme, einen Euro bekäme, könnte ich mir sicher inzwischen ein Traumhaus am Strand leisten. Naja, oder zumindest einen Holzschuppen in Horumersiel.

Es geht natürlich um Kinder.

Diese niedlichen, zuckersüßen kleinen Mini-Menschen, die stets mit dreckigen Fingern, verschmierten Mündern und bescheuerten Fragen in Petto parat stehen, um dir mit schrillem Geschrei bei bis zu über 100 Dezibel auf den Nerv zu gehen. Zumindest geht es mir so, ich kann mit Kindern einfach nichts anfangen. Ich mag sie nicht, weder eigene, erst recht keine fremden, ich möchte sie nicht um mich haben und ich meide Orte mit erhöhtem Kinderaufkommen. Scheinbar ist diese Sicht der Dinge aber völlig inakzeptabel, denn sonst würden nicht regelmäßig Menschen anfangen, mit mir darüber zu diskutieren.

Losgetreten wurde die Diskussion auf twitter, das wohl ungeeignetste Medium, um sachliche Unterhaltungen zu führen und fundierte Argumente und Begründungen hervorzubringen, denn wie will man sich mit 140 Zeichen ordentlich ausdrücken? Aber wir lernen’s ja auch nicht.

The Barn in Berlin sorgte 2012 schon für Aufsehen, als sie einen „Anti-Kinderwagen-Poller“ vorm Eingang aufstellten. Nun ziehen sie offenbar nach und haben auch ein Still-Verbot erteilt, allerdings finde ich dazu keine seriöse Quelle wie inzwischen auch SZ berichtet.

Nachtrag: „Spanke jedoch findet: Eine Mutter sollte nicht sechs Monate ans Haus gefesselt sein, wenn sie sich entscheidet, ihrem Baby die Brust zu geben.“ 
Was ein Glück findet das Leben einer jeden Mutter ausschließlich an zwei Orten statt. Zuhause und im The Barn.

Die Begründung, dass es einen „gehobenen Laden“ handelt, finde ich zwar etwas daneben, aber die Entscheidung „No Kids“ muss man in meinen Augen respektieren. Dazu gibt es nun mal das Hausrecht und ich verstehe nicht, weshalb aufgebrachte Muttis (und Papis) nun mit Petitionen wedeln, statt einfach ein anderes Café zu besuchen.

Wenn ein Wirt eine Raucherkneipe eröffnet, geht kein Nichtraucher rein und meckert über den Qualm.
Wenn ein Wirt eine Jazz-Bar eröffnet, geht kein Metalfan hin und beschwert sich über die jaulige Musik.
Wenn ein Wirt ein „Erwachsene-only“-Café eröffnet, gehen Muttis aber offensichtlich sehr wohl hin und schreien „Diskriminierung!“.

Es gab da ein schönes Interview mit einem Düsseldorfer Wirt, der einen Bereich seines Biergartens für Kinder (und Hunde) abgesperrt hat. Die Begründung ist absolut nachvollziehbar und plausibel und ich frage mich wirklich, was sich manche Eltern dabei denken, wenn ihre Kinder ungebremst den ganzen Laden auf links drehen. Scheinbar nicht viel.
Ich habe es schon live erlebt, was es heißt, wenn der Nachbartisch fünf Kinder dabei hat, die nach dem Pommes essen keine Lust mehr auf Rumsitzen haben. Es ist laut, überall rennen Kinder rum, es wird sich um Spielzeug geprügelt, es wird geschrien, da fliegt die Apfelsaftschorle vom Tisch und ich zolle dem Ladeninhaber bis heute noch höchsten Respekt, dass er keinen Wutanfall bekommen und die Bande rausgeschmissen hat. Denn die Eltern überhörten den Zirkus einfach, während die restlichen Leute hastig ihr Essen runterschlungen, um dort schnellstmöglich wieder zu verschwinden. Jeder Wirt, der ein kinderfreies Lokal betreiben möchte, hat mein absolutes Verständnis.

