Post von Likoli

 

Zuerst einmal wünsche ich euch allen ein frohes neues Jahr!

Ich bin zwar zeitlich etwas hinterher, aber das liegt daran, dass ich mir pünktlich zum Neujahrstag eine ordentliche Erkältung eingefangen habe und die Zeit bisher mit Salbeitee und Serien auf der Couch verbracht habe. Fit bin ich zwar immer noch nicht, aber zumindest reicht es, um mal was von mir hören zu lassen. Ich hoffe, euer Start war ein besserer 😉

Vor einigen Wochen erreichte mich nämlich eine E-Mail und zwar von einem schwarzen Kater namens Likoli. Ich bekomme nicht häufig Post von Katern und schon gar keine, in der mir nette Angebote gemacht werden. Likoli betreibt nämlich einen T-Shirt-Shop, in dem es Kunst auf Shirts zu kaufen gibt. Man findet dort niedliche, nerdige und lustige Shirts und ich durfte mir eins davon aussuchen, einfach so! 🙂







 

Die Auswahl fiel gar nicht so leicht wie anfangs gedacht, schlussendlich entschied ich mich dann und zwar für dieses hier 🙂
Bereits einen Tag später (!) schon kam mein liebevoll verpacktes T-Shirt an. Ich habe erfolgreich meinen guten Freund Philip angeheuert um ein Foto von mir im neuen Schmuckstück zu machen, denn ein Spiegel-Selfie erschien mir dann doch zu unwürdig 😉

likoli

Also, solltet ihr auf der Suche nach Abwechslung für den Kleiderschrank sein, kann ich euch Likoli, den Kater mit Format, nur wärmstens empfehlen 🙂

 

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Get To Know Me!

Alles begann auf twitter, als eine verpixelte (und hässliche) Grafik begann die Runde zu machen. Diese besagte – sinngemäß – dass es für jeden Like einen Fakt oder ein Bekenntnis über einen selbst gibt. Immerhin 34 Leute gaben diesem Post einen Like und somit gab es 34 Fakten über mich, die mal aus der Vergangenheit, mal über Allgemeines, Dinge über mich verrieten. Dinge, die man sonst eigentlich keinem erzählt, einfach, weil sie nicht wirklich wichtig erscheinen.

Nun machten dabei aber eine ganze Menge Leute mit und man kennt plötzlich Vorlieben, Abneigungen, Erinnerungen, überraschende Tatsachen und lustige Anekdoten. Ich finde, das ist eine sehr schöne Sache! Denn ich erinnere mich sehr gut daran, dass damals, als sich ein sehr guter Freund das Leben nahm, wir plötzlich beieinander saßen und feststellten, dass wir so viele kleine Details gar nicht kennen. Und fragten uns gegenseitig über Lieblingsfarben, den schönsten Urlaub und das Leibgericht aus. Einfach, um solche Dinge mal zu wissen.
Da mir meine Kleinigkeiten, die insgesamt immerhin für 319 (!) Likes in zwei Tagen sorgten, dann doch irgendwie ganz nett für die Memoiren vorkamen, habe ich beschlossen, ihnen noch mal einen separaten Blogeintrag zu widmen und sie auf 50 zu ergänzen. Einfach, weil 50 eine schöne Zahl ist.

Vielleicht erfreut sich ja der ein oder andere daran. Wenn nicht, habe ich in 50 Jahren (falls ich so alt werde …) eine schöne Erinnerung an mein 27-jähriges ich und dessen Gedanken.
Falls jemand nachträglich „liken“ (für mich sind und bleiben das Favs!) möchte, verlinke ich die Original-Tweets und ergänze sie vielleicht hin und wieder (140-Zeichen-Grenze olé olé).

