Rezept: Burger Buns & Burgersauce

Bereits vor über einem  Jahr postete ich hier ein Rezept für tolle Burger-Buns. Denn spätestens, wenn man Burger wirklich liebt, macht man auch die Brötchen selbst!
Das Rezept habe ich in der Zwischenzeit aber ein wenig abgeändert und verbessert, so wurden aus den süßen und weich-klebrigen Briochebrötchen nun ein wenig kernigere.

Nachtrag: für die schlanke Linie sind diese Brötchen eindeutig nicht geeignet. Ich habe mal die kcal ausgerechnet und ein Brötchen schlägt mit satten ~ 380 kcal zu buche…
Wer sich aber davon nicht  abhalten lässt, für den habe ich einen weiteren Tipp; wer ein wenig Abwechselung in den Brötchen haben will, der kann zum Teig noch frische oder getrocknete Kräuter wie bspw. Majoran, Thymian oder Oregano (oder alles) beimischen. Auch frisch gehobelter Parmesan im Teig soll bombig schmecken, wurde mir berichtet.

 

Zutaten (8 Brötchen)

200 ml lauwarmes Wasser
3 EL Milch
2 TL Trockenhefe
2 EL Zucker

2 Eier

250 g Weizenmehl 550
100 g Weizenmehl 405
185 g Roggenmehl 1150
1 TL Salz
80 g weiche Butter

Sesamkörner
Ahornsirup oder
Honig & Sherry

 

Zubereitung

Wasser und Milch mischen, Trockenhefe und Zucker zugeben und verrühren, bis sich alles aufgelöst hat. Fünf Minuten ruhen lassen.
Eier in einer Schale aufschlagen.

Mehle und Salz mischen, Butter zugeben und in der Küchenmaschine oder dem Handrührer mit Knethaken ein wenig verkneten.
Nun langsam Hefemischung und Ei zugeben und die Masse ca. 5 – 10 Minuten kräftig kneten. Heraus kommt ein seidig glänzender Teig, er sollte noch gut feucht sein, aber gerade so nicht mehr kleben. Bei Bedarf ein wenig Mehl (405) zugeben.

Den Teig mit einem Küchenhandtuch abdecken und im warmen Ofen (ca. 25 °C) für 60 Minuten gehen lassen.
Nun den Teig in 8 Portionen aufteilen und zu Brötchen formen. Auf einem Backblech auslegen und für weitere 30 – 60 Minuten im Ofen gehen lassen.

Die Brötchen aus dem Ofen nehmen und diesen auf 180 – 200 °C vorheizen (je nach Intensität eures Ofens). Eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen und die Buns mit Ahornsirup oder Honig, mit etwas Sherry vermischt, bestreichen und Sesam darauf streuen. Ca. 10 – 12 Minuten backen.

 

Und da es vielleicht den ein oder anderen interessiert, wie ich meine Burgersauce mache, hier noch das ungefähre „Rezept“ (frei Schnauze…) für selbige:

 

Zutaten

5 EL Mayonnaise
2 TL Dijon-Senf (Honig- oder normalen)
1 Knoblauchzehe
1 EL Essiggurkenwasser
1 EL Sherry
2 Spritzer Worcestershiresauce
Pfeffer + Salz

 

Zubereitung

Den Knoblauch schälen und sehr fein hacken oder mit der Presse zusammen mit den restlichen Zutaten vermischen. Ordentlich mit Pfeffer und Salz würzen, denn Burgerfleisch sollte komplett ungewürzt in die Pfanne kommen, die Würze sollte die Sauce übernehmen. Die Mengenangaben sind grob geschätzt, je nach Geschmack kann man mit den Mengen etwas variieren.

 

Solltet ihr das ganze mal nachbacken, freue ich mich sehr über Fotos vom Ergebnis! 🙂

Rezept: Muscle Muffins

Inspiriert durch dieses Video gibt’s heute Muscle Muffins zum Frühstück.
Die Herstellung ist denkbar einfach!

 

Zutaten

– Muffinblech
– Eier
– Olivenöl
– Tomaten, Kräuter, Käse, Körner…
– Salz & Pfeffer

 

Zubereitung

Den Ofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen, die Kuhlen im Muffinblech mit etwas Olivenöl ausstreichen und je ein Ei hinein schlagen. Nun Tomaten, Käse, Schinken, oder was auch immer euch beliebt, in kleine Stückchen schnippeln und vorsichtig ins Eiweiß drücken. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern nach Wahl bestreuen und für ca. 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben. Et voilà!

