Good bye.

Gestern Abend kam die Bomben-News: facebook kauft WhatsApp.

Einige Leute in meinem Freundes- & Bekanntenkreis sind jedoch technisch nicht versiert (oder interessiert) genug, um zu verstehen, warum das große Scheiße ist. Ich wollte dann bulk ausgewählten Kontakten mitteilen, warum ich mein Konto bei WhatsApp nun lösche und wie man mich alternativ erreichen kann.

Gut, mir wurde (u.A. weil WhatsApp doof ist) da mehr oder weniger ein Strich durch die Rechnung gemacht und kapiert was da los war, hat wohl keiner; zumindest keiner von denen, um die es eigentlich ging.
Ist aber nun auch egal, zumindest meine Mama liest meinen Blog, also mache ich das einfach noch mal auf diesem Wege.

Nachlesen warum das scheiße ist – also der Aufkauf, kann man an genügend anderen Stellen. Hier zum Beispiel. Vor allem, warum Threema besser ist 🙂 (edit; ne da steht auch nur warum Whatsapp scheiße ist, ich liefere nach)
Und das ist auch so ein bisschen die Hauptaussage dieses Beitrags; wie kann man mich künftig mobil erreichen?

Zum einen über Google+, bzw. Hangouts, denn das kann man sowohl über Desktop, als auch Handy nutzen.
Zum anderen, wie bereits erwähnt, Threema. Meine ID: ZU577WWX

Also Mama – investiere endlich die 3 € und schieß‘ dir einen richtigen Messanger 😉 

 

Das zweite Good bye bezieht sich auf facebook.
Mir geht das ganze Netzwerk, die Infogeilheit, der Aufkauffimmel und überhaupt alles da auf den Nerv, seit einer ganzen Weile schon. Es ist ein Zeitfresser ohne großen Mehrwert und einen mehr als adäquaten Ersatz bietet Google+! 
Müsste ich nicht mindestens eine Fanpage für den Arbeitgeber auf facebook pflegen, hätte ich gestern Abend auch schon den kompletten Account gekillt. Dann kommen die Leute mit „Leg dir doch einen Fake-Account zu“. Ja klar, kann ich machen, hab auch schon genug solcher. Aber dann könnte ich ja auch meinen behalten. *seufz*

Ich werd mir überlegen, wie ich das künftig machen werde. Ob ein eigener Account ohne Freunde und Infos, ob ich meinen in anderer Form weiter führe oder oder oder.
Aber da ich gestern vernommen hab, dass sowohl Fletcher, als auch Herz da raus wollen … Gute Idee da mitzuziehen. Außerdem kann ich ja dann eh nicht mehr mit „ist in einer Beziehung mit“ prahlen, also … 😉

Naja, worauf ich hinaus will ist, wer mich nur auf facebook hat, aber weiterhin den Kontakt halten möchte, sollte zusehen, mich auf anderen Wegen zu adden.

Kontaktmöglichkeiten abseits von g+ und Threema findet ihr links, die lustigen kleinen bunten Icons. 🙂

So, genug Spam.
Zinah

Epic Burger Time

Wenige Gerichte sind so lecker, schnell, simpel und doch vielfältig wie Burger. Und damit meine ich nicht den pappigen Mist von McD & Co, sondern selbst gemachte.
Unser Burger-Trüppchen fand von selbst zueinander und besteht aus passionierten Essern, ambitionierten (Hobby-) Fotografen und der Mutti mir, die über Küchengeräte und über das nötige Know-How verfügt.

So kam es, dass wir gestern spontan eine Session ausriefen, aber diesmal nicht nur mit frischen Zutaten und leckerem Sößchen, nein, diesmal sollte es auch richtig gutes Fleisch werden und vor allem – selbstgemachte Buns. (Rezept weiter unten)

Also wurde extra Fleisch vom Metzger gemischt, ich machte mich auf, Mehl 550 kaufen um dieses Rezept zu testen und das Foto-Equipment wurde angeschleppt.

Es war viel Arbeit, der abgelichtete Burger war am Ende eiskalt, aber alle waren sich einig – DAS sind Burger!
Superlecker, perfekte Buns, saftiges Fleisch, nichts fiel auseinander, einfach awesome.

So sieht das Ergebnis aus:

Epic homemade Burger© Photo: Felipe Parque

Und nun das Rezept für die wirklich einfachen und leckeren Buns in ten easy steps:

Zutaten Burger Buns

1. 200 ml etwa handwarmes Wasser abmessen und 3 EL Milch zufügen
2. Zucker und Trockenhefe (alternativ ein Eckchen frische Hefe) hinzugeben und ein wenig verrühren, 5 Minuten stehen lassen
3. die Eier in einer Tasse aufschlagen und mit einer Gabel „schaumig“ kleppern
4. Mehl und Salz mischen. Butter in kleinen weichen Stücken zugeben.