 

  1. Ich bin ein Sonntagskind und obwohl ich nicht an Sternzeichen und deren Einfluss glaube, passen meine (Löwe & Drache) perfekt zu mir. (tweet)
  2. Ich habe bereits mit 5 Jahren einen Eignungstest für die Grundschule gemacht und mit Abstand am allerbesten abgeschnitten. (tweet)
    Der Rektor rief damals sogar höchstpersönlich meine Mama an, um ihr die freudige Botschaft zu verkünden.
  3. Meine erste richtige Beziehung hielt 1,5 Jahre & endete vor Gericht, er wurde wg schwerer Körperverletzung & Sachbeschädigung verurteilt. (tweet)
    Da Rückfragen kamen – ja, er schlug auch bei mir zu, aber die Verhandlung fand wegen meines damaligen besten Freundes statt. Ich habe ihn nie wieder gesehen. Zum Glück.
  4. Meinen Namen suchte meine Mama aus. Wär ich ein Junge geworden, hätte Papa ausgesucht und dann würde ich nun Karl heißen. :‘) (tweet)
    Ich bin nach der Sina aus der Tatort-Folge „Reifezeugnis“ (1977) benannt (gespielt von Nastassja Kinski). Papa hätte einen „soliden deutschen Namen“ gewollt.
  5. Ich habe insgesamt in meinem Leben 26 kg mit kcal-Zählen abgenommen. Seit dem letzten Mal halte ich meine 60 kg konstant. (tweet)
    Einen detaillierten Bericht zu diesem Thema findet man hier.
  6. Ich habe mit 12 Jahren Bildbearbeitung, wenig später auch html + css für mich entdeckt, wollte es aber nie beruflich machen. Tja. (tweet)
    Alles begann mit einer kostenlosen Testversion von PhotoImpact 6 in Englisch, gefolgt von NetObjects Fusion. Ich wollte mir mein Hobby als solches nie kaputt machen, deshalb sagte ich lange, der Job sei nichts für mich. Ich habe mein Hobby doch zum Beruf und damit das Hobby kaputt gemacht. Tja.
  7. Meine Haare waren schon weiß, lila, blau, grün, rot, orange, blond, dunkelbraun, türkis & pink. Aber alles erst in den letzten 6 Jahren. (tweet)
  8. Ich lebte als Teenager schon mal zu 99% vegetarisch, konnte aber nicht auf die leckere Paprikawurst vom Metzger samstags verzichten. (tweet)
  9. Meine absolute Lieblingsfarbe ist weiß. Und wehe es kommt jetzt jemand mit „Weiß ist keine Farbe!“ >:( (tweet)
  10. Ich arbeite seit 5 Jahren in der Pornobranche und kann einen Großteil der Darsteller an den Nippeln auseinander halten. (tweet)
  11. Ich habe keine Hausrat-Versicherung, weil ich den Sinn darin nicht erkennen kann. Konnte mir auch noch keiner gute Beispiele nennen. (tweet)
  12. Mein Kerl wollte eigentlich keine Beziehung und hat uns maximal ein Jahr prognostiziert. Das war vor über 4 Jahren ♥ :> (tweet)
  13. Ich brauche morgens meinen Kaffee. Ich liebe Kaffee. Kaaaaffeeee ♥ Ich mag aber genauso gerne Tee (und Bier :3). (tweet)
    9.oo Uhr – 12 Uhr Kaffee, 12 – 17 Uhr Tee (oder Sprudelwasser im Sommer) und ab 17 Uhr Bier, Äppler und Wein. Ouh yeah.
  14. Ich habe mir noch nie etwas gebrochen. Dafür diverse große Narben von Zweiradunfällen, Schaukelstürzen und Legoplattenausrutschern. (tweet)
  15. Von ca. 15 – 20 habe ich keinen einzigen Tropfen Alkohol getrunken. Dafür rauche ich seit 14 Jahren. … und trinke jetzt umso mehr :’D (tweet)
  16. Mein absoluter Lieblingsfilm ist „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Mein absolutes Lieblingsbuch „Die Mitte der Welt“ von Steinhöfel. (tweet)
