Rezept: Handbrot

Uuund schon wieder ein Rezept! Diesmal leider nicht ganz so Figur-freundlich, wie das letzte … 😀
Damals™ hat Jenna einen Handbrot-Trend auf twitter losgetreten und seither habe ich das Bedürfnis, sowas zu backen, ohne es selbst jemals gegessen zu haben. Es ist wohl typisches Festival-Futter, was es für günstig direkt auf die Hand gibt. Macht sich aber auch als vollwertiges Abendessen ganz hervorragend!

Beim ersten Handbrot habe ich (weil noch da war & weg musste) eine Brotbackmischung genommen. Das zwar war auch lecker, aber ich empfehle doch eher einen eigenen Teig. Geht genauso schnell, schmeckt aber deutlich besser!

 

Zutaten

– 300 g Weizenmehl (405)
– 200 g Roggenmehl (1050)
– 1 Päckchen Trockenhefe
– ca. 300 ml Wasser (lauwarm)
– 1 El Zucker
– 50 g Leinsamen / Körner nach Geschmack
– Oregano / Majoran / Kräuter nach Geschmack

– 1 – 2 Packungen Gratinkäse
– 2 Tomaten
– 1 Paprika
– 2 große Champignons
– 1 Packung Bacon
– 2 EL Italienische Kräuter

– 1 Becher Schmand
– 1 Handvoll Frühlingszwiebeln / Schnittlauch

 

Zubereitung

Den Ofen auf kuschelige 30 °C vorheizen. Die Trockenhefe mit dem Zucker in etwas Wasser auflösen. Derweil die Mehle mit den Körnern vermengen, Hefewasser zugeben und Kräuter nach Belieben zufügen oder das auslassen, wenn mans unkräuterig mag. Kräftig verkneten, evtl. etwas mehr Wasser zufügen, so, dass der Teig gerade so nicht klebt. Ich habe etwa 1 EL Oregano, 1 EL Majoran und etwas 1/2 EL Kurkuma verwendet und Leinsamen nach Gefühl dazu gegeben. Alternativ: eine Brotbackmischung nach Anleitung zusammenmischen.
Den Teig mit einem Küchenhandtuch abdecken und für 30 – 60 min in den warmen Ofen stellen.

Derweil die Zutaten schnippeln, wobei die oben angegebenen bloß Vorschläge sind. Außer dem Käse (der ist ein Muss!) ist quasi alles erlaubt. Ihr seht oben die Mengenangaben für zwei Personen, davon ein Fleischesser (der keine Pilze isst) und ein Vegetarier.

Ofen auf etwa 200 °C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden stellen. Den Teig halbieren und eine Teigkugel noch mal kräftig kneten und dann einen knappen Zentimeter dick, eher rechteckig, ausrollen. Nun die eine Teighälfte mit großzügig Käse bestreuen, dabei mindestens 2 cm Platz zum Rand lassen. Tomaten, Paprika und was man sonst so möchte auf dem Käse verteilen und dann zusammen klappen. Ich habe meinen Teig erst mit einer selbst gemixten Guacamole bestrichen, ihr seht – lasst der Kreativität freien Lauf. Je nach Gusto noch ein wenig pfeffern und italienische Kräutermischung darüber geben.
Nun erst die schmalen Enden einschlagen und dann die breiten Seiten darüber zusammen klappen. Alles ein wenig zusammen- und festdrücken. Aufs Blech legen und längs ein paar Mal einschlitzen. Mit der zweiten Teigkugel genauso verfahren.

In den Ofen schieben und ca. 30 Minuten backen lassen. Auf die Zeit gebe ich keine Gewähr, da Öfen furchtbar unterschiedlich sind. Bei uns reichten heute sogar 20 Minuten. Je dicker der Teig, desto länger sollte das Ganze im Ofen bleiben, damit der Teig gleichmäßig gar wird. Aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen und die Brotschlitze mit Schmand und einer Handvoll Frühlingszwiebeln / Schnittlauch dekorieren.

Bei viel Hunger schafft der Kerl sein Brot komplett, ich meins maximal bis zur Hälfte. Also eine dritte oder gar vierte Person sollte bei guter Füllung auch noch locker satt werden.

Weitere Ideen für Füllung:

– (geschmorte) Zwiebeln
– Oliven
– Zucchini
– Schinken
– Salami

 

Ich wünsche frohes Nachbacken 🙂

1 Comments

Kommentar verfassen