Ich ließ also auf twitter verlauten, dass ich die Leute nicht verstehen kann, die sich über ein „Kinderverbot“ echauffieren, man braucht ja nicht hingehen. Und ich erwähnte auch, dass es Leute wie mich gibt, die ein solches Verbot gut finden, denn da weiß ich, dass ich meine Ruhe hab.

Natürlich ging sofort die Diskussion darum los, dass ich das ja nur so sehe, solange es fremde Kinder sind. Wenn es eigene Kinder sind, dann sähe man das anders.
Tja nun, ich habe aber keine eigenen Kinder. Ich möchte an diesem Zustand auch nichts ändern.
„So dachte ich früher auch, aber als es dann da war, war es das beste, was mir je passiert ist!“

„Warte, bis du eigene hast! Dann sprechen wir noch mal!“

Himmelhergottnocheins. Bitte liebe Leute. Lernt – und lernt zu RESPEKTIEREN -, dass es Menschen gibt, die das nicht so sehen und dass manche Menschen durchaus ihr Glück / ihre Erfüllung in anderen Dingen finden, als in Nachwuchs aus eigener Produktion. Was ich dann immer so makaber finde, sind die Leute, die es nicht für voll nehmen, wenn ich sage, dass ich vierbeinige, fellige, nassschnäuzige Kinder habe. Natürlich sehe ich meine Tiere nicht als Kinder oder Kinderersatz an, ich habe sie aber deutlich lieber als Kinder bei mir. Ich spiele mit ihnen, erziehe sie, ich gebe ihnen zu essen, fahre mit ihnen zum Arzt, tröste sie wenn sie Angst haben, passe auf sie auf, weise sie auch mal in die Schranken und freue mich tierisch (höhö.), wenn der „Nachwuchs“ erfolgreich was gelernt hat und sich der Hund bei einem „Peng!“ theatralisch auf den Boden wirft und mit den Beinchen in der Luft wedelt. Sooo viel Unterschied zu einem Kind ist da gar nicht. Außer, dass dieser Nachwuchs deutlich schneller stubenrein ist, weniger Widerworte gibt, nicht rumschreit, sich nachts nicht aus dem Haus schleicht und sich deutlich mehr freut, wenn man nach nur fünf Minuten beim Kiosk wieder heimkommt.

Mir wurde in der Diskussion auf twitter darum gesagt, dass Kinder & Haustiere ja allein deshalb schon nicht das gleiche seien, weil ich mich für meinen Hund niemals vor ein Auto werfen würde. Für (m)ein Kind schon.
Eh, hallo? Natürlich würde ich mich für meinen Hund vors Auto werfen! Es ist meine verdammte (selbstauferlegte) Pflicht, mich um dieses eher wehrlose Geschöpf zu kümmern und es zu beschützen. Ob ich denn für mein Kind meinen Hund vors Auto werfen würde? Natürlich nicht, wtf??! Ob ich denn für meinen Freund den Hund vors Auto werfen würde?
… abgesehen davon, dass die Fragen immer abstruser werden, natürlich auch das nicht! Der ist nämlich schon groß, kennt die potentielle Gefahr, die von fahrenden Autos ausgeht und kann auf sich selbst aufpassen. Die tollpatschige Fellnase eher weniger. Kinder übrigens auch nicht. Und diesen gewaltsamen Hunde-Kinder-Vergleich hab ich immer noch nicht kapiert.

Versteht mich nicht falsch, jeder, der sich Kinder wünscht, der soll auch welche bekommen können, ohne Angst vor finanziellen Problemen oder sonstwas haben zu müssen. Ich bin für längere bezahlte Elternzeit und mehr Unterstützung von Familien durch den Staat, für mehr KiTa-Plätze und für flexiblere Arbeitszeitmodelle für Eltern. Ich gönne jedem sein Kinderglück, von mir aus auch gern mehrfach, das muss jeder ganz für sich entscheiden.