  17. Ich fand Linkshänder schon immer viel cooler als Rechtshänder. Ich war höchst erfreut, als ich gemerkt hab, dass mein Kerl Lefty ist :3 (tweet)
  18. Ich hasse Parfum und Lufterfrischer wie die Pest. Mein Parfum heißt Seife & Waschmittel. (tweet)
  19. Ich hatte Kunst & Chemie als Leistungskurse und das Gymnasium nach der 11. Klasse geschmissen. Zu klug für Abi, oder so :‘) (tweet)
    (Okay, genau genommen hat man mich nach dem zweiten Mal Sitzenbleiben rausgeworfen.)
  20. Ich miste für mein Leben gern bei anderen Leuten die Küche aus und schimpfe dann z.B. über den seit 2003 abgelaufenen Nierentee. (tweet)
  21. Ich bin der totale Stubenhocker. Mit dem Kerl zusammen bis mitten in die Nacht zocken & Bier trinken ziehe ich jedem anderen Plan vor. (tweet)
  22. Dürfte ich bis zum Rest meines Lebens nur noch eine Sache essen, wären es Pommes. Ich vergöttere Pommes. Hier hängen sogar Pommes-Bilder! (tweet)
    Allgemein liebe ich aber alles, was aus der Kartoffel gemacht wird. Pommes, Ofenkartoffeln, Kroketten, Kartoffelbrei, Gnocchi, …
  23. Ich habe eine Limnophobie, seit ich als Kind beinahe im Schultheiß-Weiher ertrunken wäre (Papa rettete mich). (tweet)
    Ich sehe ihn heute noch wie David Hasselhoff persönlich angerannt kommen und habe den Kommentar „du musst doch nur paddeln!“ im Ohr.
  24. Ich hasse Kinder. Die sind laut, dreckig, nervig, dumm, fassen alles an, haben Rotznasen und machen Krach. Wäääh, machs weg. (tweet)
    Selbst meine Mutter hat sich damit abgefunden, dass ich mir nur vierbeinigen Nachwuchs zulege.
  25. In 8 Monaten sind @spec_Q und ich stolze 10 Jahre lang befreundet. ♥ (tweet)
    Wir kennen uns über meinen Exfreund, der sagte: „ich stell‘ dich meinen Freunden vor, wenn du die überlebst, überleben wir alles!“. Tja, mit seinem Freund bin ich noch befreundet, die beiden selbst sind es nicht mehr.
  26. Eigentlich habe ich mein komplettes Leben, inkl. Freundschaften, Job, Wohnort, etc. in Summe zu verdanken. (tweet)
    Unter anderem auch besagten Exfreund von 25.
  27. Ich backe für mein Leben gern (und gut!) Kuchen, tue es aber selten, weil den hier keiner isst. (tweet)
  28. Als ich 10 war, machten wir 3 Wochen Urlaub in Spanien. Ich hatte 3 Mückenstiche auf den Augenlidern und über 30 allein an einem Arm. (tweet)
  29. Die @ashyda kriegt kein GW2 Jumping Puzzle hin ohne drölfzig mal zu sterben und ihren Blutdruck bis zum Mond zu treiben. (tweet)
    Tweet wurde von @schubadu verfasst, das kann ich aber so unterschreiben. Ich werde dabei teilweise so übellaunig, dass ich einfach wortlos ins Bett gehe.
  30. Ich schlafwandele & gehe dabei auch schon mal duschen oder lande in fremden Betten. (tweet)
    Das sorgte schon für viel Verwirrung, nicht nur bei mir.
  31. Mein Zeugnisschnitt betrug in der Berufsschule 1,0. Meine Abschlussprüfung habe ich aber mit nur 87% bestanden. (tweet)
    Damit habe ich meinen Gymnasium-Rausschmiss erfolgreich kompensiert.
  32. Ich habe einen Nagellack-Tick und weit über 100 Sorten hier stehen, obwohl ich regelmäßig aussortiere und weiterverschenke. (tweet)