5. mit Küchenmaschine: die Hefe-Mischung und Ei zum Mehlgemisch zuschütten und die Küchenmaschine etwa 5 Minuten erst langsam, dann Volldampf, den Teig kneten lassen. Der Teig sollte seidig glänzen.

5. ohne Küchenmaschine: den Mehl-Butter-Teig erst verkneten, dann die Hefe-Mischung und Ei zugeben und noch mal etwa 10 Minuten guuuut durchkneten. Der Teig sollte seidig glänzen.

6. Teig etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
7. Teig in 8 gleichgroße Portionen aufteilen und Brötchen formen. Auf einem Backblech verteilen und nochmals ~ 30 – 60 Minuten gehen lassen.
8. Ofen auf 200 °C vorheizen und eine hitzebeständige Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen. Buns etwa 10 – 12 Minuten backen
9. Olivenöl oder ein Gemisch aus Sherry & Honig (Achtung, sehr süß – dafür gut klebend) auf die Buns streichen und Sesamkörner darauf streuen, nochmal 2 Minuten backen
10. auskühlen lassen, belegen, nomnomnom!

Es waren wirklich die besten Buns ever! Für die Küchenmaschine ist die Kneterei natürlich keine Arbeit, sondern Job, vielleicht kam’s mir deshalb so easy vor. 😉
Ich kann nur jedem empfehlen das auszuprobieren, man muss nur eben ein bisschen Zeit einplanen.

Und weils so schön war, hier noch ein Making-Of des Burgerbilds:

Making Of

#btw13

Wer mir auf twitter folgt, wird mitbekommen haben, dass mir das Wahlergebnis ganz ordentlich missfällt.
Also diese Rautenfrau ist zwar per se nicht gänzlich unsympathisch, aber dennoch agiert sie mir an vielen Stellen zu … falsch. Sei es ihr zurückhalten Schweigen zum Thema NSA-Spionage („weiterfahren und beobachten“) oder ihre subtile Diskriminierung Homosexueller, sorry aber das geht halt in Summe einfach gar nicht. Damit geht dann halt auch die CDU (Christlich! Allein das ist ja schon unter!) nicht und die hätten heute beinahe die absolute Mehrheit erlangt. Uff!
Andere Leute können das natürlich sehr viel eloquenter formulieren, was ich mir dazu denke, deshalb nachfolgend einfach ein paar Zitate zum Wahlausgang.

Ich hoffe, dass ich an dieser Stelle die taz zitieren darf, ohne direkt vom Leistungsschutzrecht betroffen & damit verklagt werde; aber die haben das in ihrem Liveticker sehr treffend formuliert:

18.22 Uhr, Onlinebunker: Als die Union 2009 die Wahl gewonnen hat, war sie gegen eine Berufsarmee, gegen den Atomausstieg und gegen die Abschaffung der Hauptschule. Heute gewinnt sie und ist gegen ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare, gegen Mindestlohn, gegen ein Verbot der Finanzierung von Streumunition, gegen eine schnellere Energiewende und gegen Steuererhöhungen für Reiche. (…) Wird also alles gut.

Und sowas wählt knapp die Hälfte der Deutschen. Arm!
Dazu passend noch ein tweet:

Und passend dazu dann gleich der nächste Tweet:

Also diese AfD – hört ma Kinners, aber geht’s noch?
Ich glaube kein Wähler der AfD hat wirklich begriffen, was passiert, wenn Deutschland seine Euros wegwirft, die D-Mark wieder einführt und aus der EU austritt. Seid ihr euch wirklich sicher, dass das ’ne clevere Idee ist? So bezüglich Handel und Wirtschaft und Stuff? Gut, Wirtschaft ist jetzt auch nicht gerade mein Fachgebiet und ich will mich nicht aufspielen, obwohl ich auch keine Ahnung habe. Aber abgesehen davon ist die AfD durch und durch braun & menschenverachtend – eine zweite NPD quasi – und die wählt ihr? Dann glänzen sie mit so tollen Aussagen wie „Organhandel als Einnahmequelle für Hartzer“ und wie man heute zu mir treffend sagte; „Vor allem find ich die weit gefährlicher als die NPD. Wesentlich gefährlicher, durch diesen bürgerlichen Anstrich nach draußen“. Deren Wahlprogramm passt auf zwei Seiten und ’ne wirkliche Idee, wie man denn regieren sollte, haben die doch auch nicht.
Klar kann ich mich jetzt hinsetzen und Aufklärungsarbeit leisten, aber Dumme zu überzeugen ist mir ein eindeutig zu großer Kraftakt. Ich habe als Konsequenz die beiden AfD-Facebookseiten-Liker von der Freundesliste gekickt.

Erfreulich finde ich, dass es für die FDP nicht gereicht hat, immerhin etwas. Schade fand ich den verschwindend geringen Anteil Stimmen für die Piraten, aber leider irgendwie auch nachvollziehbar, wenn man sich anschaut, was die so alles verbockt haben.

Und jetzt hör‘ ich einfach auf mich darüber zu ärgern und trink noch ’n Kölsch. So.