Aber genauso sollte sich doch jeder ganz für sich dagegen entscheiden dürfen, ohne direkt zugeschwallt zu werden, dass man das größte Glück der Welt verpasst. Verpasse ich nicht. Nein, wirklich nicht. Neihein. Nix aber. Hör auf. Danke!
Und nachdem wir nun geklärt haben, dass es Leute gibt, die sich, warum auch immer, gegen Kinder entscheiden, können wir nun auch akzeptieren, dass manche Menschen nicht nur keine eigenen, sondern generell keine Kinder um sich haben wollen, wobei das nicht zwangsweise zusammen auftritt. Manche Menschen lieben Kinder, wollen aber in Ruhe arbeiten können. Zum Beispiel ein Wirt, der den eher schniekeren Gästen eine entspannte und ruhige Atmosphäre zum Kaffee genießen anbieten will.

Wenn jemand sagt, er mag keine Hunde, geht niemand her und antwortet „Kauf dir einfach einen! Wart erstmal ab! Du wirst sehen, wenn es der eigene ist, ist es etwas ganz anderes!“.
Wenn jemand in seinem Lokal keine Hunde haben will, startet niemand eine Petition dagegen. Entweder lässt man den Hund zuhause, oder man geht halt woanders hin.

Immer wieder hörte ich das Argument, Anti-Kids sei diskriminierend, dann dürfe man mit der Argumentation auch Ausländer, Schwiegermütter, Dicke, Schwule, Schwarze und Wasweißichwas ausschließen. Zum einen geht es bei Kindern nicht um die Optik, sondern um das Verhalten. Abgesehen davon: Ja, darf man. Wie eine Bar beweist, die Flüchtlingen den Zutritt pauschal verweigert (auch wenn ich deren tweet echt eklig finde).
Kinderverbot sei halt „Ausdruck einer Gesellschaft, die keinen Bock auf Kinder hat„. Oder aber Ausdruck von Menschen, denen die antiautoritär-verweichlichten Special Snowflakes ohne Grenzen einfach aufn Zeiger gehen …?
Apropos – Hunde pauschal auszuschließen, ist auch diskriminierend! Denn mein Hund bellt nicht, beißt nicht und kackt auch nicht drin. Die legt sich untern Tisch und freut sich, dass sie dabei sein darf. So einen gequirlten Scheiß würd ich aber niemals laut von mir geben.

Resümee:
Wenn jemand in seinem Laden/ Leben XY nicht haben will, dann ist das halt so.
Handel. Damit.

Und als krönender Abschluss noch zwei Comics von Erzählmirnix, deren Einstellungen zum Leben ziemlich deckungsgleich zu den meinigen Sind.

Post von Likoli

 

Zuerst einmal wünsche ich euch allen ein frohes neues Jahr!

Ich bin zwar zeitlich etwas hinterher, aber das liegt daran, dass ich mir pünktlich zum Neujahrstag eine ordentliche Erkältung eingefangen habe und die Zeit bisher mit Salbeitee und Serien auf der Couch verbracht habe. Fit bin ich zwar immer noch nicht, aber zumindest reicht es, um mal was von mir hören zu lassen. Ich hoffe, euer Start war ein besserer 😉

Vor einigen Wochen erreichte mich nämlich eine E-Mail und zwar von einem schwarzen Kater namens Likoli. Ich bekomme nicht häufig Post von Katern und schon gar keine, in der mir nette Angebote gemacht werden. Likoli betreibt nämlich einen T-Shirt-Shop, in dem es Kunst auf Shirts zu kaufen gibt. Man findet dort niedliche, nerdige und lustige Shirts und ich durfte mir eins davon aussuchen, einfach so! 🙂







 

Die Auswahl fiel gar nicht so leicht wie anfangs gedacht, schlussendlich entschied ich mich dann und zwar für dieses hier 🙂
Bereits einen Tag später (!) schon kam mein liebevoll verpacktes T-Shirt an. Ich habe erfolgreich meinen guten Freund Philip angeheuert um ein Foto von mir im neuen Schmuckstück zu machen, denn ein Spiegel-Selfie erschien mir dann doch zu unwürdig 😉

likoli

Also, solltet ihr auf der Suche nach Abwechslung für den Kleiderschrank sein, kann ich euch Likoli, den Kater mit Format, nur wärmstens empfehlen 🙂

 

zum Shop

Get To Know Me!