  33. Ich war erst in 7 Ländern und bin noch nie aus Europa rausgekommen. Ich würde gern mal nach Irland und Norwegen. (tweet)
  34. Ich hasse Shopping. Seit ~ 5 Jahren war ich in keinem Bekleidungsgeschäft mehr, ich bestelle alles online. Supermärkte mag ich hingegen. (tweet)
  35. Mein Leibgericht sind, ganz klassisch, Schnitzel mit Pommes in (Zwiebel- / Peffer- / Pilz-) Rahmsauce und Salat. Seit ich mich vegan ernähre, backe ich meine Schnitzel eben aus Seitan.
  36. Ich ziehe bereits seit ~ 13 Jahren eine Nasenoperation in Betracht, da mich der dicke Zinken nervt und mich jeder damit aufzieht, aber wenn ich damit anfange, findet meine Nase auf einmal jeder ganz toll & „verbietet“ mir eine OP.
  37. Im Alter von ca. 8 – 10 Jahren wurde ich häufiger von einem Pädophilen unsittlich angetatscht. Ich freue mich heute noch über seinen plötzlichen Tod in seiner mallorcinischen Finca vor wenigen Jahren.
  38. Mein Papa ist gelernter Matrose. Unter anderem deshalb habe ich auch einen Anker auf meine Handkante tätowiert.
    Inzwischen ist er umgeschulter Mechatroniker-Meister.
  39. Ich mache ganz viele Dinge nicht, die ich gern ausprobieren würde, weil ich Angst habe, dass mich mein Kerl deshalb auslacht oder dass er es albern findet.
  40. Ich habe seit fast 5 Jahren einen Nebenjob bei Bretz und trotzdem (außer einem Huhn & einem Kissen) keinerlei Ausstattung dieser Firma zuhause. Ist halt einfach zu teuer.
  41. Obwohl ich „schon immer“ (also wissentlich) bisexuell bin, hatte ich erst zwei ernsthafte Beziehungen zu Frauen und möchte auch keine mehr. Frauen sind mir zu anstrengend.
  42. Man sieht es mir zwar nicht immer an, aber ich interessiere mich sehr für Mode und folge vielen Mode-Blogs. Doch um ein wahrer Mode-Guru zu werden, bin ich einfach zu geizig.
  43. Mit quasi niemandem war ich so sehr „best Buddy“ von heute auf morgen wie mit @dieser_tilker. Bereits nach wenigen Wochen hatte ich das Gefühl, ihn schon jahrelang zu kennen und ihm alles erzählen zu können.
  44. Ich ziehe Papierbücher einem Kindle immer vor. Ich bereue diesen festen Entschluss immer dann, wenn mir dicke Wälzer im Bett ins Gesicht klatschen.
  45. 2010 hat sich der Mann, den ich lieb(t)e, das Leben genommen und ich breche deshalb heute noch in den unpassendsten Situationen in Tränen aus.
    Ich bewundere deshalb meinen Kerl, der das tapfer seit Anbeginn mitmacht & mir hilft.
  46. Das Verhältnis zu meiner Mutter ist erst ein gutes, seit ich ausgezogen bin.
  47. Ich mag München nicht. Es ist spießig, snobbig, langweilig und einfach nicht meins. Könnte auch daran liegen, dass mich Leute dort angewidert / geschockt ansehen.
  48. Mein erstes PC-Spiel, an das ich mich wirklich erinnern kann, hieß „Ich werde Künstler“. Das zweite „Doktor Brain“. Beides lief auf DOS und ich war ca. 3 – 5 Jahre alt.
  49. Ich habe für ca. ein halbes Jahr mitten im Taunus gewohnt. Es war die schlimmste Zeit meines Lebens.
  50. Mein absolutes Alltime-Favourite-Game ist die Anno-Reihe. Ich habe alle Teile zig Stunden gespielt und bekomme wohl locker 5000 Spielstunden zusammen. Eher mehr.
  51. Ich habe nie in meinem Leben eine_n Band, Sänger_in gefangirlt. Außer Pentatonix ab ca. 25.

