Peaceful Cuisine

Auf YouTube stieß ich zufällig auf einen neuen Koch-Kanal, der Liebe auf den ersten Blick war.

  1. Mag ich Essen.
  2. Mag ich kunstvolle Videos.
  3. Mag ich ASMR-Videos.
  4. Mag ich vegane Rezepte!

Er trägt den idyllischen Namen „Peaceful Cuisine“ und bietet alle vier oben genannten Punkte auf einmal. Wer also Hunger kriegen oder entspannen will oder nur auf der Suche nach Futter-Inspiration ist, schaut das hier. Wirklich. ♥

Der junge Mann, Ryoya Takashima, hat auch Videos online, wie er sich seine Küche zusammengeschreinert hat und ich bin sehr, sehr neidisch!

Solltet ihr noch mehr solcher Channels kennen, bitte ab in die Kommentare damit 😉

Get into vegan!

Aller Anfang ist schwer.

So ging es mir zumindest. Ich habe lange, sehr lange, darüber nachgedacht, ob es nicht besser wäre, ganz auf Fleisch zu verzichten. Das meiste schmeckte mir eh nicht, weder Steak noch Gulasch, Innereien erst recht nicht. Außerdem – die Tiere und so, die tun einem ja schon leid, immerhin ist man ja riesiger Tierfreund. Massentierhaltung ist ja auch blöd, eigentlich soll man ja eh nicht so viel Fleisch essen, … aber was bestellt man dann im Restaurant? Für 10 € kriegt man entweder einen lieblosen Salat oder ein dickes Schnitzel mit Pommes.
Mit solch (eher fadenscheinigen) Argumenten, habe ich mich lange vom Fleischverzicht ferngehalten. Erst, als zwei enge Freunde von mir, auf den vegetarischen Zug aufsprangen und ich sah, wie einfach es bei ihnen funktioniert, beschloss ich, dass es für mich nun auch endlich an der Zeit ist. Fleischlos war erst ungewohnt, aber einfach. Und gut!

Fleischlos ist doch aber noch nicht vegan!

Richtig. Nach und nach stellte ich dann fest, dass nicht alles, was fleischlos ist, auch vegetarisch ist. Lab-haltiger Käse ist es nicht. Gummibärchen sind es nicht. Fruchtsäfte sind es oft nicht. Honig ist es auch nur so geradesohalbwegs. Also – noch mehr vom Ernährungsplan streichen. Innerlich seufzen – kann man überhaupt noch was essen? Continue reading

Kleine Rezeptsammlung

© Foto: Philip Park

Seit ich nicht mehr bequem daheim bei Mutti wohne, stehe ich häufig vor der Frage „Was gibt’s heute zu essen?“. Ich koche zwar sehr gerne (und angeblich auch sehr gut), aber wenn ich abends Feierabend habe, habe ich nicht immer Lust, noch zig Stunden in der Küche zu verbringen. Das heißt: es soll schnell gehen, günstig sein, nicht allzu viele Zutaten erfordern und trotzdem schmecken!

Da gibt’s natürlich jeeede Menge Rezepte, aber wenn mich der Herzjunge fragt, was er einkaufen soll, hab ich erstmal so überhaupt keine Ideen.

Diese kleine Rezeptsammlung soll Abhilfe schaffen! Vielleicht kann sich der ein oder andere davon ja auch ein bisschen was für künftige Gerichte abschauen.
Es handelt sich hierbei alles um Rezepte, die ich schon mehrfach (auch abgewandelt) gekocht habe und die sich bewährt haben, oder aber „Eigenkreationen“, bzw. Gerichte, die keine Rezeptvorlage benötigen.

Sollte sich jemand brennend dafür interessieren, wie ich z.B. meinen Kartoffelstampf selbst zaubere (instant jibbet hier nicht!) oder aus welchen Rezept-Komponenten ich meinen Gemüseauflauf zusammen gesetzt habe, einfach einen Kommentar da lassen & ich werde das nachreichen 🙂

 

Die Rezepte

Generell mische ich eigentlich gerne drei Hauptkomponenten, also Nudeln, Reis und vor allem Kartoffeln in allen Varianten (Salzkartoffen, Bratkartoffeln, Kartoffelstampf, Wedges, Puffer, …) zusammen mit gedünstetem (und manchmal gepimpten) Gemüse wie Spinat, (in Speck ummantelte) Bohnen, Sauerkraut, Rotkraut, Erbsen & Möhren und ein paar wenigen einfachen Fleischgerichten, die ich mir zutraue und die nicht sooo teuer sind, wie z.B. Fleischkäse, Bratwürstchen, Putenbrust oder Hackbällchen. Bei Bedarf noch ein fixes, leckeres Sößchen dazu (Sauce Béarnaise oder Jägersauce, etc.)

Nicht vergessen: das ist die Rezeptauswahl für Gerichte, wenn es halbwegs schnell gehen soll. Ich hab auch noch jede Menge Rezepte für aufwendige Gerichte, wie z.B. Schweindelende auf Spinatbett in Blätterteigmantel oder selbstgemachte Pizza mit eigener Tomatensauce, aber das kommt für mich unter der Woche „mal eben so“ eigentlich weniger in Frage.

Noch mehr tolle Ideen / Rezepte für den 2-Mann-Haushalt? Hinterlasst mir einen Tipp in den Kommentaren! 🙂

PS: Und danke natürlich an den Meisterfotografen, der mir die Nutzung seines Fotos erlaubt hat ♥