Alles begann auf twitter, als eine verpixelte (und hässliche) Grafik begann die Runde zu machen. Diese besagte – sinngemäß – dass es für jeden Like einen Fakt oder ein Bekenntnis über einen selbst gibt. Immerhin 34 Leute gaben diesem Post einen Like und somit gab es 34 Fakten über mich, die mal aus der Vergangenheit, mal über Allgemeines, Dinge über mich verrieten. Dinge, die man sonst eigentlich keinem erzählt, einfach, weil sie nicht wirklich wichtig erscheinen.

Nun machten dabei aber eine ganze Menge Leute mit und man kennt plötzlich Vorlieben, Abneigungen, Erinnerungen, überraschende Tatsachen und lustige Anekdoten. Ich finde, das ist eine sehr schöne Sache! Denn ich erinnere mich sehr gut daran, dass damals, als sich ein sehr guter Freund das Leben nahm, wir plötzlich beieinander saßen und feststellten, dass wir so viele kleine Details gar nicht kennen. Und fragten uns gegenseitig über Lieblingsfarben, den schönsten Urlaub und das Leibgericht aus. Einfach, um solche Dinge mal zu wissen.
Da mir meine Kleinigkeiten, die insgesamt immerhin für 319 (!) Likes in zwei Tagen sorgten, dann doch irgendwie ganz nett für die Memoiren vorkamen, habe ich beschlossen, ihnen noch mal einen separaten Blogeintrag zu widmen und sie auf 50 zu ergänzen. Einfach, weil 50 eine schöne Zahl ist.

Vielleicht erfreut sich ja der ein oder andere daran. Wenn nicht, habe ich in 50 Jahren (falls ich so alt werde …) eine schöne Erinnerung an mein 27-jähriges ich und dessen Gedanken.
Falls jemand nachträglich „liken“ (für mich sind und bleiben das Favs!) möchte, verlinke ich die Original-Tweets und ergänze sie vielleicht hin und wieder (140-Zeichen-Grenze olé olé).

 