So, das wars! Neue Fakten, die wahrscheinlich keinen wirklich interessieren, über mich! Eventuell ergänze ich in 5 Jahren auf 100 und schaue, was sich verändert hat.
Im Nachhinein habe ich gemerkt, dass  ich einen tweet vergessen habe zu kopieren, deshalb sind es nun 51 Fakten. Ups. 😀

Rezept: Seitan-Currywurst

Ich habe das Rezept noch nicht ausprobiert, aber damit ich es nicht vergesse, verblogge ich es einfach. 😀
Zum Seitan selbst herstellen bin ich zu faul (okay … ich traue mich nicht.), deshalb muss das bis zum nächsten Einkauf warten.

Edit: Wir haben das Rezept inzwischen ausprobiert und folgende Anmerkungen dazu: die Alufolie mit etwas Öl einpinseln, Seitan bindet so gut, dass selbst Stücke Aluminium an der Wurst kleben. Über Nacht im Kühlschrank gelagert, schmeckt die Wurst noch besser. Perfekt schmeckt sie, wenn man sie erst am nächsten Tag in Scheiben schneidet und in der Pfanne noch mal kurz anbrät. Nom!

 

Bratwurst

140 g Seitan
2 EL Kichererbsenmehl
4 EL Hefeflocken
2 TL getrockneter Majoran
1 TL Zwiebelpulver
½ TL Pfeffer
1 TL Salz
65 g Räuchertofu
2 Knoblauchzehen
240 ml kaltes Wasser

Seitan, Kichererbsenmehl, Hefeflocken, Majoran, Zwiebelpulver, Pfeffer und Salz vermischen. Tofu zerkleinern und zu Paste verarbeiten, zusammen mit Knoblauch und Wasser zur Seitanmischung geben und verkneten.
Kurz ruhen lassen, dann nochmal kneten und zu 4 Würstchen formen.
Fest in Alufolie einwickeln, 25 Minuten bei 200°C backen.

 

Currysauce

250 g Ketchup
60 ml Wasser
1 EL Sojasauce
2 TL Curry
½ Cayennepfeffer
1 TL Xucker

Alle Zutaten verrühren, erhitzen, ca. 1 Minute köcheln lassen.
Würste in Stücke schneiden und mit Sauce servieren.

Rezept: orientalische Möhrenpasta

Ich liebe Essen, das keine typisch deutsche schwer-deftige Kost ist, sondern mit seinem ausgefallenen Geschmack oder interessanten Komponenten überrascht. So zum Beispiel diese vegane Möhrenpasta mit orientalischem Touch, die schnell zu einem meiner Lieblingsgerichte wurde!

In meiner veganen Variante braucht es (bzw. der Tofu) zwar zwei Tage Vorlauf, aber das Ergebnis ist toll. Das Gericht selbst ist jedoch ratzfatz zubereitet.
Wer kein Problem mit Feta hat, kann sich die Arbeit sparen und statt eingelegtem Tofu einfach Feta in Salzlake kaufen. 😉 Vegetarische Alternativen stehen in Klammern dabei.

Fangen wir also mit Rezept 1 für den Tofu an, der den Feta in der Pasta ersetzt.

 

Feta-Tofu:

  • 200 g Tofu natur
  • 2 – 3 Zehen Knoblauch
  • Meersalz
  • 1 – 2 EL getrocknete Gewürze (bspw. Oregano, Basilikum, Majoran, etc.)
  • Olivenöl, kaltgepresst

Ein großes Einmach- oder Marmeladenglas heiß ausspülen. Den Tofu würfeln und mit kleingeschnittenem Knoblauch und den Gewürzen in das Glas geben. Auch gut dazu passen bspw. getrocknete Tomate, Chili, etc.. Ich gebe auch gern einen großzügigen Löffel meiner selbstgemachten Gemüsebrühe dazu. Wie viel Meersalz dazu kommt, hängt ein wenig von den verwendeten Zutaten ab, aber ca. 1 EL sollte es schon sein. Das Glas mit Olivenöl aufgießen, verschließen, gut schütteln und für mindestens 2 Tage im Kühlschrank ziehen lassen.
Sobald der Tofu verbraucht ist, lässt sich das übrige Öl wunderbar zum kochen oder dippen (oder neu auffüllen?) weiterverwenden.

 

Möhrenpasta

  • Olivenöl
  • grobes Meersalz
  • 80 g Mandeln, gestiftet oder gehackt
  • 250 g Nudeln, eifrei
  • 3 Möhren, groß
  • 1 Zwiebel, rot
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 TL Agavendicksaft (oder 1 TL Honig)
  • 50 g Rosinen oder getrocknete Cranberrys
  • ½ EL rote Currypaste
  • 1 TL Orangenschale
  • 75 ml Orangensaft
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • ¼ Bund Petersilie, glatt
  • 100 g eingelegter Feta-Tofu (oder echter Feta)

In einer kleinen Pfanne ein wenig Olivenöl erhitzen und die Mandeln darin goldbraun rösten. In einer Schale auskühlen lassen und kräftig mit Meersalz würzen.
Währenddessen die Möhren schaben und in Scheiben schneiden. Die rote Zwiebel halbieren und in Ringe schneiden, den Knoblauch schälen und pressen. In einer großen Pfanne (am besten eine Wok-Pfanne) 1 EL Olivenöl erhitzen und Möhren, Zwiebeln und Knoblauch ordentlich anschwitzen. Den Agavendicksaft / Honig, Rosinen / Cranberrys und die rote Currypaste hinzugeben. Alternativ kann auch Harissa verwendet werden (davon dann aber nur ein ½ TL), wir mögen jedoch den Eigengeschmack der roten Currypaste von Exotic Food sehr gern.