Rezept: Herzen-Taler

Und schon wieder ein eher … ungewohntes Rezept 🙂
Auch diesmal bin ich nicht von seltsamen Gelüsten gebeutelt, sondern haben für den Hund gebacken 😀

Nachdem die Leberwurstpralinen all sind, aber bei Luna super gut ankamen, dachte ich mir, ich probiere das nächste Rezept aus Mamas Buch aus.
Das Rezept, das nachfolgend kommt, ist nicht 1:1 aus dem Buch übernommen, sondern von mir angepasst, da es im Supermarkt keine passenden Portionen gab und mich der Teig in den Wahnsinn trieb, bei der im Buch empfohlenen Methode.
Die wollten das nämlich mit Teig ausrollen und mit Förmchen ausstechen machen, aber der Teig klebt ohne Ende, überall hing die Hähnchenherzen-Masse und es hat so einfach gar nicht gut funktioniert.

Deshalb kommt quasi „mein eigenes“, das Luna für gut befunden hat 🙂

PS: am besten zubereiten, wenn man Schnupfen hat. Die Küche stinkt abartig nach gekochten Innereien. 🙁

 

Hähnchenherzen-Taler

Zutaten

300 g Hähnchen-Herzen
250 g Roggen-Vollkornmehl
3 L Eier
1 Schuss Distelöl

 

Zubereitung

Die Hähnchenherzen in kochendes Wasser geben und ca. 15 Minuten gar kochen. Etwas auskühlen lassen und mit dem Pürierstab zu einer zähen Masse verarbeiten.
Die Herzen-Paste in einer Schüssel zu Mehl, Ei und Öl geben und mit dem Knethaken einen Teig herstellen. Anschließend mit den Händen noch einmal „nachkneten“ und so eine glatte Teigkugel formen.
Eine etwa Teelöffel-große Portion abstechen (kommt ein wenig auf die Größe des Hundes an, je nachdem mehr oder weniger), eine Kugel formen und zu einem Taler platt drücken.
Bei 160 °C Umluft ca. 15 Minuten backen

Kleine Rezeptsammlung

© Foto: Philip Park

Seit ich nicht mehr bequem daheim bei Mutti wohne, stehe ich häufig vor der Frage „Was gibt’s heute zu essen?“. Ich koche zwar sehr gerne (und angeblich auch sehr gut), aber wenn ich abends Feierabend habe, habe ich nicht immer Lust, noch zig Stunden in der Küche zu verbringen. Das heißt: es soll schnell gehen, günstig sein, nicht allzu viele Zutaten erfordern und trotzdem schmecken!

Da gibt’s natürlich jeeede Menge Rezepte, aber wenn mich der Herzjunge fragt, was er einkaufen soll, hab ich erstmal so überhaupt keine Ideen.

Diese kleine Rezeptsammlung soll Abhilfe schaffen! Vielleicht kann sich der ein oder andere davon ja auch ein bisschen was für künftige Gerichte abschauen.
Es handelt sich hierbei alles um Rezepte, die ich schon mehrfach (auch abgewandelt) gekocht habe und die sich bewährt haben, oder aber „Eigenkreationen“, bzw. Gerichte, die keine Rezeptvorlage benötigen.

Sollte sich jemand brennend dafür interessieren, wie ich z.B. meinen Kartoffelstampf selbst zaubere (instant jibbet hier nicht!) oder aus welchen Rezept-Komponenten ich meinen Gemüseauflauf zusammen gesetzt habe, einfach einen Kommentar da lassen & ich werde das nachreichen 🙂

 

Die Rezepte

Generell mische ich eigentlich gerne drei Hauptkomponenten, also Nudeln, Reis und vor allem Kartoffeln in allen Varianten (Salzkartoffen, Bratkartoffeln, Kartoffelstampf, Wedges, Puffer, …) zusammen mit gedünstetem (und manchmal gepimpten) Gemüse wie Spinat, (in Speck ummantelte) Bohnen, Sauerkraut, Rotkraut, Erbsen & Möhren und ein paar wenigen einfachen Fleischgerichten, die ich mir zutraue und die nicht sooo teuer sind, wie z.B. Fleischkäse, Bratwürstchen, Putenbrust oder Hackbällchen. Bei Bedarf noch ein fixes, leckeres Sößchen dazu (Sauce Béarnaise oder Jägersauce, etc.)

Nicht vergessen: das ist die Rezeptauswahl für Gerichte, wenn es halbwegs schnell gehen soll. Ich hab auch noch jede Menge Rezepte für aufwendige Gerichte, wie z.B. Schweindelende auf Spinatbett in Blätterteigmantel oder selbstgemachte Pizza mit eigener Tomatensauce, aber das kommt für mich unter der Woche „mal eben so“ eigentlich weniger in Frage.