  1. Ich bin ein Sonntagskind und obwohl ich nicht an Sternzeichen und deren Einfluss glaube, passen meine (Löwe & Drache) perfekt zu mir. (tweet)
  2. Ich habe bereits mit 5 Jahren einen Eignungstest für die Grundschule gemacht und mit Abstand am allerbesten abgeschnitten. (tweet)
    Der Rektor rief damals sogar höchstpersönlich meine Mama an, um ihr die freudige Botschaft zu verkünden.
  3. Meine erste richtige Beziehung hielt 1,5 Jahre & endete vor Gericht, er wurde wg schwerer Körperverletzung & Sachbeschädigung verurteilt. (tweet)
    Da Rückfragen kamen – ja, er schlug auch bei mir zu, aber die Verhandlung fand wegen meines damaligen besten Freundes statt. Ich habe ihn nie wieder gesehen. Zum Glück.
  4. Meinen Namen suchte meine Mama aus. Wär ich ein Junge geworden, hätte Papa ausgesucht und dann würde ich nun Karl heißen. :‘) (tweet)
    Ich bin nach der Sina aus der Tatort-Folge „Reifezeugnis“ (1977) benannt (gespielt von Nastassja Kinski). Papa hätte einen „soliden deutschen Namen“ gewollt.
  5. Ich habe insgesamt in meinem Leben 26 kg mit kcal-Zählen abgenommen. Seit dem letzten Mal halte ich meine 60 kg konstant. (tweet)
    Einen detaillierten Bericht zu diesem Thema findet man hier.
  6. Ich habe mit 12 Jahren Bildbearbeitung, wenig später auch html + css für mich entdeckt, wollte es aber nie beruflich machen. Tja. (tweet)
    Alles begann mit einer kostenlosen Testversion von PhotoImpact 6 in Englisch, gefolgt von NetObjects Fusion. Ich wollte mir mein Hobby als solches nie kaputt machen, deshalb sagte ich lange, der Job sei nichts für mich. Ich habe mein Hobby doch zum Beruf und damit das Hobby kaputt gemacht. Tja.
  7. Meine Haare waren schon weiß, lila, blau, grün, rot, orange, blond, dunkelbraun, türkis & pink. Aber alles erst in den letzten 6 Jahren. (tweet)
  8. Ich lebte als Teenager schon mal zu 99% vegetarisch, konnte aber nicht auf die leckere Paprikawurst vom Metzger samstags verzichten. (tweet)
  9. Meine absolute Lieblingsfarbe ist weiß. Und wehe es kommt jetzt jemand mit „Weiß ist keine Farbe!“ >:( (tweet)
  10. Ich arbeite seit 5 Jahren in der Pornobranche und kann einen Großteil der Darsteller an den Nippeln auseinander halten. (tweet)
  11. Ich habe keine Hausrat-Versicherung, weil ich den Sinn darin nicht erkennen kann. Konnte mir auch noch keiner gute Beispiele nennen. (tweet)
  12. Mein Kerl wollte eigentlich keine Beziehung und hat uns maximal ein Jahr prognostiziert. Das war vor über 4 Jahren ♥ :> (tweet)
  13. Ich brauche morgens meinen Kaffee. Ich liebe Kaffee. Kaaaaffeeee ♥ Ich mag aber genauso gerne Tee (und Bier :3). (tweet)
    9.oo Uhr – 12 Uhr Kaffee, 12 – 17 Uhr Tee (oder Sprudelwasser im Sommer) und ab 17 Uhr Bier, Äppler und Wein. Ouh yeah.
  14. Ich habe mir noch nie etwas gebrochen. Dafür diverse große Narben von Zweiradunfällen, Schaukelstürzen und Legoplattenausrutschern. (tweet)
  15. Von ca. 15 – 20 habe ich keinen einzigen Tropfen Alkohol getrunken. Dafür rauche ich seit 14 Jahren. … und trinke jetzt umso mehr :’D (tweet)
  16. Mein absoluter Lieblingsfilm ist „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Mein absolutes Lieblingsbuch „Die Mitte der Welt“ von Steinhöfel. (tweet)