Schon mal Nudelwasser aufsetzen, in der Pfanne alles noch kurz braten lassen und dann mit Orangensaft und Gemüsebrühe ablöschen. Wer wie ich eigene Gemüsepaste verwendet, kann davon einen EL zugeben und mit 50 ml Weißwein ablöschen. Orangenschale unterrühren und den Herd auf kleine Flamme runterdrehen, alles 10 – 20 Minuten schmoren lassen. Die Nudeln in gesalzenem Wasser bissfest garen und mit etwas Nudelwasser in die Pfanne geben und zusammen mit der gehackten Petersilie gut unterrühren. Mit Salz und Currypaste abschmecken.

Die gerösteten Mandeln und Feta werden separat dazu gereicht.

#saynotospec

Gerade in meinem Beruf des Gestalters kommt es häufig mal vor, dass Leute „erst mal so einen Entwurf“ sehen wollen. Wenn ihnen das dann gefällt, gibt es eventuell einen Auftrag. Eventuell aber auch nicht. Viele Leute unterliegen scheinbar dem Irrglauben, dass „Design“ gar kein richtiger (lernbarer) Beruf ist, sondern dass es einige Menschen gibt, die das von Haus aus einfach können und andere eben nicht.  Man tut „uns Kreativen“ ja quasi einen Gefallen, wenn man uns Arbeit gibt, denn so können wir unsere Passion, die Berufung, mit Sinn ausüben.
Anders kann ich mir es zumindest nicht erklären, warum da so häufig ein „kannst du mal eben“ und „mach doch mal einen (kostenlosen) Entwurf“ kommt.

Um da mal ein bisschen Klarheit zu schaffen: ja, es gibt Leute, die mehr Talent in diesem Job haben, als andere. Ja, wir lieben unseren Job und wir gestalten gerne. Nein, wir arbeiten nicht ohne Bezahlung – denn es ist nun mal Arbeit und selten werden fertige Werke binnen 5 Minuten locker aus dem Ärmel geschüttelt (und selbst wenn, dauerte es Jahre zu lernen, wie man die in 5 Minuten aus dem Ärmel schüttelt!).

Die kanadische Werbeagentur Zulu Alpha Kilo hat sich dieser Problematik angenommen und ein kleines Video dazu gedreht, wie bspw. ein Fitness-Trainer, ein Pizzabäcker und eine Architektin reagieren, wenn man von ihnen „schnell mal einen kostenlosen Pitch“ haben will. Das kommt in die Favoriten & wird sicherlich mehr als einmal verschickt!

Musikalische Entdeckung: Haley Reinhart

Gestern entdeckte ich auf YouTube zufällig einen ziemlich genialen Channel: Postmodern Jukebox, die bekannte aktuelle Songs auf großartige Weise im Stil der 20er & 30er interpretieren. Man findet das auch auf Spotify und so hörte ich gestern eigentlich nichts anderes mehr.
Unter anderem singt dort auch teilweise die bezaubernde Haley Reinhart mit. Der Name sagte mir gar nichts, aber Wikipedia verriet:
Haley Reinhart ist eine amerikanische Singer-Songwriterin, die den dritten Platz in der zehnten Staffel von American Idol erreichte. Continue reading

Rezept: Gemüsebrühe

Immer häufiger versuche ich in der Küche so viel wie möglich komplett selbst und frisch zuzubereiten. Das ist meist günstiger und gesünder als fertige Alternativen und vor allem weiß ich ganz genau, was drin ist. Seit ich meine Ernährung auf (überwiegend) vegan umgestellt habe, fallen bspw. fertige Gnocchi aus dem Kühlregal raus, da die meist Ei als Bindemittel enthalten. Da aber meist der Herr des Hauses einkaufen geht, der nicht so penibel auf die Inhaltsstoffe achtet, schreibe ich einfach Kartoffeln & Hartweizengrieß auf den Einkaufszettel und schon kann ich sicher sein, was in meinen Gnocchi so drinsteckt.

So beschloss ich also, auch keine fertige Instant-Gemüsebrühe mehr zu kaufen, sondern das Ganze selbst zu machen. Keine Geschmacksverstärker, keine künstlichen Konservierungsstoffe, dafür Kräuter nach meinem Gusto.

Nachfolgend schreibe ich auf, wie viel ich etwa benutzt habe. Da kamen aber ca. 1,5 – 2 kg (!) Gemüsematsch bei raus, also ruhig weniger nehmen, wer nicht direkt die ganze Nachbarschaft versorgen will 😉

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Rezept: Kürbis-Curry-Suppe

So ungern ich den Herbst mag, bringt er doch einen tollen Leckerbissen mit sich: Kürbis!
Also schickte ich den Mann Kürbis kaufen, um einen Kürbis-Flammkuchen mit Birne & Gorgonzola zu basteln. Ich brauchte allerdings nicht allzu viel für drei stattliche Flammkuchen und so musste aus dem restlichen Kürbis irgendwas schönes gekocht werden – eine warme und köstliche Suppe.
Vor einiger Zeit kaufte ich mir einen Dampfgarer mit Suppen-Aufsatz, den ich eine ganze Weile schon ausprobieren will. Also zwei Fliegen mit einer Klappe! Der Dampfgarer bietet den Vorteil, dass nichts anbrennen kann und es ein Programm für Suppen gibt. Also bloß Knöpfchen drücken und warten.
So sieht das dann aus:

 

Zutaten

1 Kürbis (Hokkaido)
2 Kartoffeln
1 rote Zwiebel
2 kleine Lorbeerblätter
50 ml Weißwein
1 L Gemüsebrühe
200 ml Sahne
1 EL rote Currypaste
Pfeffer
Salz
Muskat
Koriander
Curry
Kurkuma

 

Zubereitung

Den Kürbis gut waschen und den Strunk, sowie schlechte Stellen abschneiden. Kürbis halbieren, das Kerngehäuse mit einem Löffel herausschaben und in grobe Würfel schneiden. Das funktioniert am besten mit einem Wellenschliffmesser. Die Zwiebel und Kartoffeln schälen und ebenfalls grob würfeln. Alles zusammen mit den Lorbeerblättern in den Suppenaufsatz des Dampfgarers geben und 5 – 10 min dünsten. Nun den Wein und die Gemüsebrühe zugeben. Von letzterer so viel, dass das Gemüse bedeckt ist und 30 min garen lassen. Sahne, Currypaste und Gewürze zugeben, weitere 10 min garen. Suppenaufsatz herunternehmen und die Masse pürieren oder in einen Standmixer geben. Fertig! 🙂

Alternative im Kochtopf: Kürbis mit den Zwiebeln und Lorbeerblättern ca. 5 – 10 min in etwas Butter dünsten und mit dem Weißwein ablöschen. Gemüsebrühe aufgießen und Suppe 30 min köcheln lassen. Sahne, Currypaste und Gewürze zugeben, weitere 10 min köcheln lassen. Im Topf pürieren oder in einen Standmixer geben.

 

Lip Sync Battles

Ich bin ja tatsächlich ein heimlicher Fan von Jimmy Fallon. Zwar schaue ich nicht regelmäßig die neusten Videos, aber wenn ich dann doch mal eins durch Zufall sehe, komme ich nicht drum herum, mir die schönsten von ihm noch einmal anzusehen – und dazu gehören unter Anderem die Lip Sync Battles. Stundenlang könnte ich dann höchst amüsiert verfolgen, wie Emma Stone den harten Country Man gibt oder der Regisseur Stephen Merchant (Regisseur von The Office) eine astreine tänzerische Perfomance abliefert.

Aber bevor ich zuviel verrate – falls ihr auf der Suche nach kurzweiliger grandioser Unterhaltung seid, bitteschön:

Ik ♥ Den Haag

Wir sind aus dem Urlaub zurück! Leider :'(

Eine Woche waren wir nun mit Freunden und Hund im Urlaub in den schönen Niederlanden, genauer gesagt in Den Haag – Scheveningen.
Leider war das Wetter eher durchwachsen, es reichte aber für einen Tag am Strand und (im) Meer. Vor allem für Luna war das Rennen durch den Sand, das Wasser und die Wellen das reinste Vergnügen. Ernährt haben wir uns hauptsächlich von Frikandel, Patat Speciaal, Vla und Stroopwafeln (was sonst?) und für den Hund gabs endlos viele frische Garnelenköpfe.

Hiermit präsentiere ich nun also eine Mischung aus Den Haag Guide für Anfänger und kleinem Erlebnisbericht für die Daheimgebliebenen. Continue reading