Noch mehr tolle Ideen / Rezepte für den 2-Mann-Haushalt? Hinterlasst mir einen Tipp in den Kommentaren! 🙂

PS: Und danke natürlich an den Meisterfotografen, der mir die Nutzung seines Fotos erlaubt hat ♥

Rezept: Versunkener Apfelkuchen

Und schon wieder gibt’s ein Rezept, diesmal allerdings nicht für den Hund 😉

Soweit ich weiß, ist versunkener Apfelkuchen der Lieblingskuchen meiner Mama. Eigentlich wollte sie mich an meinem Geburtstag besuchen, deshalb habe ich ein Rezept dafür rausgesucht. Leider wurde aus dem Besuch doch nichts – also habe ich den Kuchen zusammen mit meiner Schwiegermama in Spe gefuttert 🙂
Ehemaliger Mitbewohner Fletcher kommt jedoch heute zum Geburtstag feiern und hat sich gewünscht, dass ich ihn noch mal backe. Warum nicht? 🙂

Der Kuchen kam bei jedem, der ihn probiert hat, sehr gut an, deshalb gibt’s heute das Rezept dafür! Ist wirklich super easy und auch für backtechnische Neulinge leicht zu bewerkstelligen.

 

Versunkener Apfelkuchen

Zutaten:

4 Äpfel
125 g Butter
100 g Zucker
1 Pck Vanillezucker

3 Eier (L)
250 g Mehl
2 TL Backpulver
3 EL Milch
Rumaroma
1 Prise Salz

1 EL brauner Zucker
gestiftete Mandeln
Puderzucker

 

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 160 °C (Umluft) vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen
  2. Äpfel (ich nehme kleine Elstar) schälen, vierteln, Gehäuse entfernen und längs einritzen
  3. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen (ich mahle noch ein wenig Vanille aus der Mühle dazu)
  4. Eier zugeben und verquirlen
  5. Mehl, Backpulver, Milch, Prise Salz und 3 – 4 Tropfen Rumaroma zugeben und alles zu einem glatten Teig vermengen
  6. Teig in die Backform füllen, Äpfel verteilen und leicht eindrücken
  7. den braunen Zucker und gehackte Mandeln (Menge nach eigenem Gusto, ca. 1 – 3 EL) über dem Kuchen verstreuen
  8. ca. 45 – 55 Minuten backen
  9. Nach dem Abkühlen auf ein Tortengitter setzen und mit Puderzucker bestäuben.
  10. Kaffee aufbrühen, frische Sahne dazu schlagen und nomnomnom! 😉

Rezept: Leberwurstpralinen

Halt halt, nicht gleich angewidert weglaufen!
Ich weiß, der Titel klingt befremdlich, es folgt aber kein Rezept für seltsame Geschmäcker, sondern für Hunde-Leckerlis. 🙂

Und da ich zumindest von einem regelmäßigen Leser weiß, der einen Hund hat, dachte ich mir, ich teile es 🙂

Das Rezept hat mir meine Mama geschickt, ich hab’s gestern ausprobiert, es war echt einfach und Luna schmeckt es super gut! Bei den Zutaten habe ich darauf geachtet, hochwertige Produkte zu nehmen, schließlich will man seinem Vierbeiner ja nicht den Magen verdrehen.

 

Zutaten:
150 g Frischkäse (körnig)
100 g Geflügel-Leberwurst
200 g Haferflocken
1 Ei
1 EL Distelöl

Zubereitung:
Leberwurst, Frischkäse, Öl und Ei in einer Schüssel mit den Knethaken des Handrührgerätes vermengen. Haferflocken langsam beimengen, bis ein glatter Teig entsteht.
Ofen schon mal auf Umluft 160 °C vorheizen. Nun ein Backblech mit Backpapier auslegen und aus dem Teig lauter kleine Kügelchen formen und auf dem Backblech verteilen.
Ab in den Ofen für ca. 30 – 35 Minuten. Unbedingt im Auge behalten, nicht, dass sie schwarz werden!

Die Pralinen auskühlen und ein wenig trocknen lassen (macht sie länger haltbar). In einem luftdurchlässigen Behälter lagern, idealerweise eine Blechdose.