  17. Ich fand Linkshänder schon immer viel cooler als Rechtshänder. Ich war höchst erfreut, als ich gemerkt hab, dass mein Kerl Lefty ist :3 (tweet)
  18. Ich hasse Parfum und Lufterfrischer wie die Pest. Mein Parfum heißt Seife & Waschmittel. (tweet)
  19. Ich hatte Kunst & Chemie als Leistungskurse und das Gymnasium nach der 11. Klasse geschmissen. Zu klug für Abi, oder so :‘) (tweet)
    (Okay, genau genommen hat man mich nach dem zweiten Mal Sitzenbleiben rausgeworfen.)
  20. Ich miste für mein Leben gern bei anderen Leuten die Küche aus und schimpfe dann z.B. über den seit 2003 abgelaufenen Nierentee. (tweet)
  21. Ich bin der totale Stubenhocker. Mit dem Kerl zusammen bis mitten in die Nacht zocken & Bier trinken ziehe ich jedem anderen Plan vor. (tweet)
  22. Dürfte ich bis zum Rest meines Lebens nur noch eine Sache essen, wären es Pommes. Ich vergöttere Pommes. Hier hängen sogar Pommes-Bilder! (tweet)
    Allgemein liebe ich aber alles, was aus der Kartoffel gemacht wird. Pommes, Ofenkartoffeln, Kroketten, Kartoffelbrei, Gnocchi, …
  23. Ich habe eine Limnophobie, seit ich als Kind beinahe im Schultheiß-Weiher ertrunken wäre (Papa rettete mich). (tweet)
    Ich sehe ihn heute noch wie David Hasselhoff persönlich angerannt kommen und habe den Kommentar „du musst doch nur paddeln!“ im Ohr.
  24. Ich hasse Kinder. Die sind laut, dreckig, nervig, dumm, fassen alles an, haben Rotznasen und machen Krach. Wäääh, machs weg. (tweet)
    Selbst meine Mutter hat sich damit abgefunden, dass ich mir nur vierbeinigen Nachwuchs zulege.
  25. In 8 Monaten sind @spec_Q und ich stolze 10 Jahre lang befreundet. ♥ (tweet)
    Wir kennen uns über meinen Exfreund, der sagte: „ich stell‘ dich meinen Freunden vor, wenn du die überlebst, überleben wir alles!“. Tja, mit seinem Freund bin ich noch befreundet, die beiden selbst sind es nicht mehr.
  26. Eigentlich habe ich mein komplettes Leben, inkl. Freundschaften, Job, Wohnort, etc. in Summe zu verdanken. (tweet)
    Unter anderem auch besagten Exfreund von 25.
  27. Ich backe für mein Leben gern (und gut!) Kuchen, tue es aber selten, weil den hier keiner isst. (tweet)
  28. Als ich 10 war, machten wir 3 Wochen Urlaub in Spanien. Ich hatte 3 Mückenstiche auf den Augenlidern und über 30 allein an einem Arm. (tweet)
  29. Die @ashyda kriegt kein GW2 Jumping Puzzle hin ohne drölfzig mal zu sterben und ihren Blutdruck bis zum Mond zu treiben. (tweet)
    Tweet wurde von @schubadu verfasst, das kann ich aber so unterschreiben. Ich werde dabei teilweise so übellaunig, dass ich einfach wortlos ins Bett gehe.
  30. Ich schlafwandele & gehe dabei auch schon mal duschen oder lande in fremden Betten. (tweet)
    Das sorgte schon für viel Verwirrung, nicht nur bei mir.
  31. Mein Zeugnisschnitt betrug in der Berufsschule 1,0. Meine Abschlussprüfung habe ich aber mit nur 87% bestanden. (tweet)
    Damit habe ich meinen Gymnasium-Rausschmiss erfolgreich kompensiert.
  32. Ich habe einen Nagellack-Tick und weit über 100 Sorten hier stehen, obwohl ich regelmäßig aussortiere und weiterverschenke. (tweet)
