Die Sache mit der #fettlogik

Wahrscheinlich hat inzwischen jeder schon vom neuen Bestseller gehört, denn quasi jeder bloggt & spricht darüber: Fettlogik überwinden.
Vielleicht kennt auch der ein oder andere die passenden Blogs dazu, Fettlogik & den allgemeineren Blog erzaehlmirnix.

Wen meine persönliche Vorgeschichte nicht interessiert, der kann gern die nächsten drei Absätze überspringen 😉
Und eine Anmerkung noch: ich möchte hier kein Fatshaming betreiben, ehe den Beitrag jemand in den falschen Hals bekommt! Ich finde es gut, wenn sich Menschen in ihren Körpern wohlfühlen, egal was die Zahl auf der Waage sagt. Ich weiß, dass eine schöne Persönlichkeit wichtiger ist, als ein schöner Körper. Wie Opa schon sagte: schön ist nicht schön, gefallen macht schön.
Das ist ein Artikel, der sich ausschließlich mit mir, meinen Eindrücken und meinem Körper befasst.

 

Meine Vorgeschichte

Das eigene Gewicht war für mich eigentlich immer (mehr oder weniger) ein Thema. Ich aß als Kind einfach unheimlich gerne (und viel), meine Mama kocht gut und ermuntert einen immer, „das Bisschen im Topf“ auch noch leer zu machen. Als Kind störte es mich auch nicht, dass ich schon früh mit kleiner Plauze durch die Gegend lief. Erst, als mein Papa immer wieder stichelte, dass ich bald noch aus allen Nähten platzen würde, drang irgendwie zu mir durch „du bist zu dick“. Nun hat man aber als Kind, bzw. auch Jugendlicher, relativ wenig Einfluss auf das was esse ich. Bleibt also nur wie viel, aber wie eingangs erwähnt, lässt meine Mum häufig nicht eher locker, bis auch der letzte Krümmel des riesen Bottichs voll Abendessen vertilgt ist.
Also blieb nur lügen, da war ich so 13 rum, danke, ich hab keinen Hunger, auch wenn mein Magen rumorte. Und wenn ich mich an die Zahlen auf der Waage erinnere, war ich am Anfang meiner Pubertät auch nicht mehr moppelig, ~ 57 kg, aber kam mir (durch die ewigen Sticheleien und das mediale Ideal) vor wie Schweinchen Dick.  Continue reading