 

Viel Spaß beim Backen 🙂

 

Rezept: Mango-Erdbeer-Salat

Ich muss nun leider das erste Mal ganz bewusst einen halben Blog-Eintrag „klauen“. Den sah ich heute in meinem Feedly, doch schon jetzt ist der Link down.
Da ich das Rezept aber unbedingt ausprobieren will, speichere ich es quasi hier zwischen (und hoffe, dass ich nicht verklagt werde :‘)).

© Text & Bild:  Fräulein Klein!

Mango-Erdbeersalat mit Rucola und Mandeln mit Ingwer-Dressing

Erdbeer-Mango-Salat
500 gr. Fruchtfleisch von einer reifen Mango ( ca. 1 große Mango)
100 gr. Rucola
300 gr. Erdbeeren
30 gr. ganze Mandeln
2 Frühlingszwiebeln
Dressing:
1/2 TL frisch geriebener Ingwer
Saft von 1 Limette
2 EL Honig
3 EL Olivenöl
2 EL neutrales Pfanzenöl
3 EL weißer Balsamico
1 TL Dijonsenf
Salz, Pfeffer
Fruchtfleisch der Mango vom Kern lösen und in längliche Stücke schneiden. Rucola putzen. Erdbeeren waschen und in Scheiben schneiden. Mandeln grob hacken und Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. Alles gemeinsam in einer Schüssel mischen.
Für das Dressing die o.g. Zutaten verquirlen und über den Salat geben.

Epic Burger Time

Wenige Gerichte sind so lecker, schnell, simpel und doch vielfältig wie Burger. Und damit meine ich nicht den pappigen Mist von McD & Co, sondern selbst gemachte.
Unser Burger-Trüppchen fand von selbst zueinander und besteht aus passionierten Essern, ambitionierten (Hobby-) Fotografen und der Mutti mir, die über Küchengeräte und über das nötige Know-How verfügt.

So kam es, dass wir gestern spontan eine Session ausriefen, aber diesmal nicht nur mit frischen Zutaten und leckerem Sößchen, nein, diesmal sollte es auch richtig gutes Fleisch werden und vor allem – selbstgemachte Buns. (Rezept weiter unten)

Also wurde extra Fleisch vom Metzger gemischt, ich machte mich auf, Mehl 550 kaufen um dieses Rezept zu testen und das Foto-Equipment wurde angeschleppt.

Es war viel Arbeit, der abgelichtete Burger war am Ende eiskalt, aber alle waren sich einig – DAS sind Burger!
Superlecker, perfekte Buns, saftiges Fleisch, nichts fiel auseinander, einfach awesome.

So sieht das Ergebnis aus:

Epic homemade Burger© Photo: Felipe Parque

Und nun das Rezept für die wirklich einfachen und leckeren Buns in ten easy steps:

Zutaten Burger Buns

1. 200 ml etwa handwarmes Wasser abmessen und 3 EL Milch zufügen
2. Zucker und Trockenhefe (alternativ ein Eckchen frische Hefe) hinzugeben und ein wenig verrühren, 5 Minuten stehen lassen
3. die Eier in einer Tasse aufschlagen und mit einer Gabel „schaumig“ kleppern
4. Mehl und Salz mischen. Butter in kleinen weichen Stücken zugeben.

5. mit Küchenmaschine: die Hefe-Mischung und Ei zum Mehlgemisch zuschütten und die Küchenmaschine etwa 5 Minuten erst langsam, dann Volldampf, den Teig kneten lassen. Der Teig sollte seidig glänzen.

5. ohne Küchenmaschine: den Mehl-Butter-Teig erst verkneten, dann die Hefe-Mischung und Ei zugeben und noch mal etwa 10 Minuten guuuut durchkneten. Der Teig sollte seidig glänzen.

6. Teig etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
7. Teig in 8 gleichgroße Portionen aufteilen und Brötchen formen. Auf einem Backblech verteilen und nochmals ~ 30 – 60 Minuten gehen lassen.
8. Ofen auf 200 °C vorheizen und eine hitzebeständige Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen. Buns etwa 10 – 12 Minuten backen
9. Olivenöl oder ein Gemisch aus Sherry & Honig (Achtung, sehr süß – dafür gut klebend) auf die Buns streichen und Sesamkörner darauf streuen, nochmal 2 Minuten backen
10. auskühlen lassen, belegen, nomnomnom!

Es waren wirklich die besten Buns ever! Für die Küchenmaschine ist die Kneterei natürlich keine Arbeit, sondern Job, vielleicht kam’s mir deshalb so easy vor. 😉
Ich kann nur jedem empfehlen das auszuprobieren, man muss nur eben ein bisschen Zeit einplanen.

Und weils so schön war, hier noch ein Making-Of des Burgerbilds:

Making Of