  33. Ich war erst in 7 Ländern und bin noch nie aus Europa rausgekommen. Ich würde gern mal nach Irland und Norwegen. (tweet)
  34. Ich hasse Shopping. Seit ~ 5 Jahren war ich in keinem Bekleidungsgeschäft mehr, ich bestelle alles online. Supermärkte mag ich hingegen. (tweet)
  35. Mein Leibgericht sind, ganz klassisch, Schnitzel mit Pommes in (Zwiebel- / Peffer- / Pilz-) Rahmsauce und Salat. Seit ich mich vegan ernähre, backe ich meine Schnitzel eben aus Seitan.
  36. Ich ziehe bereits seit ~ 13 Jahren eine Nasenoperation in Betracht, da mich der dicke Zinken nervt und mich jeder damit aufzieht, aber wenn ich damit anfange, findet meine Nase auf einmal jeder ganz toll & „verbietet“ mir eine OP.
  37. Im Alter von ca. 8 – 10 Jahren wurde ich häufiger von einem Pädophilen unsittlich angetatscht. Ich freue mich heute noch über seinen plötzlichen Tod in seiner mallorcinischen Finca vor wenigen Jahren.
  38. Mein Papa ist gelernter Matrose. Unter anderem deshalb habe ich auch einen Anker auf meine Handkante tätowiert.
    Inzwischen ist er umgeschulter Mechatroniker-Meister.
  39. Ich mache ganz viele Dinge nicht, die ich gern ausprobieren würde, weil ich Angst habe, dass mich mein Kerl deshalb auslacht oder dass er es albern findet.
  40. Ich habe seit fast 5 Jahren einen Nebenjob bei Bretz und trotzdem (außer einem Huhn & einem Kissen) keinerlei Ausstattung dieser Firma zuhause. Ist halt einfach zu teuer.
  41. Obwohl ich „schon immer“ (also wissentlich) bisexuell bin, hatte ich erst zwei ernsthafte Beziehungen zu Frauen und möchte auch keine mehr. Frauen sind mir zu anstrengend.
  42. Man sieht es mir zwar nicht immer an, aber ich interessiere mich sehr für Mode und folge vielen Mode-Blogs. Doch um ein wahrer Mode-Guru zu werden, bin ich einfach zu geizig.
  43. Mit quasi niemandem war ich so sehr „best Buddy“ von heute auf morgen wie mit @dieser_tilker. Bereits nach wenigen Wochen hatte ich das Gefühl, ihn schon jahrelang zu kennen und ihm alles erzählen zu können.
  44. Ich ziehe Papierbücher einem Kindle immer vor. Ich bereue diesen festen Entschluss immer dann, wenn mir dicke Wälzer im Bett ins Gesicht klatschen.
  45. 2010 hat sich der Mann, den ich lieb(t)e, das Leben genommen und ich breche deshalb heute noch in den unpassendsten Situationen in Tränen aus.
    Ich bewundere deshalb meinen Kerl, der das tapfer seit Anbeginn mitmacht & mir hilft.
  46. Das Verhältnis zu meiner Mutter ist erst ein gutes, seit ich ausgezogen bin.
  47. Ich mag München nicht. Es ist spießig, snobbig, langweilig und einfach nicht meins. Könnte auch daran liegen, dass mich Leute dort angewidert / geschockt ansehen.
  48. Mein erstes PC-Spiel, an das ich mich wirklich erinnern kann, hieß „Ich werde Künstler“. Das zweite „Doktor Brain“. Beides lief auf DOS und ich war ca. 3 – 5 Jahre alt.
  49. Ich habe für ca. ein halbes Jahr mitten im Taunus gewohnt. Es war die schlimmste Zeit meines Lebens.
  50. Mein absolutes Alltime-Favourite-Game ist die Anno-Reihe. Ich habe alle Teile zig Stunden gespielt und bekomme wohl locker 5000 Spielstunden zusammen. Eher mehr.
  51. Ich habe nie in meinem Leben eine_n Band, Sänger_in gefangirlt. Außer Pentatonix ab ca. 25.

So, das wars! Neue Fakten, die wahrscheinlich keinen wirklich interessieren, über mich! Eventuell ergänze ich in 5 Jahren auf 100 und schaue, was sich verändert hat.
Im Nachhinein habe ich gemerkt, dass  ich einen tweet vergessen habe zu kopieren, deshalb sind es nun 51 Fakten. Ups. 😀

Luna ♥

Heute mal ein kleiner Beitrag darüber, wie es unserem „Nachwuchs“ Luna so ergeht. Da fast jeder fragt, wie sie sich macht und vor allem nach Fotos ruft, habe ich hier einen twitter-Account für sie erstellt, den ich täglich mit Fotos und Anekdoten fülle. Jetzt gerade schnarcht sie leise in ihrem Körbchen 🙂

Allgemein macht sich die Kleine echt gut. Sie wächst wahnsinnig schnell und während sie meistens recht dappig und ein bisschen dämlich ist, hat sie doch schon ihre hellen Momente, in denen sie aufmerksam und damit sehr lernfähig ist. Nach einer kurzen Recherche, wie man dem Hund am besten „Sitz“ beibringt, war es eine Sache von gerade mal 10 Minuten, bis sie wusste, was wir von ihr wollen. Das klappt bisher auch so weit ganz gut, bis halt die Ablenkung zu groß, bzw. die Umgebung zu spannend ist. Aber wir üben fleißig und es wird stetig besser 🙂

Auch der leinenlose Gang durchs Feld wird immer einfacher, da sie täglich besser begreift, dass sie auf uns zu achten und uns zu folgen hat. Während sie gestern noch im Alleingang zum Ende des Spaziergangs den „falschen“ Weg entlang geprescht ist und dann doch eingeholt werden musste, hat sie heute nach 20 Metern geguckt, ob wir denn auch hinterher kommen und machte kehrt, als wir stehen blieben.
Der Gang an der Leine wird auch immer sicherer und inzwischen rennt sie auch nicht mehr ziellos auf die Straße, sondern weiß, dass an Bordsteinen Ende ist und setzt sich an Kreuzungen (meistens) brav neben einen.

Nur die Sache mit Panda  Die Katze traut dem Hund immer noch von 12 bis Mittag und knurrt ihn an, wenn er zu nahe kommt. Luna hat sich auch schon eine eingefangen, als sie wild schwanzwedelnd auf Panda zugesprintet ist; gut, das muss sie halt lernen. Panda kapiert wohl nicht ganz, warum dieses Fellknäuel so aufgedreht und stürmisch ist 😀
Aber sie hat auch schon entspannt an Luna geschnuppert, ohne dass es Murren gab, von daher bin ich guter Hoffnung. 🙂

 

Welcome home, little miss $name!

Es ist soweit – wir haben einen Hund!

Nachdem aus der ursprünglichen Idee eines Groenendaels nichts geworden ist, haben wir nun einen kleinen, momentan selig schlummernden, Mischling aus Schäferhund, Labrador und Border Collie ergattert.
Die Kleine kam am 27.04. auf die Welt, ist quietschfidel und always happy – sprich Schwanz wedeln – weshalb sie die Vorbesitzer „Propeller“ tauften.

Letzten Montag waren wir zur Besichtigung da und es war großartig, neun kleine Minihunde über sich herfallen zu sehen. Da wurde in der Handtasche gewühlt, Finger und Schlappen angekaut und geschmust, was das Zeug hält. Recht schnell haben wir uns dann für unsere kleine Lady entschieden und heute haben wir sie nun abgeholt.
Seither liegt sie unten im Flur und … pennt. Die Reise war wohl anstrengend, aber immerhin jault sie bisher nicht oder macht sonstige Anzeichen der Einsamkeit.

Und bevor alle laut „Fotoooos“ schreien:

Tja – nur haben wir immer noch keinen Namen für die Kleine. :/

Die Wunschliste.

Eigentlich mehr als kleiner Reminder für mich selbst gedacht, denn hier fehlen noch unglaublich viele Dinge.
Die meisten fallen mir spontan ein – und genauso schnell sind sie wieder vergessen. Nicht alles gibt’s auf Amazon und kann auf den Wunschzettel gepackt werden, also eben so. 🙂

  • Kaffeedose Porzellan
  • Kamera-Rug
  • Ziegenfelle
  • Planetary Plates
  • KVM-Switch
  • Lan-Kabel
  • Micro-USB-Kabel (thx 4 correction towo :p)
  • (gescheites) Besteck
  • Wäschekorb
  • Mülleimer
  • Laternen Holz f. Garten
  • Sektkelche
  • Wattepadspender
  • Stopfen für Vorbohrungen Apothekerschrank
  • Acrylspray Kupfer
  • Große Box für Haustiershit
  • Mülleimer Küchenschrank
  • Zewa-Spender

PS: Ich hab in einem guten Monat Geburtstag 😉