Rezept: Tomaten-Zwiebel-Käse-Spätzle

Schon wieder bloß ein Rezept! Aber da ich eben auf twitter danach gefragt wurde, hier mein Rezept für die Spätzle. 🙂

 

Zutaten:

– 500 g Mehl
– 4 – 5 Eier
– 1/8 – 1/4 L Wasser
– 1 EL Essig
– 25 g Tomatenmark
– 1 Zwiebel
– 150 g geriebener Käse
– Kräuter nach Belieben

 

Zubereitung:

Zwiebel klein wolfen oder mit dem Pürierstab zermatschen. Kräuter (sofern gewünscht) fein hacken und alle Zutaten mit der Küchenmaschine ordentlich verkneten, je nach gewünschter Teigdicke mehr oder weniger Wasser zugeben. Den Teig 5 – 10 Minuten ruhen lassen.
Währenddessen einen großen Topf Salzwasser aufkochen, eine Schüssel mit kaltem Wasser bereit stellen und noch eine Schüssel, in die die Spätzle am Ende geschichtet werden.

Wenn das Wasser kocht, den Teig portionsweise auf ein Spätzlesieb geben und ins Wasser schaben. Sobald die Spätzle an der Oberfläche schwimmen, mit einem Abseihlöffel aus dem Wasser holen, kurz zum Abschrecken in die Schüssel mit kaltem Wasser halten und in die Servierschüssel geben. Mit Käse bestreuen. Nächste Ladung Teig ins Wasser, abschrecken, mit Käse in die Schüssel schichten. Bei uns kamen etwa vier Schichten Spätzle-Käse raus.

Auf dem Teller mit Pfeffer & Salz nach Gusto bestreuen. Dazu passt laut den Schwaben ganz hervorragend alles. Man kann natürlich auch Tomatenmark und Zwiebel weglassen und stattdessen beispielsweise frischen Bärlauch dazu geben. Das Kernrezept (Mehl, Ei, Essig, Wasser) stammt aus einem echt-schwäbischem Spätzlekochbuch.

Variante ohne Ei: statt Eiern kann man auch gemahlene Leinsamen nehmen! Dazu 4 – 5 TL geschrotene Leinsamen mit der Mühle fein mahlen oder einfach mit einem Stabmixer zerschreddern 😉 Mit 60 ml Wasser pro TL mischen. Bindet den Teig genauso gut wie Ei und ist eine Variante für Veganer oder für Leute wie mich, die nie Eier im Haus haben.

Die Links führen auf Amazon (Partnerlinks) zu den Artikeln, die ich tatsächlich zum Kochen hier daheim